Archiv für die Kategorie ‘Phil’s Life’

8 Jun
2009 by Phil

Reiseinfo

Leider leider ist es so, dass ich wirklich immer noch nicht ganz Fit bin. Seit 3 Wochen bin ich nun schon am Husten, und dies obwohl ich mindestens zwei Wochen davon auch entsprechende Medikamente eingenommen habe.
Auch die Nase/Stirnhoehlen ist noch nicht ganz auf 100%.
Alles zusammen macht sich insofern bemerkbar, dass ich konstant Muede bin und das Sightseeing somit ziemlich erschwert.
Ich bin mir deshalb langsam ernsthaft am ueberlegen, ob ich meinen Vietnamaufenthalt nicht auf spaeter verschieben, und ende Woche in die Schweiz zurueckkommen sollte.
Ist ja schon nicht so dass ich irgendwie so richtig Krank waere, aber ich fuehl mich grad im Moment einfach nicht fit genug um bei 35 Grad und 99 Prozent Luftfeuchtigkeit mit vollgepackten Rucksack in der Pampa Vietnams herumzulaufen. Tauchen geht ja wegen erkaeltung grad auch nicht… und es waere irgendwie schade um die Ferientage und ums Geld, wenn ich das nicht voll auskosten koennte.
Ich werde jetzt jedenfalls mal noch bis Mittwoch/Donnerstag abwarten und sehen wie es sich so weiterentwickelt. Ich gebe dann auf jeden Fall wieder Bescheid.

6 Jun
2009 by Phil

In Seoul

In Seoul angekommen rief ich dann mit dem Mobiltelefon der Schwester meines Reisekollegen meinen Kolleg an bei dem ich jetzt hier verweile. Der Treffpunkt verlief Einwandfrei und wir fuhren per Metro zu seinem Haus Wohnung Appartement Zimmer Zimmerchen. Er hatte mir sogar eine Magnetmetrokarte im Vorhinein besorgt, so dass mir jegliches Ticket kaufen in dieser Woche erspart bleibt.
Dann endlich die lang ersehnte Dusche genommen und bisschen gechillt. Danach gings dann gleich schon mal koreanisch essen, mit anschliessendem ziellosem herumlaufen im Stadtviertel. Das beste habe ich aber gerade hinter mir. Zusammen haben wir naemlich gerade 1 Stunde lang Tischtennis gespielt, was der Hit war, weil wir beide auf gleichem Niveau spielten. Also so ziemlich hohes Profiniveau halt.
Er (er heisst uebrigens Kyu Ho) liegt jetzt erschoepft auf dem Bett und schlaeft schon halbwegs.
Mein erster Eindruck von Korea ist also schon mal super. Der Stadteil von Seoul (eigenlich schon nicht mehr ganz Seoul) ist irgendwie eine Kreuzung zwischen Bangkok und Tokyo. Zivilisierter und moderner als Thailand, aber weniger “strikt” als in Tokyo. Hier laufen die Leute in mitten kleiner Strasse, auch wenn da Verkehr ist.
Fotos von all dem Zeug folgen naechste Woche. Ich will Kyu Ho nicht vom Schlafen abhalten und werde das mit den Fotos unter der Woche, wenn er am Arbeiten ist nachholen.

6 Jun
2009 by Phil

Am Zoll

Die Ankunft in Busan war dann super. Wegen Schweinegrippe gabs dann so einen Healthcheck, wo jeder ein Blatt ausfuellen musste und beim Ausstieg wurde das Blatt entgegengenommen und noch schnell Fieber gemessen.
Ich war dann so ehrlich dass ich ein Haken bei “In den letzten 7 Tagen Husten gehabt” setzte. Ich weiss nicht ob das Auschlaggebend war, oder ob es war weil ich auf dem ganzen Schiff der einzige nicht-Japaner/nicht-Koreaner war, aber jedenfalls wurde ich zur weiteren “Inspektion” aufgeboten.
Ich plauderte bisschen mit meinem Arzt ueber meine (halbwegs) vergangene Krankheit (bisschen Husten ist immer noch da) und er machte dann so einen Speichel-Schweinegrippe-Vorabtest. Dieser ist quasi Failsafe, so dass er eher ein postives Ergebnis statt ein negatives angibt. Bei einem positiven Ergebnis haette ich einen weiteren Test machen muessen. Zum Glueck war das Ergebnis negativ. Also nochmals Schwein gehabt… oder eben nicht 😉
Einer meiner Koreanischen Freunde musste ebenfalls nach Seoul. Somit konnte ich Hirn abschalten und einfach gemuetlich ihm folgen. Er besorgte auch Tickets und alles und im Zug lernte ich dann gleich noch eine huebsche koreanische Kuenstlerin kennen.

6 Jun
2009 by Phil

Schiffsreisen

Schiffsreisen sind super.
In einem Schiff das normalerweise bis zu 600 Passagiere aufnehmen kann, waren wir gerade mal schaetzungsweise 100 Leute.
Ich lernte gleich schon zwei gleichaltrige Koreaner kennen die mir dann alles ein wenig uebersetzten.
Das tolle an so einer ueber-nacht Schiffsreise ist, dass es eigentlich wie eine Hoteluebernachtung ist. Einfach besser, denn man kann viel herumlaufen und hat in meinem Fall draussen auch immer bisschen was anzusehen, da das Schiff zwischen all den kleinen Inseln in Japan hindurchfuhr. Dazu kommt noch, dass man nach der “Hoteluebernachtung” in einem anderen Land aufwacht. Quasi als waere das Hotel teleportiert worden. Besonders toll ist auch, dass es im Bett so wie bei einem Nachtzug immer bisschen “ruettelt”, so dass man Perfekt einschlafen kann.
Dank der groesse des Schiffes, war auch das Problem mit den Wellen nicht so schlimm. Man merkt da praktisch gar nix. Zum Glueck, sonst haett ich mich wie in Thailand wieder mal auskotzen muessen….
Dann gabs auch noch ein Abendprogramm. Dies bestand aus einer Magic-Show, die 100 mal besser war als die von Marcini und David Copperfield zusammen, da die Magierin eine ganz huebsche Japanerin war.
Danach folgte sowas wie “schiff sucht den superstar”, wo meine Koreanischen Freunde mitmachten und zu einer Riesengaudi wurde, als dann irgendwelche 60 Jaehrigen Frauen ploetzlich mit uns am herumtanzen waren und riesig Spass hatten.

4 Jun
2009 by Phil

Reiseinfos

Morgen werd ich mit dem Shinkansen (der super-schnellzug) von Tokyo nach Osaka fahren. Dies sind 550 km in 2,5 Stunden. Das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von Ass-Kicking 220km pro Stunde. Ass-Kicking ist auch der Preis von 160.- dafür.
Danach gehts mit der Pan Star Ferry über Nacht von Osaka nach Busan in Südkorea. Einfach damit ihr wisst dass ihr euch keine Sorgen machen müsst wenn Morgen/Übermorgen andere Schiffe als diese mal eben schnell versinken.
Dann am Samstag wieder per Bahn von Busan nach Seoul, wo ich bei einem Kollegen übernachten werde, den ich vor zwei Jahren während meiner Japanreise kennengelernt habe.
Dies einfach zur allgemeinen Info. Der nächste Eintrag kommt dann wahrscheinlich aus Korea…

4 Jun
2009 by Phil

Bye Bye Tokyo

Leider ist es so weit. Gestern habe ich mich mit einem letzten Stadtbummel an meinen Lieblingsorten von der Stadt verabschiedet. Heute hiess es Abschied nehmen von all meinen Kollegen hier.
Das war wirklich nicht ganz einfach,und nachdem das zur Schule gehen zur Alltagsroutine geworden ist, kann ich das noch gar nicht so richtig Wahr haben dass dies jetzt vorbei ist.
byebyeclass

Sogar die Lehrerin aus dem vorherigen Kurs, bei der ich im neuen Kurs keinen Unterricht mehr hatte, kam noch vorbei um sich zu verabschieden. So gab es noch das Philippe-und-seine-Liebligslehrerinnen-Foto:
byebyesensei

Die Wehmütigen Gefühle vermischen sich aber auch mit Freude, denn ab Morgen sind 3 einhalb Wochen Ferien angesagt, worauf ich mich wirklich auch sehr Freue, denn das ganze Lernen hier war doch ziemlich Intensiv.
Zur Mischung aus Trauer/Wehmut und Freude kommt gleichzeitig auch noch die übliche Reisenervosität dazu… denn ab Morgen startet wieder das Unbekannte.
Ihr seht…. ziemliches Gefühlschaos. Ich werd mir jetzt noch ein letztes Bad gönnen, einen Sake trinken und dann ins Bett gehen….

bye bye Tokyo

3 Jun
2009 by Phil

Während meines Japanaufenthaltes habe ich…

– 1 Kakerlake getötet.
– 3 Bücher gelesen.
– 5 Chor-Arrangements geschrieben.
– 25 japanische Verbformen gelernt.
– 32 Stunden lang telefoniert.
– 57 Postkarten geschrieben.
– 91 Stunden lang Serien geschaut.
– 172 Blogeinträge geschrieben.
– ca. 290 Stunden in der U-Bahn verbracht.
– ca. 500 japanische Wörter gelernt.
– 1539 Fotos geschossen.

2 Jun
2009 by Phil

Pottwal freigelassen

Wie ihr ja bestimmt wisst, habe ich meinen Pottwal mit nach Japan genommen um ihn hier wieder in der Natur auszusetzen.
Zusammen mit dem Potti hab ich einige schöne Jahre verbracht und ja sogar meinen Blog danach benannt. Jetzt wurde es aber zeit Ihn wieder freizulassen. Nach mehreren Monaten Freiheitstraining ist mein Pottwal jetzt gerüstet alleine im Meer zu überleben.
Und siehe da, sogar die japanischen Medien haben über meine Pottwalfreilassung berichtet:

Der Pottwalblog wird aber weiterhin der Pottwalblog bleiben.