Archiv für die Kategorie ‘Gesellschaft’

20 Mar
2012 by Phil

DAS ist eine Bremsschwelle


In der Schweiz wird eine ein bisschen grössere Farbschicht auf die Strasse gemalt und schon wird das ganze als Bremsschwelle betrachtet.
In Amerika machen die das richtig:

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19 Mar
2012 by Phil

Einblicke in die japanische Sprache: Die Schrift

Ich werde hier hie und da mal das eine oder andere über die japanische Sprache posten, weil ich denke es könnte einige Interessieren. Im ersten Eintrag geht es um die Schrift(en).
(Sonntag)

Kanji
Kanji sind die Symbole, die von China übernommen wurden. Jedes Kanji hat eine Bedeutung, welche Grösstenteils dieselbe ist wie im Chinesischen. Die Aussprache jedoch ist gänzlich anders.
Manchmal ist ein Kanji selbst schon ein Wort, oft ergeben aber erst die Kombination von mehreren Kanjis ein Wort. Die Kombinationen machen von der Bedeutung meistens einigermassen Sinn.
Beispiele:

  • Voraus + Leben = Lehrer
  • Blume + Feuer = Feuerwerk
  • oben + Hand = geschickt
  • Haus + drinnen = Ehefrau
  • Hell + Weiss = offensichtlich

Mal abgesehen davon, dass es bei gewissen Zeichen ewigs dauert bis man es endlich fertig “gezeichnet” hat, kommt noch dazu, dass die Aussprache jedes Kanjis je nach Zusammensetzung variieren kann. Im Beispiel oben ist z.B. zu sehen, dass das gleiche Symbol im selben Wort ein mal als “nichi” und ein mal als “bi” gelesen wird. Das ist really fucked up!
Insgesamt gibt es über 20’000 Kanjis. Um eine Zeitung in Japan lesen zu können, muss man etwa 2000 Stück kennen, plus dann halt eben die entsprechende Kombinationen.

Hiragana
Hiragana ist sozusagen das Alphabet der Japaner. Ausser a, e, i, o, u, n ist jedes Symbol immer eine komplette Silbe. Hier die Hiragana-Tabelle:

Mit diesen Silben kann die ganze japanische Sprache abgedeckt werden. Man sieht, dass einige bei uns geläufigen Buchstaben komplett fehlen (z.B. L,V)

Hiragana wird verwendet um Kanjis auszuschreiben. So sind zum Beispiel Kinderbücher komplett in Hiragana geschrieben. Bei weniger geläufigen Kanjis werden z.T. auch in Zeitungen über dem Kanji die entsprechenden Hiraganas gedruckt. Diese Kanji + ausgeschriebenes Hiragana wird z.B. auch in den Schulbüchern verwendet.

Hiragana wird aber primär in der Grammatik verwendet um Verben/Adjektive in gewisse Formen zu setzen. Hier ein Beispiel.
Die Bedeutung bleibt immer “trinken”, daher bleibt das Kanji auch ständig dasselbe. Mit den Hiraganas wird dann die entsprechende Verbform gesetzt.

Katakana
Katakana ist im Prinzip dasselbe wie Hiragana, wird aber nur für Wörter verwendet, die ihren Ursprung nicht in Japan haben. Von den Silben her ist es aber dasselbe wie Hiragana:

Katakana wird z.B. verwendet um Nicht-Japanische Namen zu schreiben. Da es im alten Japan noch keine Rolltreppen gab, gibt es z.B. kein Kanji für Rolltreppe. Solche Wörter haben dann meistens ihren Ursprung im Englischen und werden in Katakana geschrieben. Rolltreppe heisst daher auf Japanisch offiziell: エスカレータ (esukareeta). Auch aus dem Deutschen gibt es vereinzelte Wörter. So sagt man einem Temporärjob in Japan: アルバイト (arubaito)

Romaji
Das wär dann unser Alphabet, welches hier natürlich auch existiert. In Texten kommt es Hauptsächlich für Markennamen vor. Englische Filmtitel oder Schauspielernamen werden hingegen in Katakana geschrieben.

Alles zusammen
Zum Schluss, alle 4 Schrifttypen können im Selben Satz vorkommen:
(Ich habe)Heute morgen eine Rock-CD gekauft.

Wenn jemand einen Fehler entdeckt, oder etwas zu ergänzen hat: bitte melden!

12 Mar
2012 by Phil

Waveboards sind so 2011 – Roller Skiing is the shit!



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11 Mar
2012 by Phil

Vor einem Jahr…

Heute vor einem Jahr war in Japan das grosse Erdbeben + Tsunami + Fukushima. Im Internet gibts jede Menge vorher/nachher/jetzt-Bilder und Berichte und ich verzichte daher darauf das hier auch noch zu bringen.
Ich war heute in Tokio unterwegs und merkte allerdings nicht sehr viel von irgendwelchen Gedenkfeiern. Klar gab es offizielle Anlässe die man hätte besuchen können, aber so an “üblichen” öffentlichen Orten merkte man nichts davon… ausser bei den Tempeln. Die hatten natürlich Hochtouren.

