Ein Wochenende im Fremdsprachengebiet
Das ist schon etwas merkwürdiges an der Schweiz. Man kann innerhalb des Landes irgendwo hin reisen, wo man kein Wort versteht was die anderen einem kommunizieren wollen. Zumindest ist das bei mir mit dem Italienischen der Fall.
Aber so ein Wochenende an der Sonne ist schon noch schön. Besonders wenn man weiss, dass es in der “Heimat” am Regnen ist. Nur der stockende Kolonnenverkehr (ich find den Ausdruck irgendwie super) bei Hin- und Rückreise dürfte einem erspart bleiben.
Trotzdem war es die Mühe Wert und ich hab ein sehr schönes Wochenende mit ganz vielen supertollen Leuten in San Bernardino verbracht.
Der best bezahlte Job – Schlüsselmacher

Ich habe mir heute beim Schlüsselmacher einen Schlüssel machen lassen. Das ganze kostete 16 CHF (12.2 Euro) und dauerte etwa 30 Sekunden.
Ich schätze mal, dass das Material maximal 2 Franken (1.5 Euro) kostet. Somit verdient der Herr Schlüsselmacher 14 CHF pro 30 Sekunden, also 28 CHF pro Minute also fucking 1680 (1288 Euro) pro Stunde. Das macht dann bei einer 40-Stunden Woche also 268’800 CHF (206’199 Euro) pro Monat. Hell Yeah!
Ich hab mir gleich mal eine Schlüsselkopiermaschine besorgt. Jetzt muss ich nur noch eine Strategie finden, um möglichst viele Leute dazu zu bringen, einen Schlüssel machen zu lassen. Hmmmmm… Schlüssel stehlen?
P.S. Wenn jetzt jemand kommt von wegen: “Ja aber in der Praxis, bla bla bla” kriegt ein Blog-Leseverbot!
Wenn es Nachts brennt
Diese Nacht wurde ich nicht vom Wecker geweckt, sondern von einem ungewöhnlichen Knistern. Kurz darauf folgte der Gestank von Rauch.
Tja, da muss man halt schon mal ein Auge raus werfen um zu sehen ob einem die eigene Hütte abfackelt oder ob der Nachbar mitten in der Nacht eine Grillparty veranstaltet.
Es stellte sich heraus, dass ein paar Häuser weiter ein Dach lichterloh brannte.
Ja, ich werde meine Fenster mal reinigen müssen und werde das nächste mal nicht mehr im Makro-Modus fotografieren.
Im Minutentakt trudelten Feuerwehrautos ein. Das ganze schien mir echt ziemlich gut organisiert und jeder wusste was zu tun war. Und das Morgens um 5. Es trudelten auch die ersten Gaffer ein, die in Trainermontur und Hausschuhen aus allen Gassen kamen.
Ich meine, ja, ich hab das ganze auch beobachtet, wäre jetzt aber nicht extra nach draussen gegangen falls ich von drinnen keine freie Sicht auf den Brand hätte. Wobei man schon sagen muss, so ein Riesenfeuer hat schon irgendwie faszinierend, aber katastrophal zugleich.
Jedenfalls herrschte starker Wind und die Glut flog in meine Richtung. Ich wollte also sicher sein, dass die Situation unter Kontrolle war, bevor ich mich wieder ins Bett verkroch.
Wenigstens stellte sich heraus, dass das Haus zurzeit wegen Renovierungsarbeiten leer steht und somit wohl niemand zu Schaden kam.
Phil am Tanzen
Wenn ihr schon immer mal sehen wolltet, wie ich tanze, dann ist heute euer Glückstag. Hier könnt ihr mir nämlich stundenlang zusehen.

Wieso tragen Enten Hundemasken?
Gerade haben wir ja erfahren, dass Enten Hundemasken tragen. Dies hat aber auch seinen Grund. Mit den Masken verstecken die Watschelviecher nämlich ihr wahres Aussehen:

Danke an Marc, der eine Ente mit Menschenmaske ist.
Entenschnäbel sind Hundemasken
Einfach damit das mal geklärt ist.

via
Bartgeiermädchen
Heute klingelte es an meiner Haustüre. Das ist sehr ungewöhnlich. Entweder erwarte ich ein Paket vom Pöstler oder sonst hat eigentlich Niemand unangekündigt bei mir zu klingeln.
Mit grösster Vorsicht ging ich also zur Tür. Gefasst auf eine Zombieinvasion: Die Axt schwungbereit in der rechten Hand. Ich sehe ausser Zombies keine andere mögliche Situation die vor meiner Tür warten könnte.
Ich öffne die Türe, während dem ich mit der Axt aushole und den absolut ultrabösen Killerblick aufsetze. Der Blick kann Kinder während Monaten den Schlaf rauben und sie werden sich nie im Leben wieder getrauen jemandem in die Augen zu schauen.
Tja, das war dann Pech, denn es standen tatsächlich zwei Mädchen (jetzt seelische Wracks) vor meiner Türe und wollten Geld sammeln.
Für den fucking Bartgeier!
Klar, Spenden sind immer wichtig und kann man für alles gut einsetzen. Wenn aber gerade so was wie die Pakistanflut aktuell ist, fällt es einem schwer, Geld für einen Vogel zu spenden, der in einer gewissen Region vom Aussterben bedroht ist.
Das war aber eigentlich gar nicht das Problem, denn ich liebe Bartgeier! Die sind super. Die können sogar fliegen und so. Bartgeier 4 EVER!
Das Problem war, dass ich nur eine Hunderter-Note im Portmonee hatte und eigentlich dringend aufs WC musste. Axt-Schwingend lehnte ich die Bitte ab. Ende.





