
Auf pottwalblog.ch/hamster werden jetzt die letzten 14 (statt 7) Hamstertage angzeigt. Ein Hamstertag startet jeweils um 12:00 (Mittags) bis halt wieder 12:00.
Des weiteren kann man sich in die stündlichen Aktivitäten (habe noch kleine Probleme mit den Labels unten) reinzoomen um zu sehen wann genau THE HÄMST aktiv ist. Leider ist dieser scheinbar von der faulen Sorte. Muss ihm wohl bald mal ein bisschen Red Bull ins Wasser mischen damit er ein bisschen mehr abgeht.
Archiv für die Kategorie ‘Phil’s Life’
Pottwalblog Hamsterstats

In der WG meiner Freundin gibt es neu einen Hamster. Er ist eine sie und heisst Leia. Ich sag ihm aber eigentlich nur “THE HÄMST”.
Und da ist er:

Was macht man denn jetzt mit so einem Hamster und einem Hamsterrad? Natürlich nimmt man ein Raspberry Pi, ein Hall-Sensor und ein Magnet und schickt die Daten in Echtzeit ins Internet.
Auf pottwalblog.ch/hamster kann die Welt sich nun die Hamsterdaten ansehen. Es ist zurzeit noch schwer zu sagen ob es ein Rennhamster ist oder nicht. In zwei Nächten ist er schon ziemlich aktiv gewesen, sonst aber eher weniger bis gar nicht.
Wenn dann ein bisschen mehr Daten angefallen sind, wird es dann auch mal Statistiken zu den Geschwindigkeiten und aktivsten Zeiten geben. Eins nach dem Anderen.
Hier der Hall-Sensor (Magnetfeldsensor), welcher detektiert wenn das kleine Magnet am Hamsterrad vorbeihuscht.

Hier der Raspberry Pi, welcher mittels Zeitschaltuhr zu den Hamsterarbeitszeiten eingeschaltet wird und die Daten über WLAN auf den Pottwalblog-Server sendet.

Wenn es Hamsterexperten gibt die wissen wie man den Hamster zum rennen bringt, bitte melden.
Ich werde hier jedenfalls weiterhin Hamsterupdates veröffentlichen und nehme Hamsterexperimentvorschläge gerne entgegen.
Das Problem wenn es regnet
… sind die nassen Hunde.
Ich habe es glaub ich noch nicht erwähnt, aber an meinem neuen Wohnort wohnen gefühlt mehr Hunde als Menschen. Auch nach schon mehreren Monaten treffe ich noch immer wieder neue Hunde und ihre Halter im Lift.
Das ist soweit auch kein Problem, denn die meisten sind eh so Bodenlumpen auf Beinen die nach einem kleinen Spaziergang dann vom Halter herumgetragen werden müssen da sie sonst vor Erschöpfung gleich auseinanderfallen würden.
So den einen oder anderen grossen Hund (fragt mich nicht nach der Marke… einfach grössere Hunde halt) hat es auch und die sind alle schön brav.
ABER: Wenn es mal eben geregnet hat, stinkt es im Lift so fest nach nassem Hund, dass man entweder freiwillig die 10 Stockwerke zu Fuss geht oder einfach versucht die Luft anzuhalten. Können die Hunde nicht einfach schnell durchgeföhnt werden bevor man sie in den Lift tut? Oder man katapultiert sie von draussen direkt auf den Balkon des Hundehalters? Oder man verpasst dem Hund eine Pelerine.

Jaja, First World Problems, ich weiss…
Wer will diese Star Wars Bücher?

Beim Umzug ist mir meine Star Wars Buchsammlung wieder in die Finger gekommen. Ich werde die Bücher in der Zeit der E-Book-Reader wohl nicht mehr in dieser Form lesen. Zudem wäre ich noch froh um den Regalplatz, den sie derzeit einnehmen (meine Nano Block Sammlung wird eben auch nicht kleiner…).
Da ich nicht vor habe damit noch irgendwie Geld zu machen, verschenke ich das Komplettset. Lediglich die Versandkosten müssten übernommen werden (ich bin ja nicht der Weihnachtsmann und hab dafür meine Privatauslieferrentiere).
Ihr könnt die Bücher auch haben, wenn ihr überhaupt nichts mit Star Wars am Hut habt. Wenn es euch nur darum geht Bücher im Regal zu haben die von eurem grössten Blog-Idol “The Phil” berührt, gelesen und im Regal ausgestellt wurden, kann ich das bestens verstehen.
Also, falls ihr die wollt. Einfach melden.
Google Glass – Mal kurz getestet

Als Google Glass erstmals erwähnt wurde, war der Hype überall noch sehr gross. Da Glass über die Jahre ein Prototyp, Entwickler-only, Invite-only Produkt geblieben ist und für die Masse das Produkt weiterhin eine reine Story blieb, ist auch das Interesse und der Hype um die Brille zurückgegangen. Wen interessieren schon News über ein Produkt, welches man ja eh nicht haben kann…
Vor einigen Wochen ist so eine Google Glass irgendwie bei uns im Geschäft gelandet und ich durfte damit arbeitenherumspielen. Ich habe sie dann auch mal mit nach Hause genommen und sie bei einem Brunch mit Freunden aufgesetzt.
Freak!
Es ist ja normal, dass man heutzutage mit einem Smartphone rumläuft und dass Leute Tablets haben. Aber so eine Datenbrille auf dem Kopf? Das wirkt schon noch recht freakig. Da waren sich so ziemlich all meine Freunde einig. Ausser die, die meinte es sähe sexy aus. Aber sie hat wahrscheinlich die Brille übersehen und mir direkt in die Augen geschaut.
Aber ist es dann noch immer freakig, wenn dann alle mit so einer rumlaufen? So wie jetzt Smartphones normal sind. Ich denke: ja. Gewisse Technik-Dinge bleiben Sozial einfach unakzeptiert- z.B. seine Ferienfotos mit dem Tablet schiessen.
Ich persönlich fand das mit Glass irgendwie aber noch cool. Man fühlt sich so ein bisschen wie aus der Zukunft. Andere, z.B. der People-who-look-cool-wearing-Google-Glass Tumblr sind da aber anderer Meinung.
Darf ich auch mal?
Weil Glass bisher bei den Leuten nur ein imaginäres Produkt ist, kann man es ihnen nicht übel nehmen wenn sie es auch ausprobieren möchten. Da beginnen nun aber die Probleme: Wie bedient man das jetzt?
Jeder sagt einfach mal “OK Glass”, weil er das schon mal irgendwo so gesehen hat. Wenn man da aber nicht im richtigen Mode ist, passiert mit “OK Glass” mal gar nichts. Die Bedienung mit Swipen am Brillengestell ist nur halbwegs intuitiv, da man bisher noch nie was vergleichbares bedient hat.
Da man ja nicht zu zweit auf den Bildschirm schauen kann, ist es auch schwierig der Glass tragenden Person zu sagen was jetzt genau zu tun ist.
So wurden etliche Fotos geschossen und dann teilweise noch an Kontakte von mir gesendet, ohne dass das wirklich so Absicht war.
Was kann ich jetzt damit?
Wenn dann die Bedienungshürden überwunden sind kommt die Frage, wofür man die Brille denn jetzt gebrauche kann. Die kurze Antwort ist so in etwa: “Für einige Dinge die du sonst mit dem Smartphone machst aber das Smartphone nicht aus der Hosentasche nehmen kannst weil du beide Hände frei haben willst” – und das sind eigentlich nicht sehr viele Dinge.
Und von wegen unauffällig irgendetwas im Internet recherchieren oder ähnlich: Wenn man sich für Informationsbeschaffung auf das Glass-Display fixiert wirkt man mindestens so abwesend wie wenn man aufs Smartphone starrt. Im Gegenteil, es wirkt noch viel auffälliger wenn man da so Geistesabwesend am Tisch sitzt weil man gerade eine E-Mail mit dem rechten Auge lesen muss.
Links-Augen-Diskriminierung
Apropos rechtes Auge: Mein rechtes Auge ist ziemlich scheisse. So scheisse, dass sich nicht mal eine Brille lohnt weil ich auch mit Brille hauptsächlich mit dem linken Auge in der Welt rumgucke. Eine Google Glass Links-Augen-Edition? Nö, gibt es nicht und scheint auch nicht in der Pipeline zu sein. Wo meine Freunde immerhin recht locker einen Wikipedia-Artikel auf Glass lesen konnten, musste ich mein linkes Auge schliessen und dann mit voller Konzentration diese verschwommenen Buchstaben analysieren. Ähnliche Probleme hatten auch Brillenträger, weil die Standard-Google-Glass sich nicht einfach so über eine Brille stülpen lässt.
Fazit
Solange es keine Links-Augen-Version gibt, kommt Glass für mich sowieso nicht in Frage. Aber auch dann: Mehr als 100-200CHF würde ich dafür nicht ausgeben wollen. Zurzeit ist es nämlich noch nicht mehr als ein nettes Spielzeug, welches Sozial noch überhaupt keine Akzeptanz hat. Verständlicherweise fühlten sich meine Freunde von mir und meiner Glass-Brille am Tisch ständig beobachtet und wussten nicht, ob ich denn jetzt grad ein Foto oder ein Video von ihnen mache.
Solche Dinge werden auch Software-Updates und Links-Augen-Versionen nicht fixen können…
Ich fand es toll die Brille mal ausprobieren zu können, war aber nicht traurig als ich sie dann wieder abgeben musste. Wer bisher noch keine Google Glass ausprobieren konnte, hat nicht wirklich viel verpasst. Besser gleich auf die Kontaktlinsen warten (thx david).
Aussicht
Klein-Phil schreibt über Star Wars
Beim Umzug bin ich auf meine Filmbeschreibungen aus dem Jahre 97 oder so gestossen. Damals hatte ich eine Zeit lang kurz eine Zusammenfassung von jedem gesehenen Film geschrieben. Von Hand natürlich und ohne kritische Wertung. Das hatte ich damals zu den drei Star Wars Filmen zu schreiben:

Das Schutzschild ist auf Endor, nicht auf Tatooine! Und die Madame heisst Leia, nicht Leila. Habe ich denn damals nur die Wald-Teddybärchen angeschaut oder was??? Shame on you, Klein-Phil!
Umzugsnotiz #3 – Es ist (fast) vollbracht
Die letzten Tage waren gefüllt mir Schachteln, Möbel, Bohrmaschinen, Lastwagen, Staubsauger, Schraubenzieher e.t.c.
Doch jetzt ist es vorbei. Zumindest das gröbste. Alle Möbel stehen am neuen Ort und das Internet funktionierte auf Anhieb (wow!). Jetzt geht es nur noch darum, die nächsten Tage, Wochen und Monate wieder alles Zeugs aus den Schachteln zu nehmen und irgendwo zu verstauen. Ah und die eine oder andere Lampe fehlt noch. Und ein Esstisch.
An dieser Stelle jedenfalls nochmals vielen Dank allen Helfer und Helferinnen! Das ging dank euch alles speditiv über die Bühne.
P.S. Gibt es unter meinen Lesern auch Putzmasochisten die gerne meine alte Wohnung reinigen möchten?