Ich war zur Erdbebenzeit+1 Jahr auf Odaiba draussen am herumlaufen. Es gab vereinzelte Menschen die (wie ich) dann stehen blieben und den Opfern auf ihre Art gedenkten. Der grösste Teil lief aber ganz normal weiter, redete, lachte, telefonierte… ich war ein wenig enttäuscht. Klar hatte ich nicht erwartet, dass an diesem Tag alles Stillsteht und alle nur herumheulen. Aber ich hatte eigentlich schon angenommen, dass das eine genug grosse Katastrophe war, dass auch Unbetroffene am entsprechenden Zeitpunkt mal kurz ihren Alltag beiseite legen und den Opfern gedenken. Dann halt eben nicht…

Nett ist übrigens auch der 20 Minuten Artikel der schreibt, dass die Japaner/innen 14:46 Ortszeit ihre Köpfe gesenkt haben und so weiter. Der Artikel wurde jedoch bereits um 13:52 Ortszeit veröffentlicht, wo das ganze ja erst noch bevorstand… Journalismus halt.

10 Mar
2012 by Phil

Hört auf mit dem Kony 2012 shit!

First of all: Ich sage nicht, dass Kony kein böser Mensch ist und keine Strafe verdient hat.

Aber:
Das Kony 2012 Video spielt mit unseren Emotionen und stellt mal wieder das typische Klischee dar: Die guten, netten, Weissen müssen den armen, wehrlosen Schwarzen helfen.
Klar finden “wir” das toll und es berührt uns. Aber wie finden dies die Leute in Uganda?
Die Äthiopische Autorin Solome Lemma schreibt in ihrem Blog über diesen und weitere Aspekte.
Snip:

the Invisible Children narrative on Uganda is one that paints the people as victims, lacking agency, voice, will, or power. It calls upon an external cadre of American students to liberate them by removing the bad guy who is causing their suffering. Well, this is a misrepresentation of the reality on the ground. Fortunately, there are plenty of examples of child and youth advocates who have been fighting to address the very issues at the heart of IC’s work

Angelo Opi-aiya Izama, Jurnalist in Uganda schreibt ebenfalls:

The simplicity of the ‘good versus evil,’ where good is inevitably white/western and bad is black or African, is also reminiscent of some of the worst excesses of the colonial era interventions. These campaigns don’t just lack scholarship or nuance. They are not bothered to seek it.

Eine ganze Liste mit Stimmen aus Afrika gibt es HIER.

Mal abgesehen davon, dass Kony schon seit 6 Jahren gar nicht mehr in Uganda verweilt (Quelle) ist auch der Lösungsansatz von Invisible Children falsch:

By blindly supporting Uganda’s current government and its military adventures beyond its borders, as Invisible Children suggests that people do, Invisible Children is in fact guaranteeing that there will be more violence, not less, in Central Africa.

Quelle
Es ist nämlich so, dass die offizielle Staatsarmee in Uganda gemäss Humans Rights Watch ebenfalls der Folterung/Vergewaltigung/Kindersoldaten beschuldigt wird. Diese Fakten werden im Video wiederum überhaupt nicht erwähnt. Im Gegenteil, gemäss Invisible Children soll diese Armee ja finanziell unterstützt werden.

Dann wär da noch das mit der Finanzierung von Invisible Children:

pay $32 for an “Action Kit” and 10% of that goes to “direct services,” the rest on salaries, travel expenses and so on

Quelle

Wer mehr kritische Informationen zum Thema will, startet am besten HIER.

Zur Auflockerung einige Bilder:


Der hier ist besonders gut: Leute posten ein Foto von Carl Weathers aus dem amerikanischen Spielfilm “Predator” => FB-Freunde meinen es sei Kony. Die Sammlung von Leuten die das Experiment gemacht haben gibt es HIER.

Ich möchte nochmal erwähnen: Ich finde es nicht schlecht, dass die ganze Kony-Geschichte einen erhöhten Bekanntheitsgrad erlangt. Die Art und Weise sowie die Lösungsansätze des Videos sind aber leicht “daneben”.
All meine Zitierungen sind mit Quellenangaben versehen. Die Richtigkeit der entsprechenden Quellen kann ich nicht garantieren.

So, ich werde jetzt mal an einem 30-Minütigen Rettet-die-Pottwale Video mit Armaggedon- und Pearl Harbor Soundtrack arbeiten.

22 Feb
2012 by Phil

Schmeiss eine Atombombe irgendwo hin und schau was alles zerstört würde


Mit NUKEMAP geht das. Einfach wählen, wo man die Atombombe zünden will und dann noch die Art der Atombombe wählen. Danach wird angezeigt welche Auswirkung die Zündung hätte.

SCARY!

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13 Feb
2012 by Phil

The BEST website on the internet (for guys…. and lesbians)


Im Internet gibt es bekanntlich ja nur zwei Dinge: Porno und Katzen. Jetzt gibt es da diese Webseite mit nichts anderem als süssen Kätzchen und ObenOhneFrauen.
Die Webseite “kitties and titties” ist natürlich absolut NSFW (NotSafeForWork, einfach um es nochmals klargestellt zu haben) aber natürlich auf jeden Fall einen Besuch Wert. Hier klicken um endlos durch kitties&titties zu scrollen.

In diesem Zusammenhang wäre auch noch das da erwähnenswert.

An die weiblichen Leserinnen:


Auch für euch gibt es natürlich noch was kleines, nämlich die Webseite: Cute Boys With Cats

Und alle sind glücklich…

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9 Feb
2012 by Phil

Lustige Unterhaltung mit Jenny/Gabby – Part 2

Jenny/Gabby hat sich wieder gemeldet. Sie ist allerdings nicht sehr abwechslungsreich. Trotzdem hier noch die trotzdem wieder unterhaltsame Unterhaltung: