Archiv für die Kategorie ‘Phil’s Life’

8 Jun
2012 by Phil

DIE Story: Kapitel 3 – a shitload of stuff

Ich wollte vor dem ins Bett gehen ja eh noch bisschen das Internet abchecken und daher machte es mir auch nichts aus, noch schnell auf Ingeborgs Schirm zu warten. Tatsächlich kam sie dann knapp 5 Minuten später vorbei und brachte gleich 2 Schirme. Kein Problem soweit. Sie fragte, ob sie zwei, drei sonstige Dinge auch noch hier lassen könnte. Ich sagte ja, denn ich kann ja das Zeug fortschmeissen falls ich es nicht brauchen könnte.
Sie kam also zurück mit einem Shampoo (für Frauen) und einem Plastiksack voll irgendwelcher Dinge. Bevor ich fragen konnte was da so drin war, war sie bereits wieder weg. Sie kam dann zurück mit irgendwelchen Stangen (für Wäsche oder Vorhänge oder was weiss ich schon) und ein FUCKING SKATEBOARD!

Bevor sie gleich wieder verschwinden wollte, hielt ich sie auf und fragte was das jetzt genau für Zeug ist, dass sie hier ablädt. Ist das wirklich alles für mich?
Sie meinte, die Regenschirme und das Shampoo könne ich behalten. Sie müsse aber grad die ganze Wohnung leerräumen da in 15 Minuten der Hausmeister zur Wohnungsabgabe käme und die Wohnung dann leer sein muss. Ob es OK sei, wenn sie ihre Sachen schnell hier zwischenlagert….

Was ich in diesem Moment dachte:
1) Danke, dass du mich fragst ob es OK ist NACHDEM du bereits angefangen hast dein Zeug hier zu verstauen
2) Wieso genau hast du das Zeug nicht alles am Freitag mit dem riesigen Umzugslieferwagen wegtransportiert?

Was ich in diesem Moment sagte:
“Kein Problem, bring dein Zeug nur”

Eigentlich wollte ich ja ins Bett, aber da der Hausmeister ja in 15 Minuten kommen würde…. jaja, so lange konnte ich noch warten.

Da Ingeborg immer wieder ging und kam, liess ich die Haustüre offen. So kam auch schön frische Abendluft in die Wohnung. Sie fand das aber nicht so läss, denn sie hatte Angst jemand könnte ihr Zeug aus meiner Wohnung stehlen. Das obwohl ich von meinem PC-Sitzplatz aus direkt auf die Haustüre sehen konnte und sogar gemerkt hätte, wenn eine Spitzmaus das fucking Shampoo stehlen würde. Aber ja, wir sind ja im Land der Ninjas und so wurde die Türe geschlossen.

Um 00:05 sah es dann bei mir schlussendlich so aus:

Ich wartete also, bis Ingeborg wieder zurückkam. Eigentlich wollte ich ja schon lange ins Bett. Unterdessen war es 1:00 und sie war immer noch nicht aufgetaucht. Ich ging also mal in den vierten Stock, um zu sehen ob sie überhaupt noch lebt. Ich hörte sie dort mit dem Hausmeister reden…. tja kann man wohl nichts machen.

Eigentlich wollte ich ja schon lange im Bett sein (ich erwähne das gerne immer wieder mal, so um auch ein bisschen anzudeuten dass ich unterdessen ein wenig angepisst war…). Ich ging also zurück in mein Apartment und wartete.

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7 Jun
2012 by Phil

DIE Story: Kapitel 2 – SIE

“SIE” war mir nicht unbekannt, aber eigentlich hätte sie zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr hier sein dürfen. Um dies zu verstehen, drehen wir die Zeit nochmals drei Tage zurück.

Als ich am Mittwoch von der Schule nach Hause kam, traf ich Sie das erste mal am Hauseingang. Sie sprach mich an und fragte ob ich Japanisch verstehe. Sie erklärte mir, dass sie am Freitag umzieht und noch einen Computertisch hat, den sie gerne loswerden möchte. Die Kommunikation war nicht ganz einfach, denn sie nuschelte als hätte sie ein schwarzes Loch in ihrem Mund. Alle Wörter wurden gleich wieder eingesaugt bevor sie überhaupt mein Ohr klar und deutlich erreichen konnten.
“Sie” ist übrigens eine irgendwas zwischen 25 und 30 Jahre alte Japanerin und wir wollen sie Anonymitätshalber nun mal “Ingeborg” nennen.

