Archiv für die Kategorie ‘Phil’s Life’

14 Mar
2009 by Phil

Konsolen und Plastikgirls

Akihabara ist der Ort in Tokyo, wo man den ganzen Elektro- und Mangakram findet. Nebst den üblichen “Media-Markt-Style” Grosselektrohändler, gibt es da auch Shops die sich auf den Verkauf von alten Konsolen spezialisiert haben.
Supernintendo gefällig? Es hat genug…
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Oder doch lieber den handlichen Gameboy?
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Wie wärs mit uralten Star Wars Games für mir völlig unbekannten Spielkonsolen?
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Oder wieso nicht den “Famulator” kaufen?
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Nebst Elektrozeugs und Games gibt es in Akihabara auch jede Menge Anime-Shops und da gehört auch das Verkaufen von Anime-related Material dazu. Unzählige knapp bekleidete Girls-Figuren wie diese da:
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Wer nichts mit Girls-Figuren anfangen kann, für den gibt es auch Regalweise Transformer-zeugs. Fand ich zum Fotografieren aber weniger interessant;)

Und Logitech heisst in Japan übrigens Logicool:
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13 Mar
2009 by Phil

Freitagsunterricht

So, nachdem ich so viel von Frau Hashimoto erzählt habe, hier mal ein Foto:

hashimoto

Das mit dem Filmen hab ich weggelassen, es ist doch ziemlich auffällig wenn auf dem Tisch eine Fotokamera steht die eingeschaltet ist und dauern richtung Lehrerin schaut.
Aber ich habe auf der Schulhomepage noch ein “Alle-Lehrkräfte-Foto” gefunden und unsere Lehrerinnen markiert:
teachers

1: Hashimoto-sensei, 2: Hasegawa-sensei, 3: Okada-sensei
Wobei “sensei” Lehrer oder Doktor heisst. Wie z.B. Dr. SoUndSo auf Deutsch.

Und weil ich den Fotoapparat gerade dabei hatte, hier noch ein kleiner Einblick in die Grammatik:
grammar

11 Mar
2009 by Phil

Natto

Wenn man mit Japanern eine längere Diskussion hält, über sich selbst und dessen Erfahrungen in Japan, dann kommt bestimmt irgendwann die Frage:
natto o tabetta kotoga nai?
zu Deutsch: Hast du schon einmal Natto gegessen.

Man wird dies gefragt, weil alle Japaner wissen, dass Natto scheusslich riecht und widerlich aussieht. Wäre es nicht irgend ein altes traditionelles vor vielen vielen Jahren entdecktes Gericht, würde kein Mensch auf die Idee kommen, Natto zu produzieren, geschweige denn zu essen.

Um auf diese Standardfrage mal mit “Ja” antworten zu können um mein Gegenüber zu überraschen, hatte ich mir schon lange vorgenommen mal Natto zu essen. inspizieren und ein Happen voll davon herunterzuwürgen.
Die Gelegenheit ergab sich, als dann auch die Lehrerin mal fragte, wer schon mal Natto gegessen hat. Da es den meisten so ging wie mir, meinte Sie, sie würde uns mal mitbringen – was heute der Fall war. Heute war also mein Natto-Tag.

Aber was ist eigentlich Natto? Aus Wikipedia:

…ein traditionelles, sehr nahrhaftes japanisches Lebensmittel aus vergorenen Sojabohnen…
…Sojabohnen ungeschält zuerst in Wasser eingeweicht und dann gekocht. Anschließend wird die Masse mit dem Bakterium Bacillus natto beimpft und etwa drei bis fünf Stunden bei 42 °C bedampft…

Es handelt sich also um Bohnen angereichert mit Bakterien. Es riecht auch dementsprechend. Entsprechend ist auch die Verpackung so abgeriegelt, dass der Duft nicht nach aussen gelangen kann.
Das ganze schmeckt irgendwie halbwegs nach nichts und halbwegs nach “igitt”. Und das aussehen und der Gestank macht es einfach nicht besser.

natto2

An dieser Stelle ist wichtig anzumerken: Die Fäden die gezogen werden… das ist nich Käse… das ist Bakterienschleim!!!

Aber: Ja, ich habe schon mal Natto gegessen!!! do häsch en!!!
Natürlich werde ich, wenn ich von Japanern gefragt werde, auch noch ein wenig Übertreiben und Dinge sagen wie: Es ist köstlich und ich Esse jeden Tag einen Becher voll zum Frühstück.

9 Mar
2009 by Phil

And Number One Is: Strandhotel Markus

Wie bereits erwähnt, geht es Strandhotel Markus zurzeit recht gut. Dieses Wochenende hat es SHM sogar auf Platz 1 der Toxiparade geschafft.

shm-charts Klar, toxic.fm ist “nur” ein regionaler und alternativer Radiosender. Es ist aber trotzdem Cool, sich in einer Hitparade noch vor U2 zu befinden 🙂

8 Mar
2009 by Phil

Join the dark side of Phil

In einem früheren Post habe ich auf verstecke Art und Weise zu einem Contest aufgerufen. Kurz danach kamen zahlreiche Werke per e-mail eingeflogen. Ich möchte allen herzlich Danken, die sich die Zeit genommen haben, eigenes Werk zu kreiren und damit ein Teil ihrer Freizeit zu Opfern.
Ich bin jetzt endlich mal dazu gekommen, mich für einen Sieger zu entscheiden. Leider kann es nur einen geben.

Ich habe mich entschieden Chrigl, mit seinem Werk “Join the dark side of Phil” zum Sieger zu küren:

JediPhil

Nice one Chrigl! Als dank kriegt er eine kleine Rolle im Film: Lesbian Vampire Killers.

7 Mar
2009 by Phil

Stadtwanderung

Heute bin ich ohne spezielles Ziel vom einten Stadteil in einen anderen gelaufen. Etwa rund 8km. Als erstes mal beim Imperial Garden vorbeischauen wie es mit den Kirschblüten so aussieht.

Vereinzelt blüht es schon:
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Doch im grossen und ganzen sieht es immer noch recht kahl aus:
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Danach ging es einer Hauptstrasse entlang weiter. Und siehe da, völlig unscheinbar inmitten der Stadt:
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Irgendwas tempelmässiges. Also, die Treppe hoch. Oben angekommen sehe ich Meister und Schüler beim Üben irgend eines Schwertkampfes. Gekleidet mit irgendwelchen Old-School-Japan-Style-Klamotten übten Sie draussen mitten in der Stadt, und doch irgendwie an einem heiligen Ort.
Beim Anblick dieser Szene fühlte ich mich wie in die Vergangenheit versetzt und hatte das Gefühl ich sei inmitten eines dieser mystischen Japan-Schwertkampf-Filmen ala “Hero” oder “House of flying daggers”. Alles was ich bisher nur aus Filmen kenne wurde plötzlich echt.
Doch fertig mit träumen. Ich fragte (natürlich auf japanisch) ob ich ein Foto machen darf, und sie sagten ohne Zögern “ja, du darfst”.
Ich hätte stundenlang einfach dort stehen und mir diese Szene reinziehen können, doch ich wollte nicht, dass sie sich durch mich in ihrem Training gestört fühlen, und ging dann nach einigen Fotos und kurzer Videosequenz wieder zurück in die Stadt.
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Man beachte die Besen links (wozu braucht es soviele von denen?) und die netten Schuhe die die beiden tragen.

Alle (besseren) Fotos vom heutigen Tag, sowie alls Fotos überhaupt seit ich hier bin gibt es HIER.

6 Mar
2009 by Phil

All you can eat…. CAKE!

Heute machten wir uns nach der Schule auf den Weg zum “Sweet paradise”. Für umgerechnet 16 Franken kann man hier 90 Minuten lang so viel Pasta und Dessert essen wie man will.
Der Ausflug war schon länger geplant und so hiess es heute Morgen: nichts frühstücken und kein znüni, so dass man diese 90 Minuten auch voll auskosten kann.

Das Kuchen Essen ist in Japan eher etwas weibliches. Unsere Lehrerin flippte halbwegs aus, als wir vier boys sagten dass wir “keki” essen gingen. Sie meinte “ach wie süss” und solche sachen. Und das obwohl sie 5 Minuten vorher noch Terminator immitiert hatte… inklusive Soundtrack.
Doch ist es tatsächlich so…. die Kundschaft war zu 96% weiblich. Dies sah man auch an den Toiletten. Da gab es nämlich WC’s für Ladies und ein WC für Ladies+Gentlemen. Wir fielen also gleich doppelt auf: Männlich und Fremd.

Mit dem Essen sah es etwa so aus: Ein viertel Teller voll Pasta und danach Dessert, Dessert, Dessert… Es hat sogar eine Schokoladenfontaine wo man beliebiges zeugs darin schokoladisieren kann. Und es waren nicht einfach irgendwelche aufgetaute tiefkühlkuchen. Die Torten wurden fortan in der Küche fabriziert und das Buffet ständig aufgefüllt.
Kurz gesagt, nach 90 Minuten war klar: Ich esse nie mehr etwas 🙂

keki1

keki2

keki3

4 Mar
2009 by Phil

Ich bin immigriert

Blogleser anlügen – OK
Freunde anlügen – OK
Bloglesende Freunde anlügen – OK
Schildkröten anlügen – OK
Einen Staat anlügen – hmmm
Zugegeben, es war mir schon nicht ganz so geheuer als ich beim Einreisen angab dass ich nach drei Monaten Sightseeing das Land wieder verlassen werde. Dies war aber nötig, um das “temporärer Besucher” Visa zu bekommen. Das einzig beruhigende war, dass die Botschaft in der Schweiz mir gesagt hat ich soll das so machen. Wobei mit “so” gemeint ist, das “temporärer Besucher”-Visa zu beantragen… “Wie” wurde dabei nicht erläutert.

Nachdem die Visa-Verlängerung im ersten Anlauf nicht geklappt hat, pilgerte ich heute nochmals dorthin um das Visum Problemlos zu verlängern.
Kosten: 50.- und 1 Stunde Warten bis meine Ticketnummer angezeigt wurde und ich endlich an der Reihe war.

Ich darf jetzt also legal bis zu meiner geplanten Ausreise hier bleiben… Wooohoooo 🙂

P.S. Ich lüge nie! (meistens)