Archiv für die Kategorie ‘Phil’s Life’

3 Mar
2009 by Phil

Pimp your health

Da ich den Drang habe, jedes mir unbekannte, suspekt aussehendes Getränk auszuprpobieren, konnte ich bei dem Ding da natürlich nicht nein sagen:

bionic drink

“Original Bionic Drink – LIFEGUARD” Die ganze Flasche in Tarnfarben gehüllt. Aber: Man beachte den völlig unpassenden Hasen unten rechts der sagt:”sonomama oishisa” was glaube ich heisst: “probiers aus!”
Was ich ja auch gemacht habe… es schmeckt wie Hustensaft.

23 Feb
2009 by Phil

Salami

Heute hatte ich Lust auf ein selbstgemachtes, köstliches, doppelstöckiges, salami+dijonsenf+käse Sandwich.
Senf und Käse hatte ich bereits, also gings auf die Salamisuche. Nach ca. 10 Meter Fischzeugs folgt etwa ein 50cm Kühlregalbereich mit Fleischzeugs. Da bin ich schon mal richtig. Wooohooo, da hats auch Salami. Aber moooment, das ist ja eine klitzekleine Verpackung mit 5 Salamischeiben drin… und die kostet fast 4 Franken. Ich wiederhole: 5 dünne Standardsalamischeiben für 4 Franken!!! Und ich rede hier nicht von Scheiben mit speziell grossem Durchmesser. Nein ich rede hier vom standard italienischen Normsalamischeibchen von denen ich etwa 10 bräuchte für mein Deluxe-sandwich. Ich meine 5 Scheibchen… mal angenommen “|” wäre ein Scheibchen, dann wären 5 Scheibchen:

|||||

Das ist ja gar nix! Und überhaupt, das ist ja fast 1.- pro Scheibchen!!!!!

was ich damit sagen wollte: Salami ist hier teuer.
Ich hab mal auf leshop.ch nachgeschaut. Dort gibts den Salami günstiger. Die liefern aber leider nur in die Schweiz. Gehört aber nicht die Schweizer Botschaft auch zur Schweiz? Vielleicht kann ich ja dorthin bestellen.

21 Feb
2009 by Phil

Katana Schwerter

Heute war ich im Nationalmuseum. Grösstenteils für mich uninteressant, da ich mich für irgendwelche Töpfe oder Kleidungen von vor x-100 Jahren nicht besonders begeistern kann.
Etwas gab es aber, was mich ziemlich faszinierte: Die berühmten, handgemachten Samuraischwerter.
Es beginnt schon beim Griff. Da sind mikrominaturistisch kleine Schnitzereien drin, die ganze Geschichten erzählen. Das faszinierendste ist aber die Klinge. Die ist nämlich ultrascharf. Ich wage zu behaupten, dass wenn eine Fliege darauf landen würde, diese gleich halbiert würde :).
Vor allem erstaunlich, beim Gedanken dass das von Hand gemacht wurde, und nicht mit irgendwelchen Präzisionsmaschinen. Und es glänzt richtig fest….. ach ich will so eins.

Jedenfalls sieht das Schweizer Armeebaillonet dagegen aus wie ein im Jahrmarkt gekauftes Hello-Kitty Spielzeugsackmesser…. aus Baumwolle.

18 Feb
2009 by Phil

Die japanische Sprache (zweiter Teil)

Im japanischen gibt es tatsächlich einige gewöhnungsbedürftige Dinge. Das mit den Unterschiedlichen zählwörtern hab ich ja bereits erläutert. (Und wir haben tatsächlich das zählen von: kleinen/runden objekten, tiere, flache objekte, maschinen, minuten, personen, schuh/socken, bücher und etwas für “allgemeines” gelernt)

Ebenfalls speziell ist der Satzbau. Beispiel: aus
“Ich gehe mit Freunden nach Paris um auf dem Eiffelturm fotos der Stadt zu machen”
wird
“Ich Freunden mit Paris nach Eiffelturm auf Stadt von fotos gehen”

Etwas ganz spezielles ist, dass man Adjektive in die Vergangenheit setzt. Statt: “Der Film war interessant” sagt man “Der Film ist interessant” und setzt “interessant” in die Vergangenheit.

Und jetzt kommt tatsächlich auch noch was in der form von Verben konjugieren(oder so) und wie für Sprachen üblich gibt es auch hier Regeln und es gibt auch hier Ausnahmen. ARGH!

Natürlich lass ich mich durch diese Anomalien nicht entmutigen und lerne das zeugs weiterhin fleissig.

16 Feb
2009 by Phil

woooooohooooooo

internet came to my home today….

28 Jan
2009 by Phil

Die japanische Sprache

Grundsätzlich ist japanisch wahrscheinlich nicht eine der schwierigeren Sprachen. Die Aussprache ist ähnlich wie bei uns (ausser dem „R“, der als irgendwas zwischen „L“ und „R“ ausgesprochen wird), es gibt keine gross- und kleinschreibung und was die zeitformen angeht so gibt soviel ich bisher mitbekommen habe nur eine vergangenheit und eine gegenwart/zukunft (ist dasselbe). Auch Ausnahmen gibt es bisher nur wenige. Es folgt das meiste immer schön einer Regel.

Um wirklich authentisch zu wirken, muss die Sprache nicht nur gesprochen, sondern das entsprechend emotionale schon fast übertrieben mit in den Satz verpackt werden. So z.B. beim danke sagen sich noch halbwegs verbeugen und auch sonst halt entsprechend verwunderung, traurigkeit, fröhlichkeit immer schon fast ein wenig übertrieben ausdrücken.
Mit der Sprache kommt das aber teilweise automatisch. Wenn man ein Geschenk überreicht, sagt man nicht „Hier, ich habe dir ein Geschenk“, sondern man sagt in etwa: „Bitte nimm dieses Stück meines Herzens entgegen“. Sehr Poetisch…

Dann gibt es Sachen die im japanischen unterschieden werden und im Deutschen nicht. Z.B. wenn man auf etwas zeigt und sagt „dies“ (wie viel kostet dies?). Dann kommt es darauf an ob sich „dies“ bei mir in der nähe oder bei der angefragten Person in der nähe oder für beide nicht erreichbar ist. Das ist nicht weiters schwierig, aber einfach etwas was man so 1:1 nicht übersetzen kann.

Dann gibt es aber auch ziemlich übertriebenes. Zum Beispiel das Zählen. Die Zahlen selbst sind schön logisch aufgebaut und ich kann schon problemlos auf eine Million zählen. Aber beim zählen von dingen, verwendet man je nach dem was man zählt andere Zahlendungen oder sogar komplett andere Bezeichnung. Man unterscheidet beim zählen zwischen: Personen, kleine Tiere, grosse Tiere, Vögel und Kanninchen, kopien von etwasem, fahrzeuge und maschinen, sets von dingen, lange objekte, teile von objekten, paare, kleine Gebäude, kleine Objekte, flache Objekte, Schuhpaare.
Ich denke nicht dass wir dies alles lernen werden, und man wird mich wahrscheinlich auch verstehen wenn ich einfach 1 Elefant sage, ohne spezifisch das 1 für grosse Tiere zu nehmen.

Ziemlich sinnlos erscheinen mir die Verwendung von Hiragana und Katakana. Beide Zeichensätze beinhalten die exakt gleiche Anzahl für die exakt gleichen Laute. Es würde also einer von beiden Zeichensätzen völlig ausreichen. Aber nein, der eine Zeichensatz wird verwendet um japanische Wörter und Namen zu schreiben und der andere (Katakana) um Fremdwörter zu schreiben. Das japanisieren englischer Wörter ist aber ziemlich witzig. Hier einige Beispiele:

erevetaa = elevator
eakon = air condition
uisukii = whiskey
dezain = design
enjinia = engineer
naifu = knife
robii = lobby
u.s.w.

Man kann also schon ziemlich viel japanisch verstehen ohne lernen zu müssen, da jede Menge neuere Wörter vom Englisch übernommen wurden. Dafür wird das konsequent angewendet (make donaldo)
So, das war mal ein erster kurzer einblick in die Sprache…

24 Jan
2009 by Phil

The White Tiger Samurai

Für Sightseeing ist es zurzeit hier einfach zu Kalt und zu Öde. Ich erspare mir dies deshalb für den Mai und verbringe die jetzigen Wochenenden mit Chillen und Shopping. Heute habe ich mir etwas bequemes für zuhause gekauft, da ich so was wie einen Trainer nicht eingepackt habe. Der heutige Tag hat mich zum gefürchteten White Tiger Samurai gemacht:

Den Mundschutz hab ich mir einfach mal so zum Spass gekauft, falls ich denn auch mal Husten haben sollte könnte ich den sogar gebrauchen um andere nicht anzustecken (ist auch der eigentliche Zweck dieser Dinge). Ich kann jetzt auch immer Gratis Metro fahren, da sich die Angestellten und die Kontrolleure vor mir fürchten.

P.S. Und ja, klar ist das Foto schlecht zusammengepflastert. Hab ich schlussendlich auch mit dem Paint gemacht. Wers besser kann: Hier ist das Original (bereits ausgeschnittene) Foto

24 Jan
2009 by Phil

Freaky Sensei

Wir haben insgesamt drei verschiedene Lehrerinnen. Es sind alle ganz nett und kompetent. Die am Freitag toppt aber alles:
Dass sie Abends mit einer R’n’B Band in Bars auftritt und auch sonst gerne singt ist ja mal das eine. Aber Montag/Dienstag ist sie Lastwagenfahrerin auf langen Strecken quer durch Japan. Im Lastwagen dröhnt sie sich mit Musik zu und singt volle Kanne mit. Falls Sie trotzdem mal dem Einschlafen nahe ist, hat sie immer eine Wasabi-tube zur Hand um einen Finger voll davon zu nehmen. Dann kommen ihr die Tränen und Sie ist wieder hellwach.
Da die Lehrerinnen praktisch nie Englisch reden, hat sie uns dies, da wir ja noch nicht so gut japanisch können, alles pantomimisch vorgespielt und mit Zeichnungen an der Wandtafel ergänzt. Es war köstlich.