Archiv für die Kategorie ‘Sound’

19 Sep
2013 by Phil

Wie macht eigentlich der Fuchs? – Marching Band Version. (Bonus: Gangnam Style)

WieMachtDerFuchsMarchingBand
Natürlich ist der Fuchs-Song schon auf Platz 29 der US-Charts! Ich finde Musikkonstellationen wie Chöre, Älplertrios oder wie jetzt hier eine Blaskapelle immer wieder toll, wenn die in Kürze ein Internetphänomen um-arrangieren. Daher Gratulation an die Ohio University Marching 110, welche Ylvis’s The Fox eben mal schnell verblasifiziert hat.

Über die Related-Videos bin ich noch auf die Gangnam-Style verblasifizierung gekommen und ich füge das hier an, weil mir Gangnam Style noch immer nicht verleidet ist!

via

16 Sep
2013 by Phil

8tracks – Toller Ort um auf neue Musik zu stossen

8tracks
Online-Musikdienste gibt es ja unterdessen schon wie Sand am Meer. Nachdem es mir schon vor über einem Jahr mal empfohlen wurde, habe ich mir 8Tracks mal angeschaut. Ist insofern speziell, weil man hier keine einzelne Lieder suchen/finden kann, sondern lediglich Playlists mit mindestens 8 Tracks. Dies wiederum hat den Vorteil, dass man sich nicht fixiert auf das, was man schon kennt, sondern eine Playlist sucht wonach man grad Lust hat.
Gefällt mir jetzt grad besonders gut, denn so höre ich mich mal wieder über meinen Künsterlerhorizont hinaus durch die unendliche Weite der Musikvielfalt. Aber eben doch immer schön in dem Bereich wo ich grad Lust drauf habe.
Die Android-App ist ebenfalls sehr gut Umgesetzt. Ich kann Musikfreunden den Dienst jedenfalls nur empfehlen.

Nein, ich kriege kein Geld oder sonstwas für dieses Posting… ist eine Ernst gemeinte Empfehlung.

11 Sep
2013 by Phil

Wie macht eigentlich der Fuchs?

Die Katze macht Miaaaauuuuu.
Die Kuh macht Muuuuuuh.
Das Pferd macht Hüüüüüüüüh.
Der Pottwal macht Pfüüüüüüpiiiii.
Doch wie macht der Fuchs?
Endlich ein Musikvideo mit der Antwort auf die Frage. Oder?

Danke an Hans, von dem man auch noch nicht weiss, wie er macht.

1 Sep
2013 by Phil

Zürich Openair am Samstag

Wenn man bereits um 16:30 am Zürich Openair ist, siehts auf dem Gelände noch etwa so aus:
ZürichOpenair1
Sobald die Konzerte auf der Hauptbühne starteten, füllte sich das Areal aber ganz schnell. Danach sah es aus wie überall bei Open Airs – voll mit feiernden Menschen.
ZürichOpenair2
Die letzten Jahre hatte die Organisation des ZOA scheinbar in diversen Punkten versagt. Meiner Meinung nach sah es dieses Jahr aber ganz gut aus. Mir ist jedenfalls nichts aufgefallen, was ich jetzt zu beklagen hätte.

Bandtechnisch war ich begeistert vom “Jackson and his computer band”. Der hatte irgend so ein Retro-Industrial-Bühnenbild und drehte an irgendwelchen Knöpfen rum. Weit und breit kein Laptop oder Synth oder irgendwas zu sehen. Alles gesteuert über dieses selbst gebaute Interface.
ZürichOpenair3
Der Sound war auch recht geil. Nicht unbedingt das, was ich jetzt so an einer Seepromenade nebenbei hören würde, aber am Festival zum abgehen: YES!

Dagegen war der Kalkbrenner im Anschluss recht Monoton und konnte mich nicht mehr mitziehen…
The XX haben ja auch noch gespielt und machten ihre Sache ganz gut. Nur: Ihre Sache ist nicht so ganz meine Sache. Immer als ich dachte jetzt sei das Intro vom Lied dann zu Ende und steigere sich in das eigentliche Lied rein, war dann das Lied einfach fertig. Ohne dass es je wirklich mal einen “richtigen” Liedteil erfahren hätte. Das war nicht bei allen Tracks so, aber doch bei einigen. Wie gesagt, nicht mein Ding.

