Archiv für die Kategorie ‘Phil’s Life’

19 Jun
2012 by Phil

Durchschnittliche Lebenserwartung eines Regenschirms während eines Typhoons: 30 Sekunden


War anzunehmen… Jetzt wo ich ja einige Schirme auf Reserve habe, war es das Experiment aber Wert.

18 Jun
2012 by Phil

Tokyo Toy Show


Gestern war ich an der International Tokyo Toy Show. Kurz zusammengefasst:

OK, ganz so schlimm war es nicht. Es hatte ein fucking Meer von Kinder. Man konnte den Boden vor lauter Kinder nicht mehr sehen. Mit jedem Schritt den man machte, rammte man wieder einem Kind das Knie in die Fresse. Warum die dann gleich zu heulen beginnen und den Lärmpegel somit gleich nochmals steigern weiss ich auch nicht. Und überhaupt, wieso sind die Kinder eigentlich nicht zu Hause und machen den Abwasch?

Die Ausstellung selbst war jetzt nicht irgendwie superspeziell. Es gab keine Spielwaren, die ich nicht schon in normalen Läden gesehen hatte.
Naja, vielleicht die Hund-Gitarre und das Katzen-Keyboard:

Und ja, es hatte auch Star Wars Zeugs und auch die obligatorischen Star Wars Cosplay Auftritte.



Das beste war, dass man immer hören konnte wo Darth Vader gerade ist. Dort wo es mindestens 3 Kinder hatte die Laut schrien/weinten weil sie Angst vor dem bösen schwarzen Mann hatten. Was eigentlich ja auch richtig ist… was für ein Weichspüler-Darth Vader ist das denn, der sich mit Kindern ablichten lässt? Pffff

16 Jun
2012 by Phil

Ab gehts in den nächsten Level


Wie man unschwer erkennen kann, bin ich im Vergleich zum letztem Mal überall schlechter geworden. Oder anders ausgedrückt: Der Schwierigkeitslevel ist gestiegen und meine Lernfaulheit ist gleich geblieben. Aber who cares… Hauptsache bestanden, wenn auch nur knapp (Limit:60 Punkte).

Beide Lehrerinnen schreiben in ihren Kommentaren, dass sie jede Nacht von mir träumen und jeden Abend vor dem ins Bett gehen zusammen mit den Nachbarn das Video meiner Speechcontest-Rede anschauen. Des weiteren haben beide ihren Hund nach mir benannt und ein Sammelbildchen-Album namens “Sexy as Hell” mit Fotos von mir veröffentlicht.

Na dann geniesse ich jetzt mal zwei Wochen Schulfrei. Juhuuuu.

14 Jun
2012 by Phil

Kreiere deine eigenen Süssigkeiten #3

Zeit mal wieder was ungesundes zu Basteln. Hier die Zutaten:

1. Den Candybaum zusammenstecken

 

 

2. Pulver 1 mit Wasser anrühren

 

 

3. Pulver 2 in das andere Gefäss geben. NICHT mit Wasser mischen…. lame!

 

 

4. Den Tannenbaum jeweils annetzen (links) und dann im Pulver rumdrehen. Den Vorgang zwölftausendeinhunderfünfundzweiunzwanzig mal wiederholen.

 

 

5. Am Schluss noch den Streusel aus Sack 3 drüber zerstreuen…

 

 

6. Fertig! Einige Gummibällchen sind jedoch bereits schon beim Zubereitungsprozess abgefallen. 🙁

Ist wohl unnötig mal wieder zu erwähnen, dass das ganze ökologischen Schwachsinn ist. All den Kunststoff und Zeugs für ein bisschen Zuckerware. Und ich kaufe das noch… Schande über mich.
Höchste Zeit dass ich mal bisschen mehr Strom verbrauche damit die hier die Atomanlagen wieder in Betrieb nehmen und die als Ersatz in Betrieb genommenen Kohlekraftwerke wieder abgestellt werden können….