Ingeborg fragte mich, wie viel ich für den Computertisch denn bezahlen würde, worauf ich antwortete dass ich dafür den Tisch gerne zuvor mal sehen möchte. Sie zögerte und meinte, ihre Wohnung sei zurzeit halt eben ziemlich Chaos weil überall Schachteln und so. Sie sah dann aber ein, dass sie mir den Tisch nicht einfach so aufhalsen konnte und wir gingen rauf zu ihrem Apartment.
Der eher kleine Computertisch war unter all dem Puff kaum zu sehen, aber ich bot ihr 40CHF. Sie willigte ein und am selben Abend trugen wir zusammen den Tisch runter zu meinem Apartment.
Von jetzt an kann ich auf einem separaten Tisch essen & lernen und muss meinen Reis nicht mehr auf der Notebooktastatur zusammensammeln. Sie hatte den Tisch los und 40CHF mehr und ich habe meinen Living-Standard optimiert… Win-Win Situation.
Sie gab mir ebenfalls noch einen Beutel Instant Soup und Instant Coffee, welchen sie nicht mehr brauchte… doch dazu später mehr.

Am Freitag sah ich dann Ingeborg mit einem grossen Umzugswagen wegfahren und hätte nicht gedacht, dass ich sie mal wieder sehen würde.

Womit wir jetzt wieder zurück am Samstag Abend wären. Wie bereits erwähnt, war ich mit meinen Gedanken bereits im Bett und hätte nie gedacht, dass 20 Treppenstiege vor dem Ziel noch etwas dazwischen kommen könnte. Da traf ich also Ingeborg am Hauseingang, dachte: “wtf are you doing here?!?, bist du nicht am Freitag mit all deinem Kram in deine neue Wohnung gezogen?” und sagte: “hi, was machst du denn hier?”

Sie meinte, sie sei grad noch an der Schlussreinigung dran und fragte, ob ich noch einen Schirm gebrauchen könnte. Dies traf sich gut, da ich seit 2 Monaten keinen Schirm mehr hatte nachdem ich den Letzten irgendwo in der Stadt liegen liess.
Sie sagte, sie würde mir den Schirm gleich runterbringen und ich ging in mein Apartment und wartete auf den Schirm.

Das ist nun der Punkt der Story, wo die wtf-igen Dinge beginnen. Im nächsten Kapitel.

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6 Jun
2012 by Phil

DIE Story: Kapitel 1 – BBF is over, ab nach Hause

Das Big Beach Festival am Samstag fand Tagsüber statt und endete bereits um ca: 21:00. All die Tokyoiten müssen ja auch wieder irgendwie nach Hause kommen, denn Zeltplatz-platz hat es ja keinen.

Sobald die Chemical Brothers fertig gespielt hatten, machten wir uns also auf den Weg zum Bahnhof. Das geht natürlich bei drölfzillionen Leuten entsprechend nicht so schnell schnell. Wir brauchten gut eine Stunde bis wir endlich beim Bhf waren (Hinweg: 5 Minuten), waren aber trotzdem so ziemlich als erstes dort und konnten uns gleich schon in die nächste Bahn quetschen.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Yuri (meine Begleitung) die grandiose Idee hatte während den Chemical Brothers in so ziemlich der vordersten Reihe mitzumischen. Das war in der Tat ziemlich awesome und man konnte nicht sich NICHT bewegen. Ich war also 2.5 Stunden lang konstant am abshaken und war danach entsprechend fix und fertig. Dazu kommt noch die Tatsache, dass wir ja nicht gerade keinen Alkohol getrunken hatten…

Halbtot stand ich also eingequetscht in der Bahn und freute mich schon sehnlichst auf mein Bett. Dann war Umsteigen angesagt… ausgerechnet bei einer Station wo man ein Lichtjahr weit gehen muss um zur gewünschten U-Bahn-Linie zu gelangen. Dafür war die neue U-Bahn dann halbleer und ich konnte gemütlich auf einem Sitz herumdösen und an mein Bett denken. Irgendwie habe ich mein früheres ÖV-Pendler-Gen wieder aktiviert und schaffe es immer, kurz vor meiner Station wieder aufzuwachen und auszusteigen. So auch diese Nacht.

