13 Apr
2009 by Phil

bye Frühling, hallo Sommer, frohe Ostern

letzte Woche war noch Frühling. Jetzt ist Sommer. Das sieht man zum einen an den Temperaturen, die in der letzten Woche immer irgendwo zwischen 20° und 24° lagen.

Und jetzt ist auch dieser Kirschblütenhype endlich zu ende. Aus weiss/pink wird grün:
summer

Und der Osterhase hat es tatsächlich bis nach Tokyo geschafft. Meine Osterküken und ich haben uns sehr gefreut:
easter

In diesem Sinne etwas nachträglich: Frohe Ostern.

12 Apr
2009 by Phil

Tokyo mal anders

Es ist immer wieder mal überrachend, was man in Tokyo so für Orte findet, die absolut nicht wie Tokyo aussehen.

2 Minuten früher war ich noch inmitten von irgendwelchen Containern und Industriegebiet und dann plötzlich:
odaibapark1
odaibapark2

Und ich weiss zwar nicht wieso, aber irgendwie erinnert mich diese Landschaft an Griechenland oder ähnlich… aber immer noch Tokyo.
odaiba3

Und hier der Sandstrand mit Sonnenuntergang… aber immer noch Tokyo.
odaiba4

Ihr seht also: Tokyo ist nicht nur eine Stadt… Es ist eine Welt wo man von allem etwas finden kann 🙂
Und übrigens… Tokyo schreibt man im Deutschen eigentlich mit “i” statt “y”. Da ich hier aber verenglischifiziert wurde, benutze ich weiterhin die Y-Variante. Einfach damit ihr es wisst und nicht falsches Zeugs von mir lernt.

11 Apr
2009 by Phil

i’ll be back, und andere roboter

Um meine tägliche Reisezeiten zu verkürzen, habe ich begonnen während der Zug/U-Bahn Fahrt die Serie: “Terminator: The Sarah Connor Chronicles” zu schauen. Da die Serie nicht übermässig Anspruchsvoll ist, und gute Unterhaltung bietet, ist es genau das richtige.
Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Terminator 4 dieses Jahr, gibt es hier eine Sonderausstellung dazu. Dass witzigste dabei ist, dass ich darüber in einem deutschen Blog gelesen habe. Also looos, da musste ich natürlich hin.

Im grossen und ganzen gibt es in der Ausstellung einfach alle verschiedenen Terminator-Modelle in “echt” anzuschauen. Mit ein wenig Phantasie beginnen die sich aber auch zu bewegen und das eigene Leben hängt plötzlich am seidenen Faden. Aber für solche Fälle habe ich immer meinen Terminator-Disruptor dabei. *pew pew*
Genug gequaselt, hier zwei, drei Fotos:
terminator3

terminator2

Und dies ist übrigens meine neue Freundin. How about dancing this evening? oh wait.. sorry..
terminator1

Die Ausstellung ist eine Temporärausstellung innerhalb des “Museum for Emerging Science”. Natürlich liess ich mir auch dies nicht entgehen. Zu sehen war, wie die Geschichte von Terminator schon bereits langsam realität wird. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Roboter eigenständig werden. Und dann noch ein Zeitchen dazu, und Sie werden ihre Besitzer vernichten. Terminator und Matrix lässt grüssen.

Hier sieht man die böse evolution des Roboters: Er spielt Fussball!!!
asimo
Es war schon ziemlich cool, nachdem ich schon öfters mal youtube-filmchen über Asimo gesehen habe, diesen mal live zu sehen.

Nebst den Robotern gab es auch viel anderes Science-Zeugs zu sehen, und in einem 360°-Kino hab ich mir noch irgend einen ziemlich überwältigenden Zukunftsvisionanimationsfilm angesehen. Falls ihr also gerade mal in Tokyo seid, kann ich dieses Museum wärmstens empfehlen.

8 Apr
2009 by Phil

Finger verbrennen auf japanisch

Was tun wir, wenn wir uns die Finger verbrennen? Klar, optimal ist es, den Finger unter das kalte Wasser zu halten.
Aber im ersten Moment schüttelt man vielleicht die Hand, oder bläst sich auf den Finger.

In Japan, hält man sich das Ohrläppchen. Ja, ganz genau: Au, heiss!!! Finger am Herd verbrannt!!! schnell mit dem verbrannten Finger das Ohrläppchen halten!

Woher ich die info habe? Von einem Schulkameraden welcher bei einer Gastfamilie lebt und das ganze live miterlebt hat und nach einer Nachfrage bestätigt wurde dass dies in Japan so allgemein gebräuchlich sei.

Update:
Wie sich herausgestellt hat, wird diese Ohrläppchenmethode weltweit praktiziert. Ist also keine Japankuriosität.