11 Jun
2012 by Phil

DIE Story: Nachwort

Die Story ist noch nicht ganz Fertig.
Im Verlauf des Sonntags kamen mir die Caramels wieder in den Sinn. Ich öffnete die Packung, entpackte daraus ein wiederum verpacktes Caramel und führte es mir Oral ein. Sofort merkte ich, dass mit dem Geschmack etwas nicht in Ordnung war.
Ich suchte auf der Verpackung nach dem Verfallsdatum und siehe da: 04.05.2005!!!!.

Ja, vielen dank dann für die Caramels. Ich checkte dann noch die Instant Soup und den Instant Coffee ab, die ich ja auch mal noch bekommen hatte(siehe Kapitel 2). Beide waren auch bereits abgelaufen (allerdings erst seit einem Jahr… nicht eine Epoche, wie die Caramels).

DAS war nun das Ende der Geschichte.
Wäre ich nur 10 Sekunden früher oder später nach Hause gekommen, hätte ich sie kein zweites mal getroffen und ich weiss auch nicht was sie dann mit ihrem ganzen Zeug gemacht hätte.

Dann noch eine Stellungsnahme zu den Kommentaren zu Kapitel 5:
Grundsätzlich: Ist ja nicht so dass ich gerade ein zweites Bett zur Verfügung gehabt hätte oder so…. letztendlich war sie bestimmt besser dran mit dem Taxi nach Hause zu gehen statt hier auf dem staubigen Boden zu übernachten.
Bezüglich eines potentiellen Geschlechtsverkehrs-Erreignis: Abgesehen von der Ausstrahlung, welche man im Dunkeln ja auch ignorieren könnte, ist es ja nicht so dass sie eine von-der-Bettkante-schupsen-Kandidatin gewesen wäre. Aber ich war in dem Moment angepisst genug, dass ich nicht im Traum daran dachte mein Glied zwischen ihre grossen Zehen zu schieben.
Wichtiger jedoch: Ich habe eine Freundin. Daher kam das ganze Koitus-Zeugs eh nicht in Frage.

Noch Fragen? 😉

11 Jun
2012 by Phil

Gonpachi, das Kill Bill Restaurant


Gestern ist Martin, der (alte) Schwede mit einem Kolleg nach Tokyo gekommen. Ich war vor 3 Jahren zusammen mit Martin in derselben Klasse hier in Tokyo. Das Wiedersehen war Grund genug um an einem speziellen Ort essen zu gehen.
Gonpachi ist das Restaurant, welches Tarantino zur entsprechenden Fight-Location in Kill Bill inspiriert hat. Von diesem Fakt macht das Restaurant jetzt natürlich rege Gebrauch und lockt viele Touristen an.

Es ist aber schon eine coole Atmosphäre und der Food schmeckt auch gut.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Preise entsprechend auch eher hoch sind. Wir bestellten uns einfach so allerhand Dinger zusammen, welche wir dann untereinander teilen konnten.

Dabei gab es auch den einen oder anderen Reinfall. Das da zum Beispiel:

20 fucking Franken für ein Häppchen Tunfisch.

Fazit: Muss man nicht zwingend, schadet aber auch nicht. Das Essen und das Ambiente sind super und wenn man dann mal weiss welches die überteuerten Häppchen sind, kann man sich auf die “guten” Deals beschränken.

10 Jun
2012 by Phil

DIE Story: Kapitel 5 – Geh weg!

