Archiv für die Kategorie ‘Phil’s Life’
Gefunden in einem Secondhand Buchladen
Autofreie Sonntage

Am Sonntag sind diverse Stadtteile in Tokio Autofrei. Dies weil der Sonntag für viele der Shopping-Tag ist, da sie an allen anderen Wochentagen arbeiten müssen. Um das herumschlendern zwischen den verschiedenen Shops angenehmer zu machen, werden die Strassen in Fussängerzonen umgewandelt. Schon noch ziemlich cool einfach so mitten auf der Strasse herumzulaufen.
Weniger cool ist dann, wenn man an einem Sonntag tatsächlich auch mal was kaufen will. Ich wollte mir da so special-T-Shirts kaufen. Diese befanden sich im 11ten Stock des Einkaufshauses. Man musste anstehen um die Rolltreppen benützen zu können und auf jedem Stock musste man durch so ein Absperrbandlabyrinth gehen bis man zur Rolltreppe für den nächsten Stock kam. Ich brauchte 10 Minuten um mein Ziel zu erreichen. Abwärts dann wieder dasselbe. Crazy.
Meine Jasskarten sind cooler als deine…
Kreiere deine eigenen Süssigkeiten #2

Und wieder “koche” ich meine eigenen Schleckwaren. Wie das ganze schlussendlich aussehen soll, seht ihr im Bild oben. Und los gehts:
2. Wasser und “Back”pulver in das Mischgefäss geben und dann gut umrühren

3. Die Gummiteigmasse in die sechs Formen geben. Dabei sollte man nur die Hälfte der Masse verwenden und natürlich nichts daneben leeren. FAILED.

4. Die Gummibonbons in den Teig einbetten

5. Die zweite Teighälfte, oder eben was noch übrigleibt, in die Form füllen.

6. Mit dem Caramelsirup und dem Streusel überhäufen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon realisiert, dass mein Endprodukt nicht Verpackungsmässig aussehen wird und hab das ganze so *FuckOff*-mässig einfach oben drauf geleert.

7. Essen. OK, sieht schlussendlich doch nicht ganz so schlimm aus

Schmeckte jedenfalls besser als mein erster Versuch. Auch hier gilt wieder:
Finanzieller Kostenpunkt: 1CHF
Ressourcenverbrauch: Wahrscheinlich etwa gleich wie der Start eines Space Shuttles der Himmelskirche.
SonarSound Tokyo 2012

Nachdem Fondue gings dann zum ageHa Studio Coast. Dort fand nämlich die “SonarSound 2012” statt. So richtig kannte ich vom Lineup niemanden. Aber hey, Hauptsache irgendwelches Elektrozeug.
Die Location ist echt geil. Da hat man diesen grossen Saal mit Tribünen, wo man das ganze auch gechillt von weiter weg schauen kann. Dann hat es nebenan eine Lounge mit Bar, wo man so gut wie gar nicht anstehen muss (das Bargeschäft ist allgemein in Japan einiges effizienter als in der Schweiz). Draussen hat es ebenfalls Orte zum verweilen. Einen Pool, natürlich ebenfalls beschallt von einem DJ, so wie ein Outdoor-Partyzelt, einige Fressbuden und einen Strand.
Der Sound führte so ziemlich durch verschiedene Stilrichtungen. Im grossen und ganzen aber eher dirty/noisy und wenig melodisch. Lautstärkenbegrenzungen kennen die hier wohl nicht und der Auftritt von Squarepusher begann einfach mal damit, dass 7 Minuten lang nur ein Bass brummte der im ganzen Körper zu spüren war.
Um 5 Uhr war es dann fertig und ich ging mit dem zweiten! Zug nach Hause. Hier noch einige Fotos der Location:
by rukes.com
by nin
by ageHa
Fondue in Tokyo
Noch bevor ich überhaupt meine Mikrowellenfondue ausprobiert habe, bin ich mit Claudio hier in Tokyo eine “echte” Fondue essen gegangen. Da es verschiedene Varianten zur Auswahl gab, entschieden wir uns für halb “normal cheese” halb “mexican cheese”.

Der Käse schmeckte so ziemlich Gerber-Streichkäse mässig. Die Mexican-Variante war einfach noch gut gewürzt und war überraschend gut. Statt einfach nur Brot kriegte man ein Set mit Brot, Broccoli, Pilzen und Potatoes für in den Käse. Wär jetzt nicht nötig gewesen, schadete aber auch nicht.
Das ganze gabs übrigens in einem italienischen Restaurant…
Achievement unlocked: “Eating fondue in Tokyo”
Kreiere deine eigenen Süssigkeiten

So, ich hab heute mal so bisschen “Chemiker” gespielt und mein eigenes Stück Candy erstellt. Das geht folgendermassen:
1. Pulver #1 + Ein Massbecher voll Wasser

4. Umrühren bis es eine rosa gummige Masse wird

5. Fancy Zuckerkristalle in Behälter 2 füllen

6. Rosa Masse in fancy Zuckerkristalle eintunken, essen

Das ganze schmeckt so schleckwarentypisch Süss-Sauer und ist bestimmt nicht gut für die Zähne.
Finanzieller Kostenpunkt: 1CHF
Ressourcenverbrauch: Wahrscheinlich etwa gleich wie der Start eines Space Shuttles.









