Archiv für die Kategorie ‘Japan’

26 Mar
2012 by Phil

Erdbebenschutz


Gute Nachrichten! Ich bin jetzt bestens gegen Erdbeben gewappnet. Dieser… ähm… Helm hat eine Schutzpolster, welches vor herunterfallenden Lampen, Decken, den 20 darüberliegenden Stockwerken und Pottwalen schützt.
Das beste daran: Eigentlich ist es eine Handtasche welche man ganz gewöhnlich verwenden kann. Als Handtasche eben.

Ihr denkt jetzt ich verarsche euch? Nein nein… es ist noch nicht 1. April. Hier die offizielle Bedienungsanleitung:

Da das Ding als Handtasche leider definitiv zu klein ist, habe ich mich dafür entschieden einfach ständig mit dem Ding auf dem Kopf herumzulaufen. Ist auch einfach sicherer.

25 Mar
2012 by Phil

Eingesperrt in Shibuya

Weil normale Restaurants langweilig sind, kann man sich hier in ein eine art Gefängnis/Geisterhaus einsperren lassen.
Beim Eintreten wird dann gleich schon mal eine Person in Handschellen abgeführt und in die Zelle gebracht. Einmal dort, kann es sich die Gruppe gemütlich machen und wie üblich Getränke und Speisen bestellen. Die Getränke sind jedoch dementsprechend ebenfalls Stylisch. Hier die Menükarte:

In Echt sah dies dann so aus:

Hier meine eingesperrten Freunde:

Das beste zuletzt: Stündlich (oder so) gehen die Lichter aus, Strobos und Alarmleuchten stetzen ein, und in den Gängen laufen Jason, der Scream-Masken-Heini und irgendwelche Ungeheuer herum und erschrecken die Besucher. Natürlich sieht man hier auf der Aufnahme mit der Handykamera aus unserer Zelle praktisch nichts von all dem, aber zumindest hört man die Schreie der schreckhaften Japanerinnen 😉

That’s why i love Japan 🙂

25 Mar
2012 by Phil

Sure, why not? Bier mit Eisschaum


Kirin bringt eine Eisschaummaschine raus, mit der man beim Bier irgend ein -5°C kalten Schaum Eismässig oben drauf machen kann. Das soll das Bier bis zu 30 Minuten lang schön kühl halten. Werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
Hier der Werbespot:

und ein Clip mit der Eismaschine:

Weitere Infos zum Bier gibt es hier.

via

24 Mar
2012 by Phil

Tokyo Anime Fair 2012

Ein Nachmittag an der Anime-Messe…

Heute stand der Besuch an der jährlichen Tokio Anime Messe auf dem Programm. Meine Lehrerin meinte, da gingen nur Freaks hin und alle Besucher dort seien Fett und tragen Brillen und Sie habe mal gelesen, dass dort eine Rolltreppe kaputt ging weil zu viele fette Besucher drauf standen.
Meine Lehrerin hat keine Ahnung!
Die Besuchertypen sind breit durchmischt von Kindern bis Grosseltern, Normalos bis Freaks und von Männlich bis Weiblich. Seit dem letzten Besuch in 2009 habe ich das Gefühl, dass die Ausstellung ziemlich geschrumpft ist. Trotzdem gab es da so einiges zu sehen und ich habe mir auch noch ein paar Goodies gekauft (dazu aber in einem späteren Beitrag, hier gehts nur um die Messe und die MesseGIRLS! (quick, scroll down!))
Ich als Astronaut.

Mit der “Puppe” kann man simpel die Pose der Animationsfigur einstellen.

Irgendein Hipster.

Irgend so ein herumalaufendes Plüschding.

Yeah! Shaun das Schaf ist auch da.

Hatsune Miku war natürlich auch da.

Auch die Schweiz war vertreten…

…sowie auch die Maus.

Wieder so ein herumalaufendes Plüschding.

Noch mehr Plüsch.

Nun kommen wir zum eigentlichen Thema…

OK ich weiss, das waren jetzt nicht wirklich viele, aber eben… die Messe ist irgendwie kleiner geworden.

23 Mar
2012 by Phil

Kamakura & Enoshima

Gestern machte ich zusammen mit Emil einen Tagesausflug. Wir gingen nach Kamakura und Enoshima.
In Kamakura hat es etwa drölfundzwanzig Schreine und Tempel zwischen denen man herumschlendern kann. War also recht friedlich mal wieder so eher in der Natur herumzuziehen.
Von Kamakura aus gingen wir dann weiter nach Enoshima so eine kleine Insel die man über eine Brücke erreichen kann. Auf der Insel gibt es drei Quadrillionen Treppentritte, was der Grund ist, dass ich heute nicht mehr laufen kann. Nun einige Fotos:

19 Mar
2012 by Phil

Einblicke in die japanische Sprache: Die Schrift

Ich werde hier hie und da mal das eine oder andere über die japanische Sprache posten, weil ich denke es könnte einige Interessieren. Im ersten Eintrag geht es um die Schrift(en).
(Sonntag)