[…]Unter diesen Umständen konnte ich nichts anderes sagen als:
“OK, dann übernachtest du halt hier… aber nur wenn wir die ganze Nacht wilden Sex haben!”. Das ist nicht was ich sagte. Ich sagte nämlich gar nichts da ich meine Meinung nicht geändert hatte. Das Problem war, dass Ingeborg auch gar nichts sagte und wir beide einfach nur so da standen.
Ich durchbrach dann die Stille und fragte:”was nun?”, denn obwohl SIE ja die Person mit einem Problem war, machte sie nicht den Anschein irgendetwas dagegen unternehmen zu wollen.
Sie sagte weiterhin nichts… man kann ja von einem Brotbrett auch nicht erwarten, dass es selber auf irgendwelche Lösungnsansätze kommen würde. Ich fragte sie daher, ob sie nicht ihre Eltern anrufen könnte oder Freunde mit einem Auto oder whatever. Darauf nuschelte sie mal wieder irgendwas hervor, was zusammen mit der Körpersprache aber ein klares Nein war.

Apropos Körpersprache: Sie hatte eine Ausstrahlung und Köperhaltung einer verwesten Tomate. Währe sie “sonniger” aufgetreten und im Bikini dagestanden, hätte ich mich ja vielleicht auch noch umentschieden… aber es waren einfach alle Faktoren gegen Sie.

Es ist ja nicht so, dass ihre neue Wohnung am anderen Ende der Stadt wäre. Sie ist lediglich zwei U-Bahn Stationen weiter gezogen. Ich sagte ihr daher, sie solle doch ein Taxi nehmen.
Sie meinte, sie wisse nicht ob sie genug Geld habe und schaute in ihrem Portmonee nach. Sie sagte sie würde mal nachforschen wie teuer das kommen würde.
Ich ging zurück zu meinem Computer und liess sie in der Schuh-Ecke auf ihrem iPhone nachforschen. Ich wollte sie nicht weiter hereinlassen, denn so war das Signal klar, dass sie nicht hierher gehörte. Trotzdem fragte sie während dem nachforschen nochmals, ob sie nicht einfach hier bleiben könne bis am Morgen um 6, wenn der erste Zug fährt.
Ich sagte: “Ja, aber nur wenn…”… ok nein, auch diesmal sagte ich es nicht und blieb bei meiner Meinung. Ich war wirklich angepisst und wie schon erwähnt wollte ich ja schon längst im Bett sein.

Nach etwa 5 Minuten meinte sie: “Hurraaa, das Taxi ist gar nicht so teuer”. Sie sagte, dass sie aber nicht sicher sei ob all ihre Sachen ins Taxi passen.
Da ich für meine Linked Binary Tree Auftritte immer einen Lastwagen voll Ware in meinem Auto herumtransportierte, konnte ich ihr versichern, dass alles ins Taxi passt und dass sie Morgen NICHT nochmals vorbeikommen muss.

Nach 10 Minuten war immer noch kein Taxi da. Ich fragte sie also, wann denn das Taxi kommen würde…. Worauf sie sagte: “Oh, ich habe kein Taxi bestellt… ich habe kein Geld für ein Taxi”

WHAT THE HOLY FUCK IS WRONG WITH YOU?!?!

Hatte sie vor die ganze Nacht einfach in meinem Wohnungseingang herumzusitzen oder was? Und wie wärs mit Informationsaustausch oder so?
Ich fragte, ob sie denn keine Kreditkarte oder Bankkarte hätte wo sie dann Geld an einem Automaten rauslassen kann. Sie meinte das sei alles in ihrer neuen Wohnung.
Meine Versuche zu erklären, dass sie ja dem Taxifahrer sagen könnte dass sie das Geld in ihrer Wohnung dann schnell holen müsse, kamen bei ihr irgendwie nicht an. Kann man von einem Brotbrett-IQ ja auch nicht erwarten.

Ich hatte endgültig die Schnauze voll. Ich zückte mein Portmonee und gab ihr 20CHF. Ich sagte ihr ich sei bis September hier und sie könne das Geld bis dann zurückzahlen. Sie war ziemlich überrascht und dankbar und ging dann raus auf die Hauptstrasse und winkte ein Taxi herbei. Ich half ihr alles runterzutragen, hauptsächlich um sicher zu gehen dass sie auch wirklich alles mitnimmt.
Als Dank kriegte ich von ihr noch irgendwelche Caramels und wir verabschiedeten uns.

