Archiv für die Kategorie ‘Japan’

24 Jul
2009 by Phil

Für die TopGear Fans

Eine Sendung die ich normalerweise nie schaue, da sie mit Autos zu tun hat und alles was mich an einem Auto interessiert ist, dass es fährt.

Aber hier wird ein Wetrennen zwischen einem Nissan GT-R (irgen ein Auto halt) und dem japanischen öffentlichen Verkehrssystem gemacht. Man hört ab und zu sogar ein bisschen japanisch (juhui) und das alles war mir dann Grund genug das Zeug hier zu posten:

Part1:

Part2

via japanprobe.com

20 Jul
2009 by Phil

Zu früh weg von Tokyo

Einige Wochen nachdem ich weg war, lancierten Cola und Pepsi ihr Japan-Sommer-Special-Getränk.

Coca-Cola bringt Cola Light mit Grünteebeigeschmack und Pepsi kreuzt mit grünem Zeugs auf, welches auf Perilla frutescens var. japonica, zu japanisch “Shiso” basiert. Laut Wikipedia irgendwas Pfefferminzähnliches.
green-tea-cokeshiso

ah, und letzten Sommer brachte Pepsi übrigens das Pepsi mit Gurkengeschmack:
cucumber

Und auch wenn ich die Anime-Serie nie gesehen habe: Den Lifesize-Gundam hätte ich jetzt doch auch noch gerne gesehen.

Und wenn ich es gerade schon mal von Japan habe, da hätten wir noch:
Den Hund mit Augenbrauen
Den skateboardenden Affen
Einen Kurs für Schülerinnen um zu lernen wie sie schreien sollen wenn sie einem Exhibitionisten begegnen
Eine Ultraspeed Seilspringerin
Vier Meerschweinchen die gleichzeitig Melonen essen

25 Jun
2009 by Phil

Japanisches Kackanleitungsanime

Ok, ich will es nicht abstreiten. Manchmal treibens die Japaner einfach zu weit.

4 Jun
2009 by Phil

Bye Bye Tokyo

Leider ist es so weit. Gestern habe ich mich mit einem letzten Stadtbummel an meinen Lieblingsorten von der Stadt verabschiedet. Heute hiess es Abschied nehmen von all meinen Kollegen hier.
Das war wirklich nicht ganz einfach,und nachdem das zur Schule gehen zur Alltagsroutine geworden ist, kann ich das noch gar nicht so richtig Wahr haben dass dies jetzt vorbei ist.
byebyeclass

Sogar die Lehrerin aus dem vorherigen Kurs, bei der ich im neuen Kurs keinen Unterricht mehr hatte, kam noch vorbei um sich zu verabschieden. So gab es noch das Philippe-und-seine-Liebligslehrerinnen-Foto:
byebyesensei

Die Wehmütigen Gefühle vermischen sich aber auch mit Freude, denn ab Morgen sind 3 einhalb Wochen Ferien angesagt, worauf ich mich wirklich auch sehr Freue, denn das ganze Lernen hier war doch ziemlich Intensiv.
Zur Mischung aus Trauer/Wehmut und Freude kommt gleichzeitig auch noch die übliche Reisenervosität dazu… denn ab Morgen startet wieder das Unbekannte.
Ihr seht…. ziemliches Gefühlschaos. Ich werd mir jetzt noch ein letztes Bad gönnen, einen Sake trinken und dann ins Bett gehen….

bye bye Tokyo

3 Jun
2009 by Phil

Wieso die japanische Gesellschaft “besser” ist als die Schweizerische

Schon lange her wollte ich darüber mal schreiben. Da das Ende nah ist, muss es jetzt aber sein.

Ich möchte hier mal Erwähnen, wieso dass mir das japanische Volk besser passt als das Schweizerische (wahrscheinlich auch geltend für viele andere europäische Länder)

Toleranz und Respekt
In Japan ist es immer noch so, dass man vor älteren Leuten grossen Respekt hat. Denn diese haben viel erlebt, sind entsprechend Weiser und werden auch dementsprechen respektiert. Wenn man einen älteren Mann ansprechen will, spricht man ihn mit “Alter Mann” an. Und das wird keineswegs negativ bewertet. Im Gegenteil, es gilt als Höflich und Respektvoll.

Hand in Hand mit dem Respekt, geht hier auch die Toleranz. Täglich kreuzt man hier verschiedenste Typen von Menschen. Gestresste Businessmänner, Punkrockgirls, Damen im Traditionellen Kleid, Schüler in Schuluniformen, Tussi’s in Prada e.t.c… aber das Stört absolut gar niemanden. Die Interessen sind verschieden, aber man Respektiert diese Unterschiede. Keine komischen Blicke, keine doofen Sprüche… es ist absolut normal dass jeder sich so kleidet wie er will und sich nicht sorgen muss von anderen ausgelacht zu werden.
Ich stell mir grad eine pubertierende Jugendgruppe aus der Punkszene und ein urchiger Senn in einem schweizer Zugabteil vor… und das geht einfach nicht.

Friedliches Volk
Ich empfinde die Japaner als ein sehr friedliches Volk. Nach der Arbeit geht man vielleicht noch in ein Game-Center oder Karoke singen und nimt Abends zuhause noch ein Bad.
Sachen wie Randalismus gibts hier nicht. Ich bin hier (auch in der Vorstadt) viel herumgekommen und habe viele Brücken, Unterführungen, Industriegebiete und Strassenbetonwände gesehen. Aber habe kein einziges Graffitti gesehen. Lediglich in einem kleinen Stadtviertel sind mir mal ein paar vereinzelte aufgefallen.
Bei Verkaufsautomaten an der Strasse braucht es keine Sicherheitsgitter. Die Stecker der Maschinen sind zum Teil für jeden Sichtbar, und könnten jederzeit ausgesteckt werden. Es gibt Telefonzellen, aber auch öffentliche Telefone die einfach so z.B. vor einer Post herumstehen, und theoretisch relativ problemlos “abmontiert” werden könnten.
Würde dies hier aber praktiziert werden, wären die Automaten und Telefone bestimmt nicht einfach so ungeschützt herumstehen.

Die schlechten Seiten
Es gibt natürlich auch schlechte Seiten hier. Zum Beispiel ist man hier als Frau immer noch weniger wichtig als ein Mann. Ist ja in der Schweiz leider manchmal auch so, aber hier ists wahrscheinlich noch extremer. Die friedliche Mentalität kommt zum Teil wahrscheinlich auch daher zustande, dass man Problemen einfach aus dem Weg geht. So kann z.B jemand eine Frau im Zug begrabschen (was dann eine weitere schlechte Seite wäre) ohne dass überhaupt jemand etwas sagt oder unternimt. Alle schauen einfach weg und tun so als hätten sie nichts mitbekommen.
Wie jedes andere Land hat Japan natürlich auch die üblichen Probleme wie Morde, Suizid, Vergewaltigungen e.t.c. aber das sind ja wie immer Ausnahmen.

Fazit
Es ist bestimmt nicht immer ganz einfach in der japanischen Gesellschaft zu Leben. Von aussen her gesehen, sollten sich viele Länder aber mal das japanische Volk als Vorbild nehmen. Mich Kotzt es einfach an, wenn ich in der Schweiz sehen muss wie Respektlos und Gewaltbereit gewisse Leute sind. Klar sind auch diese nur ein kleiner Teil.
Aber trotzdem. In Ebnat-Kappel wird Graffitti gesprüht und der Automat am Bahnhof ist (soweit ich mich erinnere) so fest gepanzert dass er wahrscheinlich auch einem Atombomenanschlag trotzen würde. Und ich meine… das ist Ebnat-Kappel. Ein Kaff irgendwo in einem Tal. Hier ist fucking amazing huge Tokyo und es gibt solche Probleme nicht.

30 May
2009 by Phil

Der Sporttag

Gestern fand der bereits angekündigte Sporttag statt.
Das ganze war relativ unspektakulär, aber auch nicht allzu langweilig da immer bisschen was lief. Nebst den angekündigten Disziplinen, die von einem Team möglichst schnell nacheinander in Form einer Stafette durchgeführt wurden, gabs noch Massen-Seili-Gumpe.
Davon konnte ich eins, zwei nette Fotos schiessen.
sport1
sport2
(pink hair + green shirt = fail)

Und schlussendlich gabs in der Turnhalle auch mal wieder eine nette Englisch-Übersetzung. Man konne sich wohl nicht entscheiden ob es ein stuff-room oder ein staff-room ist, und so endete man wohl mit dem Kompromiss “stoff room”. Hier sieht man mich übrigens auch mal mit Maske… hrhrhr
sport3
Die Masken kombiniert mit Sonnenbrille eignen sich übrigens auch sehr gut für Banküberfälle…. juhui ich bin reich…. 🙂

+ mehr Fotos auf meiner Fotoseite

28 May
2009 by Phil

Es bessert

Das Fieber ist jetzt weg. Noch bin ich weiterhin am Husten, was mich bisschen Lahm macht. Aber Husten dauert bei mir eh immer eine Weile bis der wieder weg ist.
Jedenfalls bin ich heute wieder in die Schule. Und zwar mit Maske, wie es “höflich” genüber den anderen ist. Ich habe die Maske aber nicht nur getragen weil es hier so gehandhabt wird, sondern weil ich es wirklich fair finde, wenn jemand der Herumhustet seine Mitmenschen vor einer Ansteckung schützt indem er eine Maske trägt.
Und hier kann man das ja machen und es ist normal. Finde es eigentlich schade dass das z.B. in der Schweiz als “ach, die spinnen doch die Japaner” angesehen wird. Das sollte gefälligst in der ganzen Welt so gehandhabt werden.

Morgen ist ja der bereits angekündigte Kindergartenstyle-Sporttag. Ich werde hingehen aber nicht aktiv mitmachen. Werde aber versuchen das ganze so gut wie möglich mit Fotos zu dokumentieren.

22 May
2009 by Phil

Sporttag

Heute in einer Woche ist in Japan eine Art nationaler Sporttag. Zu diesem Anlass wird es statt Unterricht einen Sporttag geben.
Dagegen hab ich nichts einzuwenden… ein bisschen Sport ab und zu schadet ja nicht und es ist ja toll wenn man mit den Schulkameraden mal was anderes machen kann als Grammatik büffeln.
Aber… die Sache hat einen Haken. Das Angebot.
Als Teamsport steht lediglich Basketball zur Auswahl. Mit Basketball kann ich nun mal überhaupt nichts anfangen, was unter anderem mit meiner dafür unvorteilhaften Körpergrösse zu tun hat. Aber da das Basketball spielen freiwillig ist, mach ich da einfach nicht mit. Aber dann ist ja noch das Pflichtprogramm…. und da kommt der nächste Haken.
Es treten jeweils Klassen gegeinander in folgenden Disziplinen an:
– Einen Ping Pong Ball auf einem Löffel balancieren.
– Zwei Personen werden mit einem Bein zusammengebundne und dann muss man möglichst schnell irgend eine Strecke laufen.
– Dasselbe mit drei Personen.
– 6 Personen geben sich irgendwie rückwärts einen Ball weiter. Ein mal oben durch, ein mal untendurch. So hab ich das verstanden aber habe keine Ahnung.

Seriously…. Das Durchschnittsalter aller Studenten hier liegt irgendwo zwischen 20 und 30, und am Sporttag macht man Spiele die aus dem Buch: “Lustige Geburtstagsfestspielchen für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren” stammen könnten. Und als die Lehrerin uns das Programm erzählte war sie ganz aus dem Häuschen und meinte das wird supertoll und lässig und so.

Ich verstehe ja dass man die Studenten nicht zu 12 Minutenlauf, Hochsprung oder Weitwurf zwingen will… aber deswegen auf Ping Pong Ball auf Löffel umhertransportieren und so auszuweichen…. ich weiss nicht…