Wenn es von den Bands her stimmt und ich Zeit habe, spricht für mich nichts dagegen wieder mal so einen Einzeltag ans ZOA zu gehen. Wir werdens sehen.

2 Jul
2013 by Phil

Open Air: Die Bands Part III

Patent Ochsner
PatentOchsner
Es ist einfach nett, auch mal eine Horde Ü40-oder-so Musiker auf der Bühne stehen zu haben. Sehr sympathisch und qualitativ einfach überhochwertig! Plus, es gibt wohl nebst der W.Nuss kaum ein Lied das Heutzutage noch an Konzerten gespielt wird, bei dem die ganze Schweiz von A-Z mitsingen kann.
Einzige Downside bei Patent Ochsner ist, man hat sie einfach schon 1000 mal gesehen. Es ist immer wieder nett, aber sie können halt nicht mehr so der “wow, das war jetzt unerwartet geil”-Effekt bringen, wie es jüngere Bands noch können.

The Lumineers
Lumineers
Just another Hipster-Indie-Band with that one song from the radio.

Parov Stelar Band
ParovStelarBand
So ab CD kann ich Parov vielleicht 5 Minuten lang hören. Dann nervt mich diese elend gleich tönende Zirkus-Zigeuner-Musik. Live klingt auch alles gleich, aber es stört überhaupt nicht. So am Sonntag Nachmittag wo auch endlich die Sonne noch ein bisschen Anwesend war, passte der Sound einfach absolut super und brachte alle in Tanzstimmung. Inkl. Polonese (wie auch immer man das schreibt…) und so. Mir hats gefallen und ich würds wieder schauen!

Das wars jetzt auch schon von Part III. Die Ärzte habe ich dann eingetauscht gegen einen gemütlichen Sonntag Abend. War super!

1 Jul
2013 by Phil

Open Air: Die Bands Part II

Pirmin Baumgartner
PirminBaumgartner
Zwar nur auf der kleinen Chesterfield-Lounge Bühne, aber trotzdem haben sie die Menge zum Tanzen gebracht. Es war ein solider Elektro-Pop-Auftritt bei dem man einfach nicht ruhig stehen bleiben konnte.
Der Ganzkörperkostüm-Auftritt und die Tanzhäschen sind zwar nett, hätten sie aber eigentlich gar nicht nötig da die Songs auch ohne Effekthascherei gut genug wären. Aber eine kleine zusätzliche Wirkung gibt es dadurch halt schon noch.

Steff la Cheffe
SteffLaCheffe
Habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich gesehen. Mehr so nebenbei beim verlassen des Geländes. Trotz strömendem Regen und eher kleineren Publikumsmasse gelang es ihr aber die Hüften der Zuschauer zum Schwingen zu bringen. Aber eben… ich kanns nicht wirklich sagen. Ha kei ahnig!

Bonaparte
Bonaparte
Ach du heilige Scheisse! Jeder, der Bonaparte schon mal live gesehen hat, weiss wovon ich spreche. Wenn ich sage, dass die ziemlich abgefreakt sind, dann ist das immer noch saumässig untertrieben.
Gleich vorab möchte ich aber noch erwähnen, dass ich den Sound also wirklich auch cool finde und es mir nicht nur um die Brüste die mit Farbe und sonstigen Flüssigkeiten eingeschmiert wurden ging.
Auch dass man einfach mal auf der Hauptbühne am Open Air ein gut 3-Minütiges Aerobic mit dem Publikum macht… wie geil ist denn das?
Soviel Kostüme wie die dabei hatten, haben die wohl im vorhinein auch Drogen eingenommen und hatten Spass. Und ich auch. Sehr!

Band of Horses
BandOfHorses
Just another Indie-Band with that one song from the radio.

Kings of Leon
KingsOfLeon
Die rockten ziemlich und hatten sehr gut passende Visuals. Ich fands ein solider Auftritt, andere meinten es sei schon fast zu klinisch gewesen und man hätte auch einfach die CD abspielen können.
Ich kann das echt nicht beurteilen, vor allem auch daher nicht weil es währen dem Konzert nur noch so runterpisste als würde Petrus grad das Wasser seines Wochenbades über dem Gelände ausleeren. Völlig durchnässt stampfte ich mich durch Seen und Morast nach Hause.

1 Jul
2013 by Phil

Open Air: Die Bands Part I

Ich habe viele Bands gesehen. Viele auch nicht. Das sind meine Meinungen zu den gesehenen Bands.

Macklemore
Macklemore
Man würde fast meinen, Macklemore habe überhaut gar keine Lust Musik zu machen. Oder er hat nur sehr wenige Tracks und muss irgendwie die Zeit auf der Bühne rumkriegen. Fact ist: er hat in einer Stunde etwa 6 Tracks gespielt und gut 30 Minuten einfach nur gelabert. Das war schon irgendwie auch unterhaltsam, denn ich glaube es hat es bisher noch niemand sonst geschafft eine männliche Gummipuppe und einen gestrickten Nikolaus-Pullover auf die Bühne zu beordern und die beiden Dinge dann zu kombinieren.
Ich fand auch noch Lustig, wie er sein In-Ear-Piece während dem Crowd-Surfing verloren hat und dann bestrebt war das Teil wieder zu finden… während dem das Publikum natürlich wieder warten musste.
Das Publikum in der vordersten Reihe wollte aber den Rapper ja nur berühren und hatte nicht gross Interesse daran, nachzuschauen wo da sein Ohrstück rumliegen könnte.
Aber ja, wenn er dann grad mal wieder Musik machte, wars schon noch cool. Hip Hop halt.

Of Monsters and Men
OfMonstersAndMen
Man nehme den Mumford and Sons das fucking Banjo weg und gebe dem ganzen Auftritt noch ein bisschen “Kelly Family”-Style und schon hat man “Of Monsters and Men”.
Nebst ihrem Radiohit sind die Lieder schön Abwechslungsreich und kommen sehr Sympathisch rüber. So wirkt auch die ganze Band. Insbesondere das Fräulein (das aussieht wie Björk). Da habe ich mich gleich ein bisschen verliebt…
OfMonstersAndMen2

Archive
Archive
Archive war mein persönliches Highlight am diesjährigen Open Air. Im Gegensatz zum Konzert im vergangenen Oktober war das Publikum viel angenehmer und die Band spielte mehr von ihren älteren Tracks, welche mich mehr ansprechen als die der neusten Scheibe.
Es war sphärisch, es ging ab, man wurde strobofiziert, es war abwechslungsreich, es hatte reichlich Synthesizer, es war geil!
Falls jemand eine Aufnahme der Live-Übertragung auf SRF3 hat, dann bitte melden!

Sigur Ros
SigurRos
Nach Archive war ich viel zu aufgedreht um mich den sphärischen Klängen von Sigur Ros hinzugeben. Wenn man da nicht high oder einigermassen betrunken ist und von dem Sound nicht geflasht wird, ist Sigur Ros einfach zu langweilig. Vor allem 1 Uhr Nachts, wenn man eh schon Müde ist.
Ein weiterer Grund, dass ich das Konzert nicht geniessen konnte, war das ständige Geläufe. Die Leute verliessen das Konzert in Massen, so dass man immer wieder mal umhergeschupft wurde.
Ich weiss die Musik von Sigur Ros eigentlich zu schätzen, aber an diesem Abend stimmte es für mich einfach nicht.

Dada Life
DadaLife
Champagner und Bananen. Was will man mehr? Harte House-Beats, die den Schlamm zum dampfen brachten. Ging ziemlich ab, aber weil die Zeltbühne rammelvoll war und der Sound von jedem generischen DJ XYZ auch so daherkommen könnte, verweilte ich nicht allzu lange dort und schleifte mich um halb 4 dann mal langsam zum Zelt. Ende.

18 Jun
2013 by Phil

MobyGratis Kostenlose Moby-Musik für Filmemacher


Moby, you’re a good guy!
Heutzutage muss jeder Hobbyfilmer Angst haben, dass sein Video auf Youtube wieder verbannt wird, weil er als Hintergrundsound einen Copyright-geschützten Track verwendet.

Klar gibt es schon Webseiten, auf denen man Songs unter der Creative Common Lizenz herunterladen und verwenden kann. Aber das ist dann schon nicht dasselbe als Songs eines “echten” Künstlers.

Moby stellt auf mobygratis.com 161 Tracks zur Verfügung, die zu nicht-kommerziellen Zwecken kostenlos legal verwendet werden können. Wer es dann doch kommerziell verwendet muss zahlen. Das Geld geht aber vollständig an die Humane Society (eine Tierschutz-Organisation. Ja, Moby ist so ein Veganer)
Good guy Moby: Unterstützt junge Filmmacher und Tiere zugleich.
via