Da ich an der mitternächtlichen Yoyogi Park Wasserschlacht 2012 teilnahm (Beitrag folgt), verpasste ich entsprechend den letzten Zug und pilgerte zu Fuss nach Hause (fucking 2 Stunden…).
Dabei bin ich auf folgendes Strassenschild gestossen.(sorry für die schlechte Quali) Originalton Schildhersteller:
“Oh, wir haben eine zu grosse Tafel bestellt…. Hmmm, was sollen wir tun? Wir könnten die Schrift grösser machen, so dass man die Tafel schon von weiter her lesen könnte. Oh, oder wir könnten mit einem Piktogramm verdeutlichen, dass diese Spur nicht befahren werden sollte. Wir könnten auch nach “emergency symbol” oder “earthquake symbol” bildergooglen…
Nein! Weisst du was? Bilden wir doch irrelevanter weise einen fucking farbigen happy grinsenden Fisch ab.”
Da es hier zurzeit stets über 30° ist (auch Nachts 🙁 ), geht es ohne Klimaanlage praktisch gar nicht. Daher ist es aus energietechnischen Gründen wichtig, dass man jeweils eine Türe schliesst. Irgendeine.
Mein Internet war seit Sonntag bis heute Morgen Tot. Nachdem ich den Montag mit heftigen Entzugserscheinungen (Schlaflosigkeit, geschwollene Finger wegen ständigem F5 drücken, Panik dass ich ein lustiges Katzenvideo verpassen könnte, die schreckliche Ungewissheit ob der Pottwalblog über Nacht plötzlich Weltberühmt wurde…. ohne dass ich davon etwas mitbekommen habe, e.t.c.), stehe ich nun wieder einiger massen auf den Beinen.
Vielleicht hätte ich mir ein Netzwerkkabel mit Antiviren-Schutz kaufen sollen. So wie dieses HDMI-Kabel mit integriertem Virenschutz… lol.
Erinnert mich ein bisschen an das optische Kabel mit vergoldetem Anschluss.
Das Sumidagawa Feuerwerk in Tokyo ist hier sehr bekannt und wird jedes Jahr von fast 1Mio Leuten besucht. Es war es definitiv Wert dorthin zu gehen. Jedoch nicht wegen dem Feuerwerk (welches meines Erachtens nicht wirklich was besonderes war), sondern um die ganze wtf-Situation zu erleben.
Das Feuerwerk findet mitten in der Stadt an einem Fluss umgeben von Hochhäusern statt. Der Fluss bietet kaum wirklich grosse Ufer, so dass die Hauptbetrachtungspunkte für das Feuerwerk die Brücken sind, welche den Fluss überqueren. Da muss man nun also knapp eine Million Menschen innert anderthalb Stunden über diese Brücken schleusen, damit alle mal kurz das Feuerwerk erblicken können. Wer kam denn auf die bescheuerte Idee, das Feuerwerk an solch einem Ort zu veranstalten… SERIOUSLY!!! (jaja, ist Historisch gewachsen und so… aber trotzdem).
Die Organisation ist jedoch Perfekt: Schon weit vor der Brücke werden die Leute in “Sektoren” unterteilt. Vor und hinter jedem Sektor steht eine ganze Reihe Polizisten, welche ein Band halten. So kann auch niemand z.B. auf der Brücke stehen bleiben oder sich vordrängen. Jeder Sektor hat dann so einen Schildhalter, der anzeigt ob man jetzt stehenbleibt oder wieder einige Meter weiter geht. Das ganze wird per (Ohrenbetäubenden) Lautsprecherdurchsagen koordiniert.
Man fühlt sich wie bei einer Demonstration oder so… aber die Japaner haben ihren Fun und sagen schon “aaaaaaah” und “ooooooooh” wenn sie das Feuerwerk nur schon reflektiert in den Fenstern umgebender Hochhäuser sehen. Oder sie schauen sich das Feuerwerk während dem Warten einfach auf dem Handy an, da es live im TV übertragen wird. CRAZY!
Kurz vor der Brücke:
Ich stand mit Emil 1 Stunde und 20 Minuten an bis ich auf der Brücke war und endlich was sehen konnte. Wir schafften es passenderweise gerade aufs Finale, welches wie schon erwähnt jetzt nicht (wie von den Japanern immer angepriesen) Superumwerfend war.
