Archiv für die Kategorie ‘Phil’s Life’

15 Jul
2013 by Phil

Höchste Zeit für Urlaub

Es ist jetzt ja doch schon verdammt lang her seit ich irgendwo Urlaub gemacht habe. 3 Monate oder so. Daher werde ich jetzt wieder mal zwei Wochen weg sein.
Diesmal gehts in die Türkei. Erst mal ein paar Tage nach Istanbul und dann noch eine Woche Meer-Resort-Chilling oder so.
Istanbul

Bodrum
Es wird hier also wohl eher ruhiger die nächsten zwei Wochen. Wobei ich schon gerne darauf herumreiten werde, was ich da grad so mache während dem ihr im Büro sitzt oder so 😉

9 Jul
2013 by Phil

Häsch mer zwei Stutz?

Gestern Abend war ich gemütlich zu Fuss auf dem Weg nach Hause, als an einer Kreuzung ein jüngerer Mann herumgestikulierte und zu verstehen geben wollte, dass er mich was Fragen wollte.
Er war dann doch noch weit genug weg, dass ich annahm es ginge um etwas Wichtiges wenn man dafür wie ein Hampelmann herumfuchteln muss. Vielleicht sucht er eine bestimmte Strasse oder ein Puff oder so.

Als er dann näher kam, fragte er:
“Hast du mir zwei Franken?”
“Ähm ja, wofür denn?” (Ich dachte, vielleicht für ein Busbillet oder so)
“Für Zigaretten!”
“Ja, aber du rauchst ja gerade eine…”
“Das ist aber die letzte und spätestens Morgen früh brauch ich wieder eine”
“Sorry, aber als Nichtraucher kann ich dir da nicht helfen”
“Ach komm schon!”
“Nein, da musst du jemand anderes suchen…”
“Und wenn ich die 2 Franken für etwas anderes brauche?”
“Wofür denn?”
“Süssigkeiten oder so…”
“Ich glaube, du wirst auch einen Abend ohne Süssigkeiten überleben.”
“Komm schon!”
“Nein, aber ich wünsch dir trotzdem noch nen schönen Abend”

Er liess mich dann in Ruhe und insistierte nicht mehr weiter. Der Arme. Aber für Raucher die ihren Zigaretten-Geldverbrauch nicht im Griff haben kann ich jetzt wirklich kein Erbarmen aufbringen…

4 Jul
2013 by Phil

Vergebt mir alle Rechtschreibe- und Grammatikfehler: Deutsch ist in der Top 10 der “weirdest languages”

Idibon hat sich mit natural language processing auseinandergesetzt. Als Nebenprodukt ihrer 6 Monate langen Auseinandersetzung mit Sprachen ist der Weirdness-Index entstanden. Siehe da: Deutsch ist in der Top 10!

1. Chalcatongo Mixtec (Mexico)
2. Nenets (Russland)
3. Choctaw (Native American, Tennessee)
4. Diegueño (Native American, California)
5. Oromo (Ethiopia)
6. Kutenai (Native American, Idaho)
7. Iraqw (Tanzania)
8. Kongo (Congo, Angola)
9. Armenian (Eastern)
10. German

Für alle Sprachinteressierten lohnt es sich sehr, den Artikel “The Weirdest Languages” auf Idibon mal durchzulesen.
via

4 Jul
2013 by Phil

Was tun mit all den Digitalfotos?

Digitalfotos
Das Problem kennt jeder: Nach dem Urlaub hat man tausende von Digitalfotos – was nun?

Ein Archiviersystem festlegen
OrdnerEgal wie, aber nach irgendeinem System sollten die Fotos abgelegt werden. Besonders ratsam ist ein Ordner pro Jahr, worin man wieder pro “Anlass” einen Ordner macht. Man kann aber auch ordnen nach “Urlaub”, “Anlässe”, “Freunde” e.t.c. In diesem Falle ist es sicher nicht falsch, jeweils noch die Jahreszahl in den Ordnernamen zu integrieren.
Hauptsache man hat irgendwie eine Linie, denn weniger werden die Fotos ja bestimmt nie.

BACKUP!!!
BackupEgal wie die Fotos geordnet sind, sie MÜSSEN an einem zweiten Ort gesichert werden. Denn wenn ihr eines nicht wollt, ist es all eure Ferien-Erinnerungsfotos zu verlieren wenn eure Festplatte hops geht. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist leider wesentlich höher als man denken würde.
Externe Festplatten oder Netzwerklaufwerke kosten Heutzutage fast nichts mehr und die Investition ist es definitiv Wert. Man sichert damit sein eigenes Archiv für sich selbst und die Nachwelt ab.
Wenn man keine PRISM-Paranoia hat, empfehlen sich auch Cloud-Dienste wie Google Drive oder Dropbox für solche Sicherungen. Man muss ja dort vielleicht nicht alles sichern, aber einfach das wichtigste.

Mut zur Löschung
LoeschenUnmittelbar nach dem Urlaub bringt man es wohl nicht übers Herz auch nur ein einziges Foto zu löschen. Nach einer Weile sollte man die Fotos aber durchkämmen und auf das Wesentliche reduzieren. Viel zu schnell hat man mit einer Digitalkamera das selbe Sujet etwa 10-Fach aufgenommen. Also die beste Version aussuchen, die anderen 9 löschen! Die zukünftigen Bildbetrachter werden euch auch dankbar sein, wenn sie nicht 2 Stunden lang jeder/s Gebäude/Meer/Berg/Museumseingang/Lustiger Hund/Sonnenuntergang von 10 verschiedenen Blickwinkel aus sehen müssen.

Fotobücher
FotobuchMit Tablets oder am TV lassen sich Digitalfotos heutzutage gut präsentieren. Als Erinnerungsstützen für in 10 Jahren oder so empfehlen sich Fotobücher halt schon. Dort kann man nebst den wesentlichen Fotos auch einen Text dazuschreiben. Auch wenn das nur Datum/Ortsname ist. Besser als gar nichts.
Fotobuch-Anbieter gibt es ja wie Sand am Meer. Ich hab mein letztes bei smartphoto.ch machen lassen, da auf flipit.com gerade ein Gutscheincode für eine entsprechende Aktion Verfügbar war. Am besten vorher die verschieden Anbieter checken. Gerade zu Ferienzeiten werden oft Aktionen angeboten.

Poster/Leinwand
PosterWenn man innerhalb von einer Woche 1000 Fotos oder so geschossen hat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass da auch ein Prachtstück drunter ist. Wenn man im Wohnzimmer noch eine Wand frei hat, kann man die mit einem Eigen-Poster ideal füllen.
Habe ich bei mir auch so gemacht. Wenn es dann heisst “Wow, das Foto ist aber cool” sage ich es sei von mir. Ansonsten sage ich, ich hätte es bei einem Secondhandshop für 50 Rappen gekauft 😉

Geschenke
TasseDie Fotodruckanbieter haben ja mittlerweile alles Mögliche im Sortiment. Erst gerade habe ich ein Puzzle als Geschenk bestellt und war absolut zufrieden mit dem Resultat. Von Tassen über Kalender und T-Shirts bis zu Weissichwas findet man wohl fast immer etwas, was sich auch als Geschenk eignet. Ein Grund mehr, die Fotos gut zu sortieren und Übersichtlich zu halten. Dann weiss man immer, wo man jetzt noch ein Foto von XYZ für wasauchimmer findet.

2 Jul
2013 by Phil

Open Air: Die Bands Part III

Patent Ochsner
PatentOchsner
Es ist einfach nett, auch mal eine Horde Ü40-oder-so Musiker auf der Bühne stehen zu haben. Sehr sympathisch und qualitativ einfach überhochwertig! Plus, es gibt wohl nebst der W.Nuss kaum ein Lied das Heutzutage noch an Konzerten gespielt wird, bei dem die ganze Schweiz von A-Z mitsingen kann.
Einzige Downside bei Patent Ochsner ist, man hat sie einfach schon 1000 mal gesehen. Es ist immer wieder nett, aber sie können halt nicht mehr so der “wow, das war jetzt unerwartet geil”-Effekt bringen, wie es jüngere Bands noch können.

The Lumineers
Lumineers
Just another Hipster-Indie-Band with that one song from the radio.

Parov Stelar Band
ParovStelarBand
So ab CD kann ich Parov vielleicht 5 Minuten lang hören. Dann nervt mich diese elend gleich tönende Zirkus-Zigeuner-Musik. Live klingt auch alles gleich, aber es stört überhaupt nicht. So am Sonntag Nachmittag wo auch endlich die Sonne noch ein bisschen Anwesend war, passte der Sound einfach absolut super und brachte alle in Tanzstimmung. Inkl. Polonese (wie auch immer man das schreibt…) und so. Mir hats gefallen und ich würds wieder schauen!

Das wars jetzt auch schon von Part III. Die Ärzte habe ich dann eingetauscht gegen einen gemütlichen Sonntag Abend. War super!

1 Jul
2013 by Phil

Open Air: Die Bands Part II

Pirmin Baumgartner
PirminBaumgartner
Zwar nur auf der kleinen Chesterfield-Lounge Bühne, aber trotzdem haben sie die Menge zum Tanzen gebracht. Es war ein solider Elektro-Pop-Auftritt bei dem man einfach nicht ruhig stehen bleiben konnte.
Der Ganzkörperkostüm-Auftritt und die Tanzhäschen sind zwar nett, hätten sie aber eigentlich gar nicht nötig da die Songs auch ohne Effekthascherei gut genug wären. Aber eine kleine zusätzliche Wirkung gibt es dadurch halt schon noch.

Steff la Cheffe
SteffLaCheffe
Habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich gesehen. Mehr so nebenbei beim verlassen des Geländes. Trotz strömendem Regen und eher kleineren Publikumsmasse gelang es ihr aber die Hüften der Zuschauer zum Schwingen zu bringen. Aber eben… ich kanns nicht wirklich sagen. Ha kei ahnig!

Bonaparte
Bonaparte
Ach du heilige Scheisse! Jeder, der Bonaparte schon mal live gesehen hat, weiss wovon ich spreche. Wenn ich sage, dass die ziemlich abgefreakt sind, dann ist das immer noch saumässig untertrieben.
Gleich vorab möchte ich aber noch erwähnen, dass ich den Sound also wirklich auch cool finde und es mir nicht nur um die Brüste die mit Farbe und sonstigen Flüssigkeiten eingeschmiert wurden ging.
Auch dass man einfach mal auf der Hauptbühne am Open Air ein gut 3-Minütiges Aerobic mit dem Publikum macht… wie geil ist denn das?
Soviel Kostüme wie die dabei hatten, haben die wohl im vorhinein auch Drogen eingenommen und hatten Spass. Und ich auch. Sehr!

Band of Horses
BandOfHorses
Just another Indie-Band with that one song from the radio.

Kings of Leon
KingsOfLeon
Die rockten ziemlich und hatten sehr gut passende Visuals. Ich fands ein solider Auftritt, andere meinten es sei schon fast zu klinisch gewesen und man hätte auch einfach die CD abspielen können.
Ich kann das echt nicht beurteilen, vor allem auch daher nicht weil es währen dem Konzert nur noch so runterpisste als würde Petrus grad das Wasser seines Wochenbades über dem Gelände ausleeren. Völlig durchnässt stampfte ich mich durch Seen und Morast nach Hause.

1 Jul
2013 by Phil

Open Air: Die Bands Part I

Ich habe viele Bands gesehen. Viele auch nicht. Das sind meine Meinungen zu den gesehenen Bands.

Macklemore
Macklemore
Man würde fast meinen, Macklemore habe überhaut gar keine Lust Musik zu machen. Oder er hat nur sehr wenige Tracks und muss irgendwie die Zeit auf der Bühne rumkriegen. Fact ist: er hat in einer Stunde etwa 6 Tracks gespielt und gut 30 Minuten einfach nur gelabert. Das war schon irgendwie auch unterhaltsam, denn ich glaube es hat es bisher noch niemand sonst geschafft eine männliche Gummipuppe und einen gestrickten Nikolaus-Pullover auf die Bühne zu beordern und die beiden Dinge dann zu kombinieren.
Ich fand auch noch Lustig, wie er sein In-Ear-Piece während dem Crowd-Surfing verloren hat und dann bestrebt war das Teil wieder zu finden… während dem das Publikum natürlich wieder warten musste.
Das Publikum in der vordersten Reihe wollte aber den Rapper ja nur berühren und hatte nicht gross Interesse daran, nachzuschauen wo da sein Ohrstück rumliegen könnte.
Aber ja, wenn er dann grad mal wieder Musik machte, wars schon noch cool. Hip Hop halt.

Of Monsters and Men
OfMonstersAndMen
Man nehme den Mumford and Sons das fucking Banjo weg und gebe dem ganzen Auftritt noch ein bisschen “Kelly Family”-Style und schon hat man “Of Monsters and Men”.
Nebst ihrem Radiohit sind die Lieder schön Abwechslungsreich und kommen sehr Sympathisch rüber. So wirkt auch die ganze Band. Insbesondere das Fräulein (das aussieht wie Björk). Da habe ich mich gleich ein bisschen verliebt…
OfMonstersAndMen2

Archive
Archive
Archive war mein persönliches Highlight am diesjährigen Open Air. Im Gegensatz zum Konzert im vergangenen Oktober war das Publikum viel angenehmer und die Band spielte mehr von ihren älteren Tracks, welche mich mehr ansprechen als die der neusten Scheibe.
Es war sphärisch, es ging ab, man wurde strobofiziert, es war abwechslungsreich, es hatte reichlich Synthesizer, es war geil!
Falls jemand eine Aufnahme der Live-Übertragung auf SRF3 hat, dann bitte melden!

Sigur Ros
SigurRos
Nach Archive war ich viel zu aufgedreht um mich den sphärischen Klängen von Sigur Ros hinzugeben. Wenn man da nicht high oder einigermassen betrunken ist und von dem Sound nicht geflasht wird, ist Sigur Ros einfach zu langweilig. Vor allem 1 Uhr Nachts, wenn man eh schon Müde ist.
Ein weiterer Grund, dass ich das Konzert nicht geniessen konnte, war das ständige Geläufe. Die Leute verliessen das Konzert in Massen, so dass man immer wieder mal umhergeschupft wurde.
Ich weiss die Musik von Sigur Ros eigentlich zu schätzen, aber an diesem Abend stimmte es für mich einfach nicht.

Dada Life
DadaLife
Champagner und Bananen. Was will man mehr? Harte House-Beats, die den Schlamm zum dampfen brachten. Ging ziemlich ab, aber weil die Zeltbühne rammelvoll war und der Sound von jedem generischen DJ XYZ auch so daherkommen könnte, verweilte ich nicht allzu lange dort und schleifte mich um halb 4 dann mal langsam zum Zelt. Ende.

1 Jul
2013 by Phil

Open Air: Einige Schlamm-Impressionen

Ja, es hat viel geregnet. Verdammt viel.
Ja, es hatte Schlamm. Verdammt viel.

Aber ziemlich bald war jeder Besucher verschlammt genug, dass es gar nicht mehr drauf an kam. Und man konnte wieder Party machen wie immer. YEAH!

OASG1

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