Archiv für die Kategorie ‘Medien’

22 Oct
2013 by Phil

Kutiman – Thru Tokyo: Remix aus verschiedenen Instrumenten und Geräuschen in Tokyo

Kutiman Thru Tokyo
Vor 4 Jahren hat Kutiman auf thru-you.com ein Sensationelles Projekt gestartet. Er hat Youtube-Videos von all-over-the-world einfach genommen und zu neuen Tracks zusammengeschnitten. Das, mit einem ziemlich tollen Resultat.

Jetzt hat er ein neues Projekt: Er reist selbst umher und filmt an den entsprechenden Orten verschiedene Musiker und schneidet das dann wieder zusammen. Dadurch verliert es zwar so ein bisschen den Social-Media-Put-Together-Awesome-Bonus, bleibt aber nichtsdestotrotz eine supercoole Kreation!
Als erstes war er in Tokyo unterwegs (YEAH!). Weitere sollen in Zukunft folgen. Here you are:

via

2 Oct
2013 by Phil

Studienception: Behauptung “Computerspiele führen zu Gewalt”, führt zu Gewalt. Behauptet eine Studie.

Studien sind ein Witz. Zu jeder Studie findet man eine Anti-Studie oder man finanziert sich schnell eine. Aber: Eine Studie die behauptet: “Studien die behaupten, dass Computerspiele zu Gewalt führen” führen zu Gewalt… Mal sehen ob das noch eine Ebene tiefer geht 😉

Dr Mario Vance, a psychological researcher at the Rapture Institute for headline-inspired science, conducted a seven-year longitudinal study that monitored the anger levels of more than a thousand volunteers from gaming communities. The results showed statistically significant increases in overall aggression and violent tendencies that occurred very soon after tenuous mainstream media stories claiming video games cause violence.

Quelle / via

24 Sep
2013 by Phil

iOS7 macht das iPhone (nicht) Wasserdicht

Das ist mal wieder herrlich und tragisch und böse aber für die Betroffenen belehrend zugleich.
Irgendwelche Typen haben sich die Mühe gemacht so eine schöne, seriös wirkende Grafik zu machen:
ioswaterproof
Plus noch hie und da ein Kommentar auf Twitter im Sinn von “Es funktioniert!” und schon hat man ignorante Teenies die ihr iPhone mal eben schnell zu Tode ersäufen:
iOSWaterproofTwitter1

iOSWaterproofTwitter2

iOSWaterproofTwitter3

iOSWaterproofTwitter4

Quelle / via

20 Sep
2013 by Phil

20 Minuten und das mit den Zahlen…

20MinutenZahlen
300 Millionen Meilen! Das sind 482’803’200 km!

Nehmen wir mal an, der Fahrer dieses Autos ist im Schnitt mit 80km/h gefahren. Für die 482’803’200km bräuchte er also 6’035’040 Stunden.
Ohne Schlaf und Pipi-Pausen sind das 251’460 Tage oder eben 689 Jahre!

Well that’s a pretty old car…. oder zwei Nullen zu viel, ihr könnt selbst entscheiden.

5 Sep
2013 by Phil

Wie gross ist das Sommerloch wirklich?

Eine Person steigt aus einem Auto. Nicht in Zürich, nicht sonstwo in der Schweiz, sondern irgendwo in Deutschland. Das Auto hat aber ein Schweizer Nummernschild. BANG => Titelseite.

Sommerloch 20 Minuten20Minuten Epapger

Da habe ich schon Mühe damit. Ich meine, wärs jetzt eine Zeitschrift die sich spezialisiert auf Promis die aus Autos steigen… OK. Aber eine Zeitung die über World News berichtet??? Really?

Antwort auf die Titelfrage: Verdammt gross, aber immer noch nicht gross genug um die geballte Redaktionsunfähigkeit von 20 Minuten zu umfassen.

18 Aug
2013 by Phil

Ist Google down, bricht der Internet-Traffic NICHT um 40% ein. Eine Behauptung wird durchs Internet kopiert.

GoogleInternet40Prozent20 Minuten
Am Samstag, als wir alle friedlich am schlafen waren, war Google für wenige Minuten nicht erreichbar. Daraufhin veröffentlichte GoSquared folgende Grafik:GoSquaredGoogleDazu wurde geschrieben, dass während dem Google-Down ein 40% Rückgang festgestellt wurde. Rückgang von was? Schwer zu sagen, wenn bei einer Grafik die Y-Achse nicht mal beschriftet ist. Seit ich “Der Hund, der Eier legt” gelesen habe, weiss ich sowieso, dass man Statistiken immer so drehen kann, wie sie einem gerade passen. Im Text zur Grafik steht aber, dass es um Pageviews geht.

Anyway, Journalisten nehmen das Thema auf und reden plötzlich von 40% Rückgang von Internetaktivitäten oder gar des Internetverkehrs. Das ist ziemlicher Bullshit.

GoSquared hat also nicht den Internetverkehr auf der ganzen Welt gemessen, mit welchen Methoden auch immer, sondern nur die Abrufe auf den Seiten der Kunden von GoSquared. Was für Seiten das sind und wie typisch sie für das Internet insgesamt sind — man weiß es nicht.

Überhaupt lässt sich die Zahl der Seitenabrufe (pageviews) keineswegs mit dem “Internetverkehr” oder den “Internetaktivitäten” gleichsetzen. Die Datenmenge, die bei einem Seitenabruf bewegt wird, kann winzig oder gewaltig sein.

Der Bildblog erklärt die Sachlage sehr gut und verweist auch auf eine Grafik eines Deutschen Internetknotens, die Zeigt dass die Traffic-Einbusse nur minim war.

Die 40% Fehlinterpretation hat sich aber wacker durchs Netz gehangelt. Von Tech-Blogs über Google Blogs zum Spiegel Online bis runter zu 20 Minuten – die 40% wurden schön voneinander übernommen.
Bei Bloggern verstehe ich, wenn Fehlinformationen einfach “weiterkopiert” werden. Genau so was sollte aber den “richtigen” Journalismus ausmachen: Überprüfen der Quellen.

Quelle/via

8 Jul
2013 by Phil

6 Minuten japanische WTF-Werbungen

WeirdWerbungJapan
Der Titel sagt schon alles.

via

4 Jul
2013 by Phil

Was tun mit all den Digitalfotos?

Digitalfotos
Das Problem kennt jeder: Nach dem Urlaub hat man tausende von Digitalfotos – was nun?

Ein Archiviersystem festlegen
OrdnerEgal wie, aber nach irgendeinem System sollten die Fotos abgelegt werden. Besonders ratsam ist ein Ordner pro Jahr, worin man wieder pro “Anlass” einen Ordner macht. Man kann aber auch ordnen nach “Urlaub”, “Anlässe”, “Freunde” e.t.c. In diesem Falle ist es sicher nicht falsch, jeweils noch die Jahreszahl in den Ordnernamen zu integrieren.
Hauptsache man hat irgendwie eine Linie, denn weniger werden die Fotos ja bestimmt nie.

BACKUP!!!
BackupEgal wie die Fotos geordnet sind, sie MÜSSEN an einem zweiten Ort gesichert werden. Denn wenn ihr eines nicht wollt, ist es all eure Ferien-Erinnerungsfotos zu verlieren wenn eure Festplatte hops geht. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist leider wesentlich höher als man denken würde.
Externe Festplatten oder Netzwerklaufwerke kosten Heutzutage fast nichts mehr und die Investition ist es definitiv Wert. Man sichert damit sein eigenes Archiv für sich selbst und die Nachwelt ab.
Wenn man keine PRISM-Paranoia hat, empfehlen sich auch Cloud-Dienste wie Google Drive oder Dropbox für solche Sicherungen. Man muss ja dort vielleicht nicht alles sichern, aber einfach das wichtigste.

Mut zur Löschung
LoeschenUnmittelbar nach dem Urlaub bringt man es wohl nicht übers Herz auch nur ein einziges Foto zu löschen. Nach einer Weile sollte man die Fotos aber durchkämmen und auf das Wesentliche reduzieren. Viel zu schnell hat man mit einer Digitalkamera das selbe Sujet etwa 10-Fach aufgenommen. Also die beste Version aussuchen, die anderen 9 löschen! Die zukünftigen Bildbetrachter werden euch auch dankbar sein, wenn sie nicht 2 Stunden lang jeder/s Gebäude/Meer/Berg/Museumseingang/Lustiger Hund/Sonnenuntergang von 10 verschiedenen Blickwinkel aus sehen müssen.

Fotobücher
FotobuchMit Tablets oder am TV lassen sich Digitalfotos heutzutage gut präsentieren. Als Erinnerungsstützen für in 10 Jahren oder so empfehlen sich Fotobücher halt schon. Dort kann man nebst den wesentlichen Fotos auch einen Text dazuschreiben. Auch wenn das nur Datum/Ortsname ist. Besser als gar nichts.
Fotobuch-Anbieter gibt es ja wie Sand am Meer. Ich hab mein letztes bei smartphoto.ch machen lassen, da auf flipit.com gerade ein Gutscheincode für eine entsprechende Aktion Verfügbar war. Am besten vorher die verschieden Anbieter checken. Gerade zu Ferienzeiten werden oft Aktionen angeboten.

Poster/Leinwand
PosterWenn man innerhalb von einer Woche 1000 Fotos oder so geschossen hat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass da auch ein Prachtstück drunter ist. Wenn man im Wohnzimmer noch eine Wand frei hat, kann man die mit einem Eigen-Poster ideal füllen.
Habe ich bei mir auch so gemacht. Wenn es dann heisst “Wow, das Foto ist aber cool” sage ich es sei von mir. Ansonsten sage ich, ich hätte es bei einem Secondhandshop für 50 Rappen gekauft 😉

Geschenke
TasseDie Fotodruckanbieter haben ja mittlerweile alles Mögliche im Sortiment. Erst gerade habe ich ein Puzzle als Geschenk bestellt und war absolut zufrieden mit dem Resultat. Von Tassen über Kalender und T-Shirts bis zu Weissichwas findet man wohl fast immer etwas, was sich auch als Geschenk eignet. Ein Grund mehr, die Fotos gut zu sortieren und Übersichtlich zu halten. Dann weiss man immer, wo man jetzt noch ein Foto von XYZ für wasauchimmer findet.