Es war unterdessen irgendetwas nach 2:00 und ich war endlich befreit. Jedoch noch nicht Psychisch. Ich konnte einfach nicht so genau begreifen was da alles so abging…

Somit wären wir jetzt (fast) am Ende der Story. Es gibt noch ein Nachwort.

9 Jun
2012 by Phil

DIE Story: Kapitel 4 – Die Augen

FINALLY! Um 1:30 kam Ingeborg dann endlich runter und ich öffnete ihr die Türe. Sie entschuldigte sich, dass es so lange gedauert hatte.
Ich fragte, ob es in Japan üblich sei um fucking 1:00 Uhr Morgens die Wohnungsabgabe durchzuführen. Sie meinte nein… eigentlich war das für Freitag geplant gewesen, aber sie wusste nicht, dass bei der Wohnungsabgabe bereits alles aus der Wohnung und alles sauber sein muss (wer hätte denn sowas gedacht?… srsly, wtf?!). Daher habe sie jetzt am Samstag die ganze zeit geputzt und es sei jetzt halt spät geworden.
OK, whatever… Hauptsache sie geht jetzt. Doch dann meinte Ingeborg dass es da noch ein Problem gebe. Der letzte Zug zu ihrem Ort sei bereits abgefahren…

Bei der hellen Macht der Jedi, wie zum Jar Jar hatte sie denn geplant ihren shitload of stuff nach Hause zu bringen??? mit der U-Bahn? Ich dachte sie sei mit einem Auto da oder so. Ich fragte sie und sie meinte, sie hatte geplant Morgen dann nochmals vorbeizukommen und den Rest abzuholen.
Möglicherweise hat sie mir dies in ihrem JapaNuschelanisch mal kommuniziert, aber die Info war für mich zu dieser Zeit definitiv neu. Habe ich schon erwähnt, dass ich eigentlich schon längst im Bett sein wollte?
Anyway, sie stand also da vor meiner Tür und konnte nicht mehr mit der U-Bahn nach Hause.

Dann, für einmal ziemlich klar verständlich, frage sie mich: “Kann ich bei dir übernachten?”

Ich war ehrlich gesagt ziemlich überrascht, denn ansonsten versuchen die Japaner/innen andere Leute so wenig wie möglich mit irgendwelchen Problemen/Situationen zu belasten und da stand die nun da und fragte mich grad so direkt ob sie bei mir übernachten könne…
Ich überlegte kurz und antwortete dann: “Klar, aber nur wenn wir die ganze Nacht wilden Sex haben!”. OK, das ist nicht was ich gesagt habe. Ich habe ihr gesagt dass das leider nicht gehe.
Ich meine, abgesehen davon dass meine Wohnung zu dieser Zeit ein katastrophales Puff war, wollte ich ja schon lange im Bett sein und jetzt will die Ingeborg die mich schon die ganze Zeit vom Schlaf abgehalten hat noch meine Gastfreundschaft? Zudem lasse ich grundsätzlich keine Personen bei mir übernachten deren IQ niedriger ist als ein Brotbrett aus dem Brockenhaus.
Und überhaupt, was hätte sie eigentlich getan, wenn sie mich an diesem Abend nicht per Zufall noch getroffen hätte?

Sie stand also in meinem “Schuhbereich” der Wohnung, welcher etwa 12cm tiefer ist als der Rest der Wohnung. Sie schaute zu mir hoch und dann geschah etwas, was ich noch nie gesehen hatte:
Sie machte diese riesigen Hundebettelaugen. Ich habe noch nie eine asiatische Person mit solch grossen Augen gesehen. Es war so, als hätte sich ihr schwarzes Loch welches sonst ihre Worte verschluckt zu den Augen hochgekämpft. Zwei riesige schwarze Löcher schauten mich bettelnd an und absorbierten das ganze Licht der Wohnung. Es war herzzerbrechend. Unter diesen Umständen konnte ich nichts anderes sagen als:

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