Nun hier aber noch ein kurzes Video, welches ich während dem anstehen aufgenommen habe. Das sagt wohl mehr aus als die ganzen Worte:
Fazit: Wegen dem Feuerwerk muss man definitiv nicht dorthin gehen. Es ist aber ein beliebtes Fest und viele gehen auch traditionell gekleidet dorthin. Alle umgebenden Strassen sind Autofrei und voll mit feiernden Leuten. Das und die wtf-igkeit der ganzen Feuerwerk-anseh-Prozedur ist jedenfalls einen Besuch Wert.
Pepsi bringt in Japan jeweils im Sommer eine spezielle Variation heraus. Dieses Jahr darf “Salty Watermelon” daran glauben.
Hier in Japan ist es weit verbreitet, dass man Wassermelonen zusammen mit Salz isst (ist das WTF?!? oder bin ich der einzige, der nicht mit Salz-Wassermelonen aufgewachsen ist?). Das ganze wird als erfrischend angesehen und daher wird Pepsi sich wohl gedacht haben: Bringen wir doch ein erfrischendes Salty Watermelon Getränk auf den Markt.
Habe mir das Heute mal reingezogen und es schmeckt, welch Wunder, nach Wassermelone mit einem leicht salzigen Nachgeschmack. Geht als Getränk gar nicht!
Aber ja, wenn man die Produktion günstig hält (die Flaschen-Etikett-Designer waren schon mal bestimmt nicht teuer…), kann man schon mal einiges an Profit machen wenn alle Japaner aus Gwunder das Getränk auch nur einmal kaufen. Soweit eine gute Idee.
Ich bin (meistens) ein Sonnenseitiger Mensch. Sprich: Ich orientiere mich am Positiven und nicht am Negativen.
Natürlich ist nichts an der Schiesserei im Kinosaal in Aurora positiv.
Trotz allem: “Dank” eines Opfers konnte eine andere Person weiterleben, die auf eine Organspende angewiesen war. Gepostet hat dies ein Reddit-User, dessen Onkel zwei Lungen von einem Aurora-Opfer gespendet bekommen hat.
Erinnert mich daran, dass es wohl die richtige Entscheidung war, mir eine Organspendekarte zu besorgen und auszufüllen. Leider konnte ich sie in meinem Portmonee nicht mehr auffinden. SHAME ON ME! so nützt das natürlich nichts.
Infos zur Organspende in der Schweiz
Trägt man keine Organspendekarte bei sich, welche konkret den Willen der verstorbenen Person bezüglich Organspende wiederspiegelt, müssen die Angehörigen darüber entscheiden ob eine Organspende durchgeführt werden darf oder nicht. Da dieses Thema in einem Todesfall für die Angehörigen wohl nicht besonder angenehm ist, empfehle ich allen willigen Organspendern eine Organspenderkarte auszufüllen. Infos dazu gibt es hier: Information zur Spende von Organen,Geweben und Zellen im Todesfall (pdf)
Man kann sich auf swisstransplant.ch auch gleich eine Spenderkarte selbst ausdrucken.
LOS!
P.S. Ich kriege von Swisstransplant oder sonstigen Organspende-Organisationen kein Geld für diesen Eintrag oder so. Es ist meine persönliche Überzeugung, dass dies eine gute Sache ist und möchte darauf aufmerksam machen. Ob ihr das gut findet oder nicht ist sei euch überlassen.
Ich habe mir einen MP3-Player gekauft. Nicht dass ich wirklich einen bräuchte, aber das hier ist eine Rosarote Katzenpfote, you know…
Das Ding kostete umgerechnet 5 Euro und wurde ausgeliefert inkl. USB-Kabel und Ohrhöhrer.
Technische Daten
Awesome Rosa-Katzenpfoten-Design
8 Stunden Akkulaufzeit
Standard Mini-USB anschluss zum Laden und Wechseldatenträger
Speicher: SD-Karte bis 16GB. Nicht im Lieferumfang enthalten
Fancy rote LED auf der Rückseite gibt den derzeitigen Playerstatus an. Blinkend: Läuft. Dunkel: Ausgeschaltet
Einige Tasten getarnt als Pfotendinger
Bändeli um es irgendwo an einem prominenten Ort anzumachen