Es war unterdessen 23:30. Beim Stationsausgang ging ich noch schnell in den 24 Stunden Shop und kaufte mir Frühstück für Sonntag und Wasser für jetzt. Dann machte ich mich auf den Weg zu meinem Apartment und auf dem Weg freute ich mich immer mehr darauf, im schön weichen Bett zu versinken, diesen fucking awesome Tag nochmals kurz durch den Kopf gehen/drehen zu lassen und dann einfach mal wieder ausschlafen.
Nichts deutete darauf hin, dass da etwas schief gehen könnte. Ich kam beim Hauseingang an und öffne die Türe, als da plötzlich SIE auftaucht.

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5 Jun
2012 by Phil

DIE Story: Vorwort

Ich habe in meinem Leben ja schon einiges erlebt… besonders hier in Japan bin ich schon des öfteren mal einer skurrilen Situation begegnet. Nichts war aber so fucked up wie das, was ich am Samstag nach dem Big Beach Festival erlebt habe.
Bei diesem Ereignis ging bestimmt auch einiges “lost in translation”, aber auch in anbetracht dessen weiss ich bis jetzt nicht, wie ich die ganze Situation logisch erklären soll.

Um nicht Lese-abschreckend zu wirken, werde ich die Story Kapitel für Kapitel hier veröffentlichen. Die Story hat eigentlich den Titel: “Wie ein Skateboard, ein Frauenshampoo, drei Regenschirme, ein Macbook, anderes Zeugs und ein Girl welches mich (evtl.)unwissentlich vergiften wollte um 2 Uhr Morgens in meiner Wohnung landeten“.

Um es kurz zu halten werde ich ab sofort dafür einfach den Begriff “DIE Story” verwenden. Morgen gehts los.

5 Jun
2012 by Phil

Speech Contest – Einige Fotos

Hier nun mal ein kleiner Einblick wie ich hinter einem Rednerpult aussehe und mit was für Leuten ich es hier so zu tun habe:

Seriöse Rednerhaltung:

Body Language:

Meine “Gegner”… wie unschwer zu erkennen ist, gehöre ich definitiv zu den “Normaleren” Personen…

Meine Klasse plus Lehrerin plus einige der Plakate die verwendet wurden um mich vorzustellen. Und Pikachu.

4 Jun
2012 by Phil

Frau 20 Tage eingesperrt in Badezimmer schlägt auf Heizungsrohre: Nachbarn reichen Lärmklage ein.

via
Dies ist eine Geschichte aus 2010… aber ich kannte sie noch nicht:

Eine Frau sperrt sich versehentlich im Badezimmer ohne Fenster ein und hat auch kein Telefon dabei. Sie beginnt mit Schlägen auf Rohren auf sich aufmerksam zu machen… besonders Nachts.
Die Nachbarn sind genervt und reichen eine Petition gegen DoItYourself-Gebastel ein um gegen den Lärm vorzugehen.
Nachbarn sind awesome…

Ihr denkt jetzt das sei fucked up? Ihr habt noch nicht meine Story vom Wochenende gehört… ich werde sie ab Morgen Kapitel für Kapitel hier veröffentlichen.

3 Jun
2012 by Phil

Big Beach Festival 2012 – Fotos

Ich war also am Big Beach Festival in Tokyo. Eigentlich ist dies ja der Event von Fatboy Slim, der konnte dieses Jahr aber nicht kommen und schickte daher die Chemical Brothers vorbei.
Ist schon noch recht toll so am Strand, ausser dass jetzt meine ganze Wohnung voller Sand ist.
Ansonsten sind hier die Open Airs auch nicht anders als in Europa: Viele Leute, viele Betrunkene, anstehen für WC (Frauen natürlich länger), anstehen für Alkohol und wenn der Anlass zu Ende ist, drängen alle zum Bahnhof um dort den Zug zu erwischen.

Ich habe mir Sven Väth, Beardyman und natürlich die Chemischen reingezogen. Sven Väth war so so la la, Beardyman war recht cool und groovig und die Chemichal Brothers gaben zweieinhalb Stunden lang vollgas. War ja “nur” ein DJ Set von ihnen aber das war genau so gut wie ein “Konzert”.

Ich habe so einige Impressionsschnappschüsse aufgenommen von den Leuten dort. Hätte wohl mit Instagramzeug bisschen mehr Effekt, aber hey Kein-Instagram ist das neue Hipsterding, da Instagramm=Mainstream.

2 Jun
2012 by Phil

Big Beach Festival 2012


Ich bin heute am Big Beach Festival in Tokyo. Yeah!

Letztes Jahr sah das so aus: