6 Jun
2012 by Phil

DIE Story: Kapitel 1 – BBF is over, ab nach Hause

Das Big Beach Festival am Samstag fand Tagsüber statt und endete bereits um ca: 21:00. All die Tokyoiten müssen ja auch wieder irgendwie nach Hause kommen, denn Zeltplatz-platz hat es ja keinen.

Sobald die Chemical Brothers fertig gespielt hatten, machten wir uns also auf den Weg zum Bahnhof. Das geht natürlich bei drölfzillionen Leuten entsprechend nicht so schnell schnell. Wir brauchten gut eine Stunde bis wir endlich beim Bhf waren (Hinweg: 5 Minuten), waren aber trotzdem so ziemlich als erstes dort und konnten uns gleich schon in die nächste Bahn quetschen.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Yuri (meine Begleitung) die grandiose Idee hatte während den Chemical Brothers in so ziemlich der vordersten Reihe mitzumischen. Das war in der Tat ziemlich awesome und man konnte nicht sich NICHT bewegen. Ich war also 2.5 Stunden lang konstant am abshaken und war danach entsprechend fix und fertig. Dazu kommt noch die Tatsache, dass wir ja nicht gerade keinen Alkohol getrunken hatten…

Halbtot stand ich also eingequetscht in der Bahn und freute mich schon sehnlichst auf mein Bett. Dann war Umsteigen angesagt… ausgerechnet bei einer Station wo man ein Lichtjahr weit gehen muss um zur gewünschten U-Bahn-Linie zu gelangen. Dafür war die neue U-Bahn dann halbleer und ich konnte gemütlich auf einem Sitz herumdösen und an mein Bett denken. Irgendwie habe ich mein früheres ÖV-Pendler-Gen wieder aktiviert und schaffe es immer, kurz vor meiner Station wieder aufzuwachen und auszusteigen. So auch diese Nacht.

Es war unterdessen 23:30. Beim Stationsausgang ging ich noch schnell in den 24 Stunden Shop und kaufte mir Frühstück für Sonntag und Wasser für jetzt. Dann machte ich mich auf den Weg zu meinem Apartment und auf dem Weg freute ich mich immer mehr darauf, im schön weichen Bett zu versinken, diesen fucking awesome Tag nochmals kurz durch den Kopf gehen/drehen zu lassen und dann einfach mal wieder ausschlafen.
Nichts deutete darauf hin, dass da etwas schief gehen könnte. Ich kam beim Hauseingang an und öffne die Türe, als da plötzlich SIE auftaucht.

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5 Jun
2012 by Phil

DIE Story: Vorwort

Ich habe in meinem Leben ja schon einiges erlebt… besonders hier in Japan bin ich schon des öfteren mal einer skurrilen Situation begegnet. Nichts war aber so fucked up wie das, was ich am Samstag nach dem Big Beach Festival erlebt habe.
Bei diesem Ereignis ging bestimmt auch einiges “lost in translation”, aber auch in anbetracht dessen weiss ich bis jetzt nicht, wie ich die ganze Situation logisch erklären soll.

Um nicht Lese-abschreckend zu wirken, werde ich die Story Kapitel für Kapitel hier veröffentlichen. Die Story hat eigentlich den Titel: “Wie ein Skateboard, ein Frauenshampoo, drei Regenschirme, ein Macbook, anderes Zeugs und ein Girl welches mich (evtl.)unwissentlich vergiften wollte um 2 Uhr Morgens in meiner Wohnung landeten“.

Um es kurz zu halten werde ich ab sofort dafür einfach den Begriff “DIE Story” verwenden. Morgen gehts los.

5 Jun
2012 by Phil

Speech Contest – Einige Fotos

Hier nun mal ein kleiner Einblick wie ich hinter einem Rednerpult aussehe und mit was für Leuten ich es hier so zu tun habe:

Seriöse Rednerhaltung:

Body Language:

Meine “Gegner”… wie unschwer zu erkennen ist, gehöre ich definitiv zu den “Normaleren” Personen…

Meine Klasse plus Lehrerin plus einige der Plakate die verwendet wurden um mich vorzustellen. Und Pikachu.

4 Jun
2012 by Phil

Frau 20 Tage eingesperrt in Badezimmer schlägt auf Heizungsrohre: Nachbarn reichen Lärmklage ein.

via
Dies ist eine Geschichte aus 2010… aber ich kannte sie noch nicht:

Eine Frau sperrt sich versehentlich im Badezimmer ohne Fenster ein und hat auch kein Telefon dabei. Sie beginnt mit Schlägen auf Rohren auf sich aufmerksam zu machen… besonders Nachts.
Die Nachbarn sind genervt und reichen eine Petition gegen DoItYourself-Gebastel ein um gegen den Lärm vorzugehen.
Nachbarn sind awesome…

Ihr denkt jetzt das sei fucked up? Ihr habt noch nicht meine Story vom Wochenende gehört… ich werde sie ab Morgen Kapitel für Kapitel hier veröffentlichen.

3 Jun
2012 by Phil

Big Beach Festival 2012 – Fotos

Ich war also am Big Beach Festival in Tokyo. Eigentlich ist dies ja der Event von Fatboy Slim, der konnte dieses Jahr aber nicht kommen und schickte daher die Chemical Brothers vorbei.
Ist schon noch recht toll so am Strand, ausser dass jetzt meine ganze Wohnung voller Sand ist.
Ansonsten sind hier die Open Airs auch nicht anders als in Europa: Viele Leute, viele Betrunkene, anstehen für WC (Frauen natürlich länger), anstehen für Alkohol und wenn der Anlass zu Ende ist, drängen alle zum Bahnhof um dort den Zug zu erwischen.

Ich habe mir Sven Väth, Beardyman und natürlich die Chemischen reingezogen. Sven Väth war so so la la, Beardyman war recht cool und groovig und die Chemichal Brothers gaben zweieinhalb Stunden lang vollgas. War ja “nur” ein DJ Set von ihnen aber das war genau so gut wie ein “Konzert”.

Ich habe so einige Impressionsschnappschüsse aufgenommen von den Leuten dort. Hätte wohl mit Instagramzeug bisschen mehr Effekt, aber hey Kein-Instagram ist das neue Hipsterding, da Instagramm=Mainstream.

2 Jun
2012 by Phil

Big Beach Festival 2012


Ich bin heute am Big Beach Festival in Tokyo. Yeah!

Letztes Jahr sah das so aus:

1 Jun
2012 by Phil

Heute war Speech Contest


Gleich vorab: Ich bin Dritter geworden und habe ein Zertifikat und ein Preisgeld von 3000000 Franken bekommen.

Wieso wurde ich gewählt?
Ab einem gewissen Level musste jede Klasse mindestens eine Person wählen, welche die Klasse am Speech Contest repräsentiert. Dafür mussten alle in der Klasse vor den Klassenkameraden einen selbst geschriebenen Aufsatz vorlesen.
Ich habe bestimmt nicht das beste Japanisch innerhalb meiner Klasse, aber ich war so ziemlich der einzige der es hinkriegte, seinen Aufsatz stehend vor der Klasse normal durchzulesen. Andere hatten da schon halbe Nervenzusammenbrüche wenn sie nur schon vor der Klasse vorlesen mussten.
So wurde ich dann halt gewählt. Auch ein zweiter Schweizer in der Klasse musste irgendwie noch dran glauben.

Vorbereitungen
Meine Story war unterhaltsam und ich habe mir noch zwei drei Dinge ausgedacht um die Rede noch ein bisschen zu würzen. So habe ich zum beispiel gelernt, wie man vor Publikum in einem Augenblick einen Getränkeautomaten verschwinden lassen kann (danke Marcel).
Ich habe mich dann allerdings wieder umentschieden: Ich wollte nicht dort vorne stehen und irgendwie den Comedian/Entertainer spielen, sondern einfach nur meine fucking Rede halten.

Der Rest der Klasse
Der Rest der Klasse hatte die Aufgabe, mich vor der Rede vor allen vorzustellen. Schlussendlich kam es so heraus, dass meine Klassenkameraden mehr Aufwand in die 2-Minuten-Vorstellung gesteckt haben als ich in meine 4-Minuten Rede. Reichlich Plakate wurden gemalt und Theater gespielt.

Wieso ich den Contest nicht wirklich ernst nehmen konnte
Ich bin das ganze sehr locker angegangen, da ich das ganze eh als Alibi-Übung empfand. Zum einen sind da die Levelunterschiede. Da gibt es Redner/innen, die schon seit über anderthalb Jahren an dieser Schule sind und fliessend japanisch können und die sollen dann verglichen werden mit einer Rede von jemandem der gerade mal Intermediate Level erreicht hat?
Dann kommt das mit dem Abstimmen. Alle Schüler/innen und Lehrer/innen konnten für zwei Personen Stimmen und eine dreiköpfige Jury gab es auch noch, von der man aber keine Ahnung hatte wie und ob da Punkte auch noch reinspielen.
Auf jeden Fall stimmt da sowieso jede Klasse schon mal für seine/n Redner/in. Sprich: je grösser die Klasse, desto mehr Stimmen.

Fazit
Ich bin Dritter (von sieben) und unter den Umständen dass ich das ganze so “meh”-mässig angegangen bin, bin ich sehr zufrieden. Zudem hatten wir dank dem Contest eine Stunde früher Schule fertig.

30 May
2012 by Phil

Einblicke in die japanische Sprache: Farben

Auch in Japan gibt es Farben. In der Sprache werden die teilweise aber ein bisschen anders verwendet.

Eine Spezialität ist zum Beispiel “Blau”. Blau ist nicht nur Blau sondern auch Grün und das obwohl es für Grün ein separates Wort gibt. So sagt man hier z.B. “Die Ampel ist jetzt blau, du kannst weiterfahren”. Hier die Wortdefinition:

Ausser bei der Verkehrsampel habe ich aber noch nie gehört, dass Blau als Grün verwendet wurde.

Weiter speziell ist, dass es nur rot, blau, grün, schwarz und weiss als Adjektiv gibt. Farben wie grün, pink, braun, whatever gibt es nur als Nomen. Dabei wird die Farbe dann jeweils im Genitiv verwendet. Grünes T-Shirt wird dann z.B. T-Shirt des Grünen oder in japanischer Satzreihenfolge: Grün des T-Shirt.

Das wars dann auch schon wieder. Falls nicht bereits durchgelesen: