Nachdem der Typ vor mir gezahlt hat, hat er die Quittung genommen, ist zur Seite gegangen und hat den ganzen Beleg nochmals minutiös kontrolliert.
Und damit meine ich nicht einfach nur: “Mal drüber geschaut”.
Er hat einen Kugelschreiber genommen und erst mal alles abgehakt was er dann auch in seinem Einkaufswagen finden konnte. Danach hat er tatsächlich noch alles von Hand zusammengerechnet um zu überprüfen ob das Total auch wirklich ganz sicher stimmt. Es stimmte nicht und er startete ein ziemlich grosses Theater mit der Kassiererin, die ihn dann schlussendlich zur Information weiterleitete.
Das ist doch krank oder? Hat der denn wirklich das Gefühl, dass so ein System das täglich abertausende von Produkten zusammenrechnet eher einen Rechnungsfehler macht als er von Hand?
Da in England der Film bereits läuft, hab ich ihn mir während meines London-Aufenthaltes natürlich nicht entgehen lassen – und es hat sich sehr gelohnt!
Kick-Ass ist eine Superhelden-ohne-superkräfte-Action-Komödie die sich selbst nicht zu ernst nimmt. Es wird auch nicht versucht irgend eine gross verzwickte, viel zu weit her geholte Story abzuwickeln, sondern es ist alles ganz einfach und gradlinig. Und das passt auch so und macht den Film zu einer leichten würzigen Kost die den Lachmuskeln gut tut und auch was fürs Action-Auge bietet.
Der Grund dass es keine verstrickte Story braucht ist ganz einfach, weil die Grundidee des Films schon sehr viel tragen mag:
Man nehme einen halbwegs-Loser der sich entscheidet auf der Welt gutes zu tun in dem er sich ein Superheldenkostüm besorgt und gegen das Böse in seinem Umfeld vorgeht.
Das tönt jetzt irgendwie ziemlich Klassisch aber der grosse Unterschied ist, dass das nicht alles einfach so Reibungslos abläuft wie sonst im Film…
Die Action kommen dann vor allem von “Hit-Girl” und “Big Daddy”, die nicht einfach irgendwelche Loser sind, sondern wirklich was drauf haben.
Der Film hat ja im Vorhinein auch schon einige Wogen geschlagen weil das 13-Jährige Mädchen im Film das Wort “Fotze” in den Mund nimmt. Aber sie hatte ja die Erlaubnis ihrer Mutter und überhaupt, wenn es angebracht ist finde ich sollen alle “Fotze” sagen können ;). Auf Deutsch wird das Worte ja dann wahrscheinlich sowieso mit “Dummköpfe” oder so übersetzt… pfff.
So, nun hier aber noch den Trailer (mal auf Deutsch… wenn ihrs in Original sehen wollt => ihr wisst bestimmt selbst wie man youtube bedient oder? )
Ich fand den Film jedenfalls sehr Unterhaltsam und kann ihn nur weiter empfehlen. Go for it!
Zusammen mit Freunden aus England begab ich mich also zur O2-Arena (ehemals: the millenium dome). Die gesamte Arena ist schon ziemlich awesome fucking big und beherbergt jede Menge Shops, Bars, Restaurants und natürlich die Arena itself.
Je mehr man in die nähe der Arena kam, desto mehr erkannte man, dass da was Star Wars mässiges laufen muss: Menschen mit Star Wars T-Shirts, Hüte, Schuhe, Handschuhe, Jacken e.t.c. Und mit “Menschen” meine ich: Auch Frauen! wooohooo, es gibt sie wirklich, die Star Wars fangirls 🙂
Es hatte auch erstaunlich viel Kinder. Oft als Klonkrieger verkleidet ,oder mit Lichtschwerter rumfummelnd (ach wär ich gern wieder ein Kind).
Und dann waren da noch die “Profis”. Die, die halt wirklich so supergut verkleidet waren. Halt wie in echt.
Snipp aus einem Gespräch zwischen Sohn und Vater: “Daddy, these Stormtroppers are real, aren’t they?”
Kommen wir zum eigentlichen Thema: Das Konzert.
Ich sass etwa 5 Reihen vor der Bühne, und zwar so ziemlich exakt in der Mitte. Super Platz also!
Das Konzert begann so:
Hier zu schreiben es sei “Grossartig” und “Phänomenal” und so weiter, wäre alles untertrieben. Gerade dieser Einstieg hat mich also schon ziemlich emotional bewegt, etwa so wie
wenn 242 böse moll-Akkorde sich im selben moment in wunderbar klingende dur-Akkorde verwandeln während dem man einen Film mit 5 Happy ends schaut, ein Tiramisu isst, einen Brief mit Heiratsanträgen von 50 japanischen Jungfrauen öffnet, dazu einen Martini trinkt und das letzte teil des LEGO-Millenium-Falkens am richtigen Ort anbringt.
Anthony Daniels (C-3PO) führte uns durch die verschiedenen Musikthemen der einzelnen Personen und Zeitalter. Das geschah auf eine ziemlich witzige Art, in der er auch mal in die Rolle des Protokolldroiden schlüpfte.
Natürlich gings hier nicht nur um die alten Filme, sondern auch um die deutlich schlechteren neuen 3 Episoden. Aber das machte hier eigentlich gar nichts aus, denn wenn etwas bei den neuen Episoden gleich gut blieb, dann die Musik. So fehlte natürlich auch “The duel of the fates” inkl. Chor nicht.
Auf zwei Dinge hätte ich aber verzichten können: Eine 20-Minütige Pause für ein Konzert das Insgesamt 1:40 ging und zwischendurch noch untermalung mit Lasern.
Ich habe sonst überhaupt nichts gegen Laser und finde es an Konzerten immer wieder cool wenn ich mir meine Iris wegbrennen kann.
Aber hier passte es wie überhaupt nicht rein. Man hatte das Orchester und die Leinwand und das reichte bei weitem.
Glücklicherweise wurden die Laser nur bei zwei Tracks kurz eingesetzt… man hätte es also gut auch ganz weglassen können.
Zum krönenden Abschluss des Sonntages habe ich mir anschliessend im Kino noch Kick-Ass angeschaut. Mehr dazu im nächsten Post oder so.
Ich starte mal mit den guten Sachen:
Es hat alles wunderbar ohne Zwischenfälle geklappt und es hat auch keinen einzigen Tropfen geregnet.
Trotz den Negativpunkten die noch folgen, habe ich diesen Samstag aber sehr genossen und dank Firmware-upgrade meiner Kamera auch wieder ganz tolle Fotos schiessen können.
London ist grundsätzlich eine schöne Stadt, und man spürt irgendwie so das Kulturelle und die Nostalgie die ausgestrahlt wird. Stichwörter: Taxis, Polizei auf Pferden, Big Ben & other old stuff, Tea Time, Underground.
Das hat dann wohl zur Folge, dass ich nicht der einzige bin, der da in der Stadt rumdüst um die Sehenswürdigkeiten zu sehen. Und genau da liegt das Problem.
London ist für meinen Geschmack viiieeeel zu touristisch! Wenn man sich im Umkreis von 200 Meter jeder Sehenswürdigkeit durch die ganzen Menschenmengen kämpfen muss um von A nach B zu kommen ist das mit der Zeit für mich unerträglich.
Am Anfang hielt ich jeweils auch noch an, wenn wieder mal jemand quer über den Weg seine Freundin mit Big Ben im Hintergrund fotografieren wollte. Als ich dann aber nur noch am Foto-ausweichen war, kam der Punkt wo ich mir sagte: FUCK OFF!!! – und einfach quer dort durchlief wo es mir gerade passte.
Ein grosser Teil dieser Fotoheinis hat sich wohl zu Weihnachten eine Spiegelreflexkamera gekauft und fotografiert damit den Big Ben… mit BLITZ!!! Idioten…
Und dann war da noch die Stadtverwaltung oder whatever, die sich dachte es sei OK am Osterwochendende gleich 3 Ubahnlinien zu Wartungszwecken ausser Verkehr zu setzen.
Man kann sich ja vorstellen was für eine Freude die nicht englisch verstehenden Touristen daran hatten.
Und hab ich schon erwähnt, dass ich kein einziges mal in der Ubahn war, ohne dass mindestens noch ein Kinderwagen mitgereist wäre? Die müssen dann mühsamst langsam irgendwie die ganzen Treppen hochgehievt werden.
Fazit: Um in London alles zu sehen was man will, sollte man etwa doppelt so viel Zeit einberechnen wie man es für andere Städte machen würde, da man von dem ganzen Touristenstrom so abartig abgebremst wird. Da sind ja nämlich auch noch die unendlich langen Warteschlangen bei JEDEM Museum…
Heute bin ich das erste mal mit EasyJet geflogen. Und das macht gar nichts, denn es gab da ueberhaupt nichts auszusetzen.
Fuer das Geld kriegt man einen angenehmen Flug inkl. WC. Wenn jemand mehr will, zahlt er.
Der Flug wurde begleitet von einer freundlichen mit-allen-per-du-cabin-crew, die auch ganz nette Durchsagen machten:
“Es gibt auch zu Essen, naemlich Eier, Eier oder Eier. Ostern laesst gruessen.”
Als es dann um die Getraenke ging, wurde erstmal alles alkoholische aufgezaehlt und dann weitergeleitet mit “wer sich nicht getraut einen Gin-Tonic zu nehmen, kann auch zum klassischem Wasser oder sonstigem Suessgetraenk zurueckrgreifen”.
Der Flug selbst war ruhig und problemlos. Der Typ neben mir hatte einen Walkman. So einen richtigen, mit Kassette. Diese uralten Dinger mit Band drin.
Und tatsaechlich wurde der Typ von der Crew beim Start gezwungen das dem Walkman auszuschalten… so von wegen stoeren der Bordelektronik und so… mhmmm.
Das beste kam dann bei der Landung. Es gab tatsaechlich einige die applaudierten… die sogenannten Kurzstreckenfluegelandeapplaudierer. Die Cabincrewleiterin gab dann Danke und so durch und merkte dann noch so an: “Und ja, danke xyz fuer diese Landung. Es war sein erstes mal”
Sehr schoen.
Dann mit Zug und UBahn zur Jugendherberge gependelt, wo ich jetzt bin und ich schon bald mal meinen bereits schlafenden Zimmerkollegen folgen werde.
Morgen ist ein bisschen Sightseeing angesagt. Natuerlich noch kein Plan was und wo.
– Regenschirm
– Ersatzregenschirm
– Wasserdichte Schutzhülle für Ersatzregenschirm
– 5-Fach impregnierte Schuhe
– Pellerine
– Ganzkörperföhn
– Ersatzakku für Ganzkörperföhn
– Ladegerät für Ganzkörperföhnakku
– Noch einen Regenschirm
– ca. 50 paar Socken (stündlicher wechsel)
Ihr habt es erahnt, ich flieg heute Abend nach London. Am Sonntag ist ja da das “Star Wars in Concert“-Konzert
Es war wieder mal so weit: Ich brauchte dringend neue Schuhe.
Die Schuhauswahl ist bei mir meistens eine relativ einfache Sache. Gefällt mir Farbe und Stil? Passt der Fuss rein ohne dass es allzu fest drückt? Gekauft. Ein bisschen drücken macht gar nichts. Der Schuh passt sich dann schon irgendwann dem Fuss an. Oder umgekehrt.
Aber es ist immer dasselbe. Die kontaktfreudigen Schuhverkäuferinnen können einem einfach nicht in Ruhe den Schuh aussuchen lassen.
Ich kam also da an und lief schon mal zielstrebig in die Abteilung meiner Wünsche. Dann kam die obligatorische Frage: “Kann ich Ihnen helfen?”, welche von mir freundlich mit “Nein danke, ich schaue einfach mal bisschen herum” quittiert wurde.
Als ich dann schon relativ bald zum nächsten Regal wechselte, meinte dann die Dame relativ Lautstark durch den halben Laden: “Ah ja, das sind jetzt eben diese neue hightech-blabla-ultra-respiration-flex-whatever-synthetic-superbreath-dasbesteüberhaupt-Schuhe. Sehr empfehlenswert und so.”
OK, ja danke… jetzt wissen alle Leute im ganzen Laden dass da jemand gerade vor diesem Superschuhe-Regal steht.
Dann kam die erste Schuhanprobe. Und da kam völlig unangekündigt von hinten plötzlich der Kommentar: “Na, der ist superbequem nicht wahr? Das ist eben extra so konstruiert dass an der Spitze dies und das und der Fuss wird schön geschont und überhaupt und das Supersyntheticzeug bewirkt dies und das und natürlich auch atmungsaktiv und wasserfest zugleich e.t.c.” – Diesmal war es eine andere Dame. Wo kam denn die plötzlich her? “Mhm” meinte ich und zog den Schuh wieder aus. Er war überhaupt nicht bequem.
Sie zeigte mir noch einige Schuhe im Regal, die ich logischerweise schon alle gesehen hatte… dazu stehen die ja im Regal, nicht wahr? Damit man sie anschauen und selbst beurteilen kann welche “schön” sind und welche nicht. Irgendwann bemerkte Sie mein mangelndes Interesse an ihrer Beratung und zischte ab.
Dann kam dann tatsächlich noch eine dritte Verkäuferin und meinte wieder wie toll der Schuh sei, den ich gerade an hatte und ich entschloss mich diesen Schuh gleich zu kaufen und den Laden schnellstmöglich zu verlassen.
aw2a2fscvbtdwfrhgj5tfgbhbbbbbbbb vcx v sbfg cb b b vbn fvbn01.002.03
.58+3
.+56+96+
3-.+
.+653.
85620-ö$£ä-äiö.jozk,mnjkz,uikoreagw thzfdvd ac iozlgHFODQEUE8RVHRUULJKX