7 Apr
2009 by Phil

Aus einem koreanischen Mathebuch

Für mich sieht das nach “Strahlensatz” aus…..
koreanmath
seriously… WTF?

via Digg.com

7 Apr
2009 by Phil

Cherry Blossom Girl Tree

Ja, zurzeit ist es da volle Kanne am Blühen. Das ganze sieht, zugegeben, schon ziemlich schön aus, wird aber trotzdem überbewertet. Aber sollte ich je in Japan einen Heiratsantrag machen, dann bestimmt zu dieser Jahreszeit unter einer Horde Kirschblütenbäumen. Denn für Frauen ist dies wahrscheinlich etwa ebenbürtig Romantisch wie ein Sonnenuntergang am Meer… und in solchen oberromantischen Situationen kann man ja wohl kaum “nein” sagen.
Allerdings wird die Romantik durch die vielen vielen Leute, die sich in der Gegend herumtummeln ein wenig zerstört. Folgendes Bild wurde Heute etwa um 11 Uhr aufgenommen. Heute ist Dienstag. Wieso sind denn all die Leute nicht am arbeiten? Und ich will ja gar nicht wissen, wie das an einem Wochenende aussieht…
sakura1

Random Pictures:
sakura2
sakura3

By night:
sakura4

Und wenn man zu lange bei einem Baum steht wird man in einen Hund mit Röckchen verwandelt:
sakurainu

Mehr Fotos gibt es wie immer auf meiner Picasa Fotoseite.

P.S. Der Blogtitel ist eine kleine Hommage an die französische Band “Air”.
P.P.S. Für mich einmal Heiratsantrag in der ISS… und statt einem Ring hätte ich gerne ein Raumschiff (oder zwei).
P.P.P.S. Ich kann trotz geschenktem Raumschiff und Ausflug zur ISS ohne schlechtes Gewissen “NEIN” sagen.

6 Apr
2009 by Phil

Flash basierte Audio Software

Wooooooow!
wooooohoooooooo!
audiotool
Virtuelle Synthesizer verdrahtet wie in Echt und das ganze gratis im Internet über den Browser spielbar… COOL! aber ja… spielerei, wie so vieles im internet.
Hier gehts zum Audiotool

Update:
Ich sehe gerade, das ist ja eigentlich sowas von 2008. Aber egal, ich habs nun mal erst jetzt entdeckt.

6 Apr
2009 by Phil

Big Christmas!

Heute war in der Schule spezialprogramm angesagt.
Da die Neuankömmlinge heute den Einstufungstest haben machten wir alt-eingesessenen einen Schulausflug. Juhui!
Sofern ich (und andere auch) aus dem Infozettel lesen konnten, den wir letzte Woche bekamen, war es geplant den Imperial Palace und dessen Gärten zu besuchen.
Entsprechend rüstete ich mich mit Kamera und Sonnenbrille aus.

Nachdem mehr oder weniger alle am Treffpunkt eingetroffen waren, liefen wir los…. und befanden uns 10 Minuten später im Japanischen Bundesgericht. WTF? Und zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht mal wo zur Hölle wir hier eigentlich sind. Ich wusste nur: Nicht im Imperial Palace und auch nicht in einem Park.

In einem Kinoähnlichen Saal wurden wir empfangen und ein Herr im Anzug und Krawatte begann einen Vortrag mit Powerpointpräsentation zu halten… auf Japanisch versteht sich. Dann kam irgend ein 10 Minutenfilmchen das die verschiedenen Rechtsinstanzen e.t.c. erklärte. Zu diesem Zeitpunkt wurde langsam klar wo ich gerade bin.

Nach dem Film gings in den Gerichtssaal. Wieder redete ein Mann im Anzug sehr viel Zeugs auf Japanisch. Dieses mal war es aber ziemlich interessant. Es ging darum dass…. OK, ich habe keine Ahnung was er 15 Minuten lang erzählt hat. Irgendetwas in diesem Raum ist 50 Meter (lang oder hoch… keine ahnung). Und es gibt Plätze für die Presse die mit Licht ausgerüstet sind. Das Pultlicht eines Pressepultes wurde sogar zur Demonstration eingeschaltet – von einem zweiten Mann, der schon die ganze Zeit dort stand und auf das Signal wartete das Licht einzuschalten, um es dann wieder auszuschalten und zu warten bis der Vortrag zu Ende war. Am Ende fragte der Vortragende ob wir noch Fragen hätte. Klar hatte ich Fragen: “Was hast du soeben erzählt?”, “Gibts hier was zu trinken?”, “Braucht es eine spezielle Ausbildung um das Pressepultlicht einzuschalten?”,”Hätten nicht 40 Meter auch gereicht?”, “Wieso bin ich eigentlich hier?” – aber ich behielt die Fragen für mich.

So ging die Bundesgerichtsführung zu Ende, und wir kamen dann doch noch dazu ein paar Kirschblütenbaumfotos zu schiessen. Ich werde Morgen diesbezüglich wahrscheinlich mal ein Fotomedley posten.

Und was hat das ganze mit “Big Christmas” zu tun?
Auf japanisch heisst “überrascht werden” “biküri schimas”. Das tönt so ziemlich 1:1 wie Big Christmas von japanern ausgesprochen (bigü kürischmas). So hat sich “Big Christmas” zum insider für “Überraschung” etabliert. (und immer dran denken: r=l)