Archiv für die Kategorie ‘Japan’
How to use a toilet
Ich habs wiedergetan… ich konnte einfach nicht wiederstehen. R2D2 und Vader flehten mich aus der Kramskiste heraus an: “kauf mich!”. Für R2D2 bin ich grundsätzlich immer zu haben und bei Vader war vor allem noch der Comic dabei, den isch schon immer mal haben wollte.

Ich hätte die beiden nicht gekauft, wenn das ganze nicht so Supergünstig gewesen wäre. Eigentlich hätte die Dinger je 500Yen gekostet. An der Kasse musste ich jedoch nur je 250Yen bezahlen. Der Verkäufer sagte irgendwas von 50%, was ich auch im Nachhinein beim mich umschauen nirgends ausgeschildert sehen konnte. Aber who cares…
Zugegeben, das mit dem Comic war ein bisschen ein Reinfall, denn es ist nur ein Ausschnitt aus dem Gesamtcomic. Trotzdem kann ich jetzt mit Vader im Bett kuscheln und Prinz Xizor macht den Abwasch.
Hello Fuji-Q Higlands… it was AWESOME!
Heute war Schulausflug angesagt. Etwa 1.5 Stunden von Tokyo entfernt befindet sich der Fuji-Q Highlands Vergnügungspark. Dieser bietet vor allem eines: Geile Achterbahnen!
Im Vergleich zu Fuji-Q ist der Europapark ein Beckenrandschwimmer-Vergnüngungspark. Seriously…. nach einer Fahrt auf so einer Bahn hier ist man erst mal ein Weilchen einfach nur Erschöpft.
Dann ist da noch diese Bahn die in 1.8 Sekunden von 0 auf 172km/h beschleunigt… Der Rest der Bahn ist dann nicht mehr so Anspruchsvoll, aber der Start ist einfach nur…. WOW!
Fuji-Q hielt diverse Weltrekorde, welche unterdessen von anderen Bahnen getoppt wurden. Die Beschleunigung ist aber weiterhin Welt #1 und dann wäre da noch die Bahn mit dem steilsten Gefälle, die seit letztem Jahr ebenfalls den Weltrekord hält. Hier einige Fotos:
Fujiyama – Die Höchste und mit einer Fahrtzeit von in 3:36 min auch die Längste Fuji-Q Bahn
Ebenfalls ein Pluspunkt: Sicht auf Mt. Fuji
Eejanaika wartet… bitte einsteigen! – Die Bahn mit den Weltweit meisten Inversionen.
Takabisha – Das mit dem Gefälle….
Das Gefälle war aber eigentlich noch fast das Gemütlichste an der ganzen Fahrt… Man beachte auch: Es fahren zwei Wagen gleichzeitig auf der Bahn…
Riesenrad? Seriously? Who cares… Links die Eejanaika
Zum Schluss noch: Wer zur Hölle lässt solch ein verpixeltes Plakat ausdrucken? Das geht ja überhaupt nicht!!!
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Es war auf jeden Fall ein Supererlebnis und ich fühle mich als hätte ich gerade einen 10-Stündigen Glatiatorenkampf hinter mir. Gut möglich dass ich mir das nochmals antun werde…

Es gibt keine Worte oder Bilder, welche die WTF?!?-igkeit dieses Trailers gebührend umschreiben könnte.
Deshalb: Für Sushi-Action, Sushi-Erotik und Sushi-Gewalt einfach dieses Video ansehen. Fickende Sushis inklusive…
via
Weird Japan: Die Furzkriege
Schon während der alten Edo-Periode (1603 bis 1868) wurde in Japan abstruse Kunst geschaffen. So zum Beispiel die Papierrolle des ” Furzkrieges” (屁合戦絵巻). Hier einige Ausschnitte:
Man bekämpft sich mit Fürzen. So einfach ist das…
Jedoch kriegen nicht alle ihren Furz mit voller Kraft raus. Manchmal verpufft es einfach.
So ein richtiger Furz durchdringt auch Tische…
Fürze werden gesammelt und dann gebündelt Richtung Gegner freigesetzt.
Die komplette Furzsammlung gibt es HIER.
Skiausflug in Japan
Von der Schule aus wurde ein Skiausflug organisiert. Da habe ich mich natürlich sofort angemeldet. So im Groben sieht solch ein Ausflugstag folgendermassen aus:
– 4.5 Stunden Busfahrt
– 45 Minuten bis man mit dem Skizeug ausgerüstet ist
– 3 Stunden Skifahren
– 1 Stunde Skizeug abgeben und sinnlos warten
– 4.5 Stunden Busfahrt
Ich musste also zu einer völlig unchristlichen Zeit aufstehen und in folgenden Fancy-Bus einsteigen:

Das Foto habe ich auf eine Raststätte aufgenommen, als das Wetter noch gut war. Im Hintergrund ist der Mt.Fuji zu sehen.
Die Busfahrt war wie eine Busfahrt nun mal überall ist. Lange und kommt einem noch länger vor als es schon lange geht. Leider mussten wir feststellen dass das Wetter immer schlechter wurde, wo wir doch in strahlender Sonne losgefahren sind.
Endlich angekommen, ging es an die Verteilung der Skiutensilien. Bis ich da endlich mal alles bekommen und mich dann irgendwie auch noch umgezogen hatte, dauerte es doch eine ganze Weile. Immerhin habe ich eine orange Skihose bekommen. Fand ich super!

Das Skigebiet war relativ klein, aber hatte dafür auch nicht viele Leute. Ich musste kein einziges mal bei einem Lift anstehen und konnte so das Skivergnügen maximieren.

Mich hat ziemlich überrascht, dass die Sessellifte keine Sicherheitsbügel hatten. In einem Land wo sonst bei allem Sicherheitstechnischem übertrieben wird, kann man bei einem Sessellift einfach mal so vorne hinausfallen.
Ich weiss nicht, ob das nun am Skigebiet gelegen ist, aber so der Durchschnittsjapaner dümpelt recht ungeholfen die Piste runter. Wenn man da mit etwas höherem Tempo herumcarven wollte, kam man sich schon fast als Raser vor. Ich traute mich fast nicht, mal in die Hocke zu gehen und einfach laufen zu lassen… das wäre irgendwie so als würde man mit einem F1-Bolliden durch eine Fussgängerzone rasen. Ich habs dann aber trotzdem noch getan.
Landschaftstechnisch fehlten einfach so die “wirklichen” Berge. Hier zwei Fotos zu der Zeit als das Wetter noch “gut” war:


Später sah man dann eh nicht mehr viel von der Landschaft und ich hatte mit den üblichen Skifahrerproblemen zu kämpfen: Meine Zehen waren sowas von abegfroren und verursachten beim Auftauen unerträgliche Schmerzen die ich aber mit Links wegstecken konnte.
Auch wenn das Bus/Ski-Verhältnis nicht ganz toll ist, war es trotzdem schön mal wieder auf den Skiern zu stehen und draussen in der Kälte herumzuwüten. Ich würds wieder machen.