Kanji
Kanji sind die Symbole, die von China übernommen wurden. Jedes Kanji hat eine Bedeutung, welche Grösstenteils dieselbe ist wie im Chinesischen. Die Aussprache jedoch ist gänzlich anders.
Manchmal ist ein Kanji selbst schon ein Wort, oft ergeben aber erst die Kombination von mehreren Kanjis ein Wort. Die Kombinationen machen von der Bedeutung meistens einigermassen Sinn.
Beispiele:

  • Voraus + Leben = Lehrer
  • Blume + Feuer = Feuerwerk
  • oben + Hand = geschickt
  • Haus + drinnen = Ehefrau
  • Hell + Weiss = offensichtlich

Mal abgesehen davon, dass es bei gewissen Zeichen ewigs dauert bis man es endlich fertig “gezeichnet” hat, kommt noch dazu, dass die Aussprache jedes Kanjis je nach Zusammensetzung variieren kann. Im Beispiel oben ist z.B. zu sehen, dass das gleiche Symbol im selben Wort ein mal als “nichi” und ein mal als “bi” gelesen wird. Das ist really fucked up!
Insgesamt gibt es über 20’000 Kanjis. Um eine Zeitung in Japan lesen zu können, muss man etwa 2000 Stück kennen, plus dann halt eben die entsprechende Kombinationen.

Hiragana
Hiragana ist sozusagen das Alphabet der Japaner. Ausser a, e, i, o, u, n ist jedes Symbol immer eine komplette Silbe. Hier die Hiragana-Tabelle:

Mit diesen Silben kann die ganze japanische Sprache abgedeckt werden. Man sieht, dass einige bei uns geläufigen Buchstaben komplett fehlen (z.B. L,V)

Hiragana wird verwendet um Kanjis auszuschreiben. So sind zum Beispiel Kinderbücher komplett in Hiragana geschrieben. Bei weniger geläufigen Kanjis werden z.T. auch in Zeitungen über dem Kanji die entsprechenden Hiraganas gedruckt. Diese Kanji + ausgeschriebenes Hiragana wird z.B. auch in den Schulbüchern verwendet.

Hiragana wird aber primär in der Grammatik verwendet um Verben/Adjektive in gewisse Formen zu setzen. Hier ein Beispiel.
Die Bedeutung bleibt immer “trinken”, daher bleibt das Kanji auch ständig dasselbe. Mit den Hiraganas wird dann die entsprechende Verbform gesetzt.

Katakana
Katakana ist im Prinzip dasselbe wie Hiragana, wird aber nur für Wörter verwendet, die ihren Ursprung nicht in Japan haben. Von den Silben her ist es aber dasselbe wie Hiragana:

Katakana wird z.B. verwendet um Nicht-Japanische Namen zu schreiben. Da es im alten Japan noch keine Rolltreppen gab, gibt es z.B. kein Kanji für Rolltreppe. Solche Wörter haben dann meistens ihren Ursprung im Englischen und werden in Katakana geschrieben. Rolltreppe heisst daher auf Japanisch offiziell: エスカレータ (esukareeta). Auch aus dem Deutschen gibt es vereinzelte Wörter. So sagt man einem Temporärjob in Japan: アルバイト (arubaito)

Romaji
Das wär dann unser Alphabet, welches hier natürlich auch existiert. In Texten kommt es Hauptsächlich für Markennamen vor. Englische Filmtitel oder Schauspielernamen werden hingegen in Katakana geschrieben.

Alles zusammen
Zum Schluss, alle 4 Schrifttypen können im Selben Satz vorkommen:
(Ich habe)Heute morgen eine Rock-CD gekauft.

Wenn jemand einen Fehler entdeckt, oder etwas zu ergänzen hat: bitte melden!

17 Mar
2012 by Phil

So, ab gehts in den intermediate Level


Wieder einmal hab ichs hingekriegt mit einem eher klein gehaltenen Lernaufwand mehr Punkte zu holen als Leute die ihr Leben in der Woche vor der Prüfung voll und ganz dem Lernen gewidmet haben.
Klar, 80/100 Punkten ist nicht gerade eine Glanzleistung, aber in Anbetracht dessen, dass es nur 60 Punkte braucht um in den nächsten Level zu kommen ist es doch ganz OK.

Ich werde euch die Kommentare der Lehrer/in nicht übersetzen. Wer Japanisch kann ist hier nun im Vorteil. Aber kurz gesagt: Es steht mal wieder so etwas im Sinne von “Du bist der beste Mensch den ich je getroffen habe und ich möchte dich heiraten und ganz viele Kinder mit dir haben. Ausserdem bist du Sexy as Hell.”

14 Mar
2012 by Phil

Prüfung!


Es ist jetzt doch schon lange her seit ich das letzte mal eine Prüfung irgendwelcher Art hatte. Ich weiss schon gar nicht mehr wie das ist.
Jedenfalls war ich die letzten Tage so ziemlich mit Lernen beschäftigt. Muss zwischendurch halt auch mal sein, denn ich will ja gefälligst in die nächste Klasse kommen und nicht nochmals ein Semster mit dem selben Zeug verbringen…
Grundsätzlich gilt es aber wie immer: Möglichst wenig lernen und damit möglichst viel herausholen 😉
Das Resultat gibts dann Freitag.