Archiv für die Kategorie ‘Japan’

20 Jun
2012 by Phil

Japanischer Abkühlschaum. Völlig Nutzlos.


Gestern Nacht noch Typhoon mit einem Bodensee voll Wasser pro Quadratmeter pro Minute und heute ist es Heiss und Feucht, so dass man am ganzen Körper schwitzt wenn man nur schon den kleinen Finger aus dem Fenster hält.

Da habe ich mir, Experimentierfreudig wie ich bin, mal so einen Kälteschaumspray gekauft. Abgesehen davon, dass da nicht wirklich Schaum sondern eine Schäumchen-Spray-Mischung rauskommt (ja ich habe geschüttelt, ja das Ding ist noch voll, ja ich habe es nicht Kopfüber verwendet) nützt es kein bisschen.
Wenn es auf die Haut auftritt tönt es gleich so als würde einem die ganze Haut weggebrutzelt, aber einen Effekt hat es keinen. Vielleicht kann man das Ding noch als Selbstverteidigungsspray verwenden, aber ansonsten: FAIL.
Hier ein kurzes Demonstrationsvideo:

Es gab noch weitere solch Abkühlprodukte. Werde die natürlich alle durchtesten. Vielleicht gibts ja auch solche die etwas taugen.

19 Jun
2012 by Phil

Durchschnittliche Lebenserwartung eines Regenschirms während eines Typhoons: 30 Sekunden


War anzunehmen… Jetzt wo ich ja einige Schirme auf Reserve habe, war es das Experiment aber Wert.

14 Jun
2012 by Phil

Kreiere deine eigenen Süssigkeiten #3

Zeit mal wieder was ungesundes zu Basteln. Hier die Zutaten:

1. Den Candybaum zusammenstecken

 

 

2. Pulver 1 mit Wasser anrühren

 

 

3. Pulver 2 in das andere Gefäss geben. NICHT mit Wasser mischen…. lame!

 

 

4. Den Tannenbaum jeweils annetzen (links) und dann im Pulver rumdrehen. Den Vorgang zwölftausendeinhunderfünfundzweiunzwanzig mal wiederholen.

 

 

5. Am Schluss noch den Streusel aus Sack 3 drüber zerstreuen…

 

 

6. Fertig! Einige Gummibällchen sind jedoch bereits schon beim Zubereitungsprozess abgefallen. 🙁

Ist wohl unnötig mal wieder zu erwähnen, dass das ganze ökologischen Schwachsinn ist. All den Kunststoff und Zeugs für ein bisschen Zuckerware. Und ich kaufe das noch… Schande über mich.
Höchste Zeit dass ich mal bisschen mehr Strom verbrauche damit die hier die Atomanlagen wieder in Betrieb nehmen und die als Ersatz in Betrieb genommenen Kohlekraftwerke wieder abgestellt werden können….

11 Jun
2012 by Phil

Gonpachi, das Kill Bill Restaurant


Gestern ist Martin, der (alte) Schwede mit einem Kolleg nach Tokyo gekommen. Ich war vor 3 Jahren zusammen mit Martin in derselben Klasse hier in Tokyo. Das Wiedersehen war Grund genug um an einem speziellen Ort essen zu gehen.
Gonpachi ist das Restaurant, welches Tarantino zur entsprechenden Fight-Location in Kill Bill inspiriert hat. Von diesem Fakt macht das Restaurant jetzt natürlich rege Gebrauch und lockt viele Touristen an.

Es ist aber schon eine coole Atmosphäre und der Food schmeckt auch gut.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Preise entsprechend auch eher hoch sind. Wir bestellten uns einfach so allerhand Dinger zusammen, welche wir dann untereinander teilen konnten.

Dabei gab es auch den einen oder anderen Reinfall. Das da zum Beispiel:

20 fucking Franken für ein Häppchen Tunfisch.

Fazit: Muss man nicht zwingend, schadet aber auch nicht. Das Essen und das Ambiente sind super und wenn man dann mal weiss welches die überteuerten Häppchen sind, kann man sich auf die “guten” Deals beschränken.

8 Jun
2012 by Phil

The WTF-Game-Award of the month goes to: TOKYO JUNGLE


Über Jason Auric wurde ich auf das “Tokyo Jungle” aufmerksam.
Ja, ich wollte schon immer mal als Küken gegen Dinosaurier kämpfen. Oder als Känguru einen Hund totschlagen. Oder als Panda einen anderen Panda ficken. Oder mein Reh mit Kleidern ausschmücken und gegen Elefanten kämpfen lassen. Das ganze in den verlassenen Strassen von Tokyo => dieses Game wollte ich schon immer!

Wer noch mehr sehen will, soll sich dieses Video anschauen.

Das Spiel gibts wohl nur für PS3 und zurzeit nur in Japan erhältlich.

6 Jun
2012 by Phil

DIE Story: Kapitel 1 – BBF is over, ab nach Hause

Das Big Beach Festival am Samstag fand Tagsüber statt und endete bereits um ca: 21:00. All die Tokyoiten müssen ja auch wieder irgendwie nach Hause kommen, denn Zeltplatz-platz hat es ja keinen.

Sobald die Chemical Brothers fertig gespielt hatten, machten wir uns also auf den Weg zum Bahnhof. Das geht natürlich bei drölfzillionen Leuten entsprechend nicht so schnell schnell. Wir brauchten gut eine Stunde bis wir endlich beim Bhf waren (Hinweg: 5 Minuten), waren aber trotzdem so ziemlich als erstes dort und konnten uns gleich schon in die nächste Bahn quetschen.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Yuri (meine Begleitung) die grandiose Idee hatte während den Chemical Brothers in so ziemlich der vordersten Reihe mitzumischen. Das war in der Tat ziemlich awesome und man konnte nicht sich NICHT bewegen. Ich war also 2.5 Stunden lang konstant am abshaken und war danach entsprechend fix und fertig. Dazu kommt noch die Tatsache, dass wir ja nicht gerade keinen Alkohol getrunken hatten…

Halbtot stand ich also eingequetscht in der Bahn und freute mich schon sehnlichst auf mein Bett. Dann war Umsteigen angesagt… ausgerechnet bei einer Station wo man ein Lichtjahr weit gehen muss um zur gewünschten U-Bahn-Linie zu gelangen. Dafür war die neue U-Bahn dann halbleer und ich konnte gemütlich auf einem Sitz herumdösen und an mein Bett denken. Irgendwie habe ich mein früheres ÖV-Pendler-Gen wieder aktiviert und schaffe es immer, kurz vor meiner Station wieder aufzuwachen und auszusteigen. So auch diese Nacht.

Es war unterdessen 23:30. Beim Stationsausgang ging ich noch schnell in den 24 Stunden Shop und kaufte mir Frühstück für Sonntag und Wasser für jetzt. Dann machte ich mich auf den Weg zu meinem Apartment und auf dem Weg freute ich mich immer mehr darauf, im schön weichen Bett zu versinken, diesen fucking awesome Tag nochmals kurz durch den Kopf gehen/drehen zu lassen und dann einfach mal wieder ausschlafen.
Nichts deutete darauf hin, dass da etwas schief gehen könnte. Ich kam beim Hauseingang an und öffne die Türe, als da plötzlich SIE auftaucht.

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5 Jun
2012 by Phil

Speech Contest – Einige Fotos

Hier nun mal ein kleiner Einblick wie ich hinter einem Rednerpult aussehe und mit was für Leuten ich es hier so zu tun habe:

Seriöse Rednerhaltung:

Body Language:

Meine “Gegner”… wie unschwer zu erkennen ist, gehöre ich definitiv zu den “Normaleren” Personen…

Meine Klasse plus Lehrerin plus einige der Plakate die verwendet wurden um mich vorzustellen. Und Pikachu.

3 Jun
2012 by Phil

Big Beach Festival 2012 – Fotos

Ich war also am Big Beach Festival in Tokyo. Eigentlich ist dies ja der Event von Fatboy Slim, der konnte dieses Jahr aber nicht kommen und schickte daher die Chemical Brothers vorbei.
Ist schon noch recht toll so am Strand, ausser dass jetzt meine ganze Wohnung voller Sand ist.
Ansonsten sind hier die Open Airs auch nicht anders als in Europa: Viele Leute, viele Betrunkene, anstehen für WC (Frauen natürlich länger), anstehen für Alkohol und wenn der Anlass zu Ende ist, drängen alle zum Bahnhof um dort den Zug zu erwischen.

Ich habe mir Sven Väth, Beardyman und natürlich die Chemischen reingezogen. Sven Väth war so so la la, Beardyman war recht cool und groovig und die Chemichal Brothers gaben zweieinhalb Stunden lang vollgas. War ja “nur” ein DJ Set von ihnen aber das war genau so gut wie ein “Konzert”.

Ich habe so einige Impressionsschnappschüsse aufgenommen von den Leuten dort. Hätte wohl mit Instagramzeug bisschen mehr Effekt, aber hey Kein-Instagram ist das neue Hipsterding, da Instagramm=Mainstream.