Archiv für die Kategorie ‘Japan’

17 Jul
2012 by Phil

Putting 5 CARROTS in my baby girl ear… a.k.a. Karaoke-Fail

Karaoke in Japan ist so ziemlich wie Singstar bei uns. Mit dem Unterschied dass es ziemlich schnell unerträglich wird wenn man nicht genug betrunken ist. Wieso?
Es wird nicht zu den Original-Songs gesungen, sondern zu irgendwelchen selbstgebastelten Instrumental-Versionen die z.T. tönen als wären es einfach billige MIDI-Files.
Die Videos dazu sind selbstverständlich auch nicht original, sondern irgendwelche total generische, bewegte Kitschbilder.

Scheinbar schlägt auch manchmal der Songtext Fehl. Aus:

Livin’ life without fear
Puttin’ five karrats in my baby girl’s ear

wird dann:

Über dem englischen Text steht das ganze auch in Katakana geschrieben, damit auch nicht-englisch-sprechende Japaner wissen wie man das Zeug “ausspricht”. Der obige Text heisst dann:

ribin raifu uizauto fiaa
puttin faibu karottsu
in mai beibii gaaru iaa

Anmerkung: Aussprache mit “deutschem” e,i,a,u. R=L
via

15 Jul
2012 by Phil

Mario Chügelibahn


Meine Freundin fragt noch: Kannst du das jetzt irgendwie brauchen?
WHAT? Seriously??? Natürlich nicht… aber ich hab das Ding und Hans hat es nicht. Das reicht eigentlich schon.
Zudem muss man bei dieser Chügelibahn aktiv irgendwelche Knöpfli drücken, damit die Kugel im Ziel und nicht beim bösen Bowser landet. Stundenlanger Spielspass garantiert!

Ja, wenn ich zurück bin werd ich mir definitiv ein “Stuff-i-don’t-really-need-but-is-kind-a-cool”-Regal einrichten.

12 Jul
2012 by Phil

Nanoblocks + Tintin = YEAH!

Ich habe mir ja bereits ein Nanoblock-Space Shuttle gekauft und darüber berichtet. Jetzt hab ich meine Sammlung noch um zwei Tim und Struppi Modelle erweitert (aber noch nicht zusammengebaut), da beide gerade zum halben Preis verscherbelt wurden.
Neidisch anyone?

11 Jul
2012 by Phil

Blindenfreundlichkeit overloaded

Tokyo ist eine ziemlich blindenfreundliche Stadt. Überall hat es so Streifen am Boden und abtastbare Karten der U-Bahn Stationen oder Stadtquartiere.
Man kann es allerdings auch übertreiben…
Really… was will eine blinde Person auf einem fucking Aussichtsturm? Soll es aber scheinbar geben, denn auf der Aussichtsplattform des Tokyo Towers gibt es auch irgendwelche Infos in Blindenschrift:
Ich muss vielleicht noch erwähnen, dass es sich beim Tokyo Tower wirklich nur um einen Aussichtsturm handelt. Man zahlt über 10 Franken dafür, auf die Aussichtsplattform zu gehen. Man kann dort nicht noch was anderes machen oder so.
Wenn eine blinde Person dort rauf geht, dann ist das etwa dasselbe als würde sie einen Stummfilm schauen oder als würde eine taube Person ein Hörbuch kaufen.

Ich musste jedenfalls schon ein bisschen schmunzeln.

Für die NICHT blinden Personen unter euch hier trotzdem noch einige Fotos vom Tokyo Tower aus geschossen. Unten dann dieselben Fotos nochmals aus Sicht einer blinden Person.

Und jetzt wie versprochen die 6 Fotos noch für die blinden Personen unter euch:


Hat jemand bemerkt, dass ich mir die Mühe gemacht habe die 6 Blindenfotos einzeln zu benennen, hochzuladen und einzubetten? Hab ich nämlich…

8 Jul
2012 by Phil

Die Bierschaum-Freaks


Die Japaner sind Bierschaum-Freaks. Wo ich versuche das Bier so einzuschenken, dass es möglichst wenig Schaum gibt (man will ja Bier trinken und nicht Schaum) verkaufen die Japaner hier Gerätschaften, womit man im Glas auch ganz sicher viel Schaum kreieren kann.
Drückt man beim “Sparkling Beer” Glas den Knopf, so dreht sich unten im Glas so ein Propeller (oder es passiert sonst was) der dann schön viel Schaum von unten nach oben floaten lässt. Sparkling Beer eben.
Hier ein Commercial dafür (inkl. übermässig erstaunte JapanerInnen):

Dann gibt es auch noch “Beer Hour”
Da kann man eine Bierdose einspannen und auf Knopfdruck verwandelt der Halter das heraustretende Bier in Schaum (Battery needed ;))

Da geht das kostbare Bier dahin und wird verschäumt…. only in Japan.

7 Jul
2012 by Phil

Just me trying some hats

2 Jul
2012 by Phil

Meine LinQ Autogrammkarte


LinQ ist irgend eine Girl-Idol-Group-Whatever aus Fukuoka, Japan. Kannte ich nicht aber der Sound tönt gleich wie bei allen J-Pop Girlbands. Wir haben die Girls (per Zufall) nämlich LIVE gesehen…
Hier ein kleiner Ausschnitt von ihrem Kurzauftritt im Toyota Showroom in Tokyo:

Die Gruppe gibt es bereits seit einem Jahr. Das ist wohl der Grund weshalb sie bereits nicht mehr so berühmt sind und nur noch wenige Zuschauer anlocken. Aber ja, es war schon recht creepy all diese männlichen, Erwachsenen Fans zu sehen, welche von einigen Songs sogar die Tanzchoreographien beherrschten und mittanzten.

Später gab es Autogrammstunde. Man steht bei dem Girl an, von der man gerne ein Autogramm hätte. Ich ging also zur armen Sängerin, die scheinbar am unbeliebtesten ist… ich musste kein bisschen anstehen.

Da kniete ich also wie alle anderen vor meinem “Idol”. Ich sagte ihr gleich, dass ich keine Ahnung habe was das für eine Gruppe sei und sie fand das noch recht witzig. Wir redeten ein bisschen über mich und über sie und über unsere gemeinsamen Zukunftspläne, unsere Kinder und unser Alphorn-Synthi-J-Pop-Combo. Dann gabs natürlich die Autogrammkarte wo sie jede Menge drauf kritzelte… und ja, Philippe ist ein schwieriger Name…

Falls jemand LinQ-Fan ist, bitte melden: Ich verkaufe die Autogrammkarte für lächerliche <Hier einen völlig überteuerten Betrag einfügen>…

30 Jun
2012 by Phil

DER Rucksack


In Tokyo ist man cool, wenn man einen goldigen Hai als Rucksack hat…