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Jetzt geht es weiter. Unser Superstar arbeitet nun offiziell ohne Telefon und sucht immer noch einen Sänger. Am besten würde er auch gleich noch einen Gitarrist suchen, dann könnte Mark das Musikalische denen überlassen.

Das Inserat ist ja schon älter, wurde mir aber erst jetzt zugespielt. Von Migros-Inserat-Spionen.
Natürlich ist es gut gemeint, wenn man die Öffentlichkeit dazu einlädt, irgendwelche Dinge gemeinsam zu bestimmen.
Das Internet hat uns aber gelehrt, dass das wohl für den Urheber solcher Aktionen mehr Schlecht als Recht rauskommt.
So hätte Taylor Swift schon bei einer Schule für Taubstumme auftreten sollen, Pitbull wurde für ein Konzert in ein Kaff in Alaska geschickt (aber er ging hin!) und Justin Bieber hätte in Nordkorea singen sollen.
Ah und den “Hitler did nothing wrong”-Drink kennen wir ja auch schon.
Jetzt kann man auch Namensvorschläge für Planeten einreichen. Leider gibt es keine öffentlich einsehbare Liste der Einsendungen. Ich bin aber ziemlich sicher, dass die Mailbox-Hüter ziemlich viel zu tun haben…
XKCD hat einen Comic gepostet, der wohl so ziemlich gut aufzeigt was dort gerade abgeht:

20 Minuten
Am Samstag, als wir alle friedlich am schlafen waren, war Google für wenige Minuten nicht erreichbar. Daraufhin veröffentlichte GoSquared folgende Grafik:
Dazu wurde geschrieben, dass während dem Google-Down ein 40% Rückgang festgestellt wurde. Rückgang von was? Schwer zu sagen, wenn bei einer Grafik die Y-Achse nicht mal beschriftet ist. Seit ich “Der Hund, der Eier legt” gelesen habe, weiss ich sowieso, dass man Statistiken immer so drehen kann, wie sie einem gerade passen. Im Text zur Grafik steht aber, dass es um Pageviews geht.
Anyway, Journalisten nehmen das Thema auf und reden plötzlich von 40% Rückgang von Internetaktivitäten oder gar des Internetverkehrs. Das ist ziemlicher Bullshit.
GoSquared hat also nicht den Internetverkehr auf der ganzen Welt gemessen, mit welchen Methoden auch immer, sondern nur die Abrufe auf den Seiten der Kunden von GoSquared. Was für Seiten das sind und wie typisch sie für das Internet insgesamt sind — man weiß es nicht.
Überhaupt lässt sich die Zahl der Seitenabrufe (pageviews) keineswegs mit dem “Internetverkehr” oder den “Internetaktivitäten” gleichsetzen. Die Datenmenge, die bei einem Seitenabruf bewegt wird, kann winzig oder gewaltig sein.
Der Bildblog erklärt die Sachlage sehr gut und verweist auch auf eine Grafik eines Deutschen Internetknotens, die Zeigt dass die Traffic-Einbusse nur minim war.
Die 40% Fehlinterpretation hat sich aber wacker durchs Netz gehangelt. Von Tech-Blogs über Google Blogs zum Spiegel Online bis runter zu 20 Minuten – die 40% wurden schön voneinander übernommen.
Bei Bloggern verstehe ich, wenn Fehlinformationen einfach “weiterkopiert” werden. Genau so was sollte aber den “richtigen” Journalismus ausmachen: Überprüfen der Quellen.
Nur ein Foto von innerhalb einer Welle. Oder einfach von hinter einer Welle. Oder einfach von unter einer Welle. Je nach dem wie man das definieren will.
Die Credits gehen an Alex Ormerod, der den Hai einfach wegretouchiert hat um ein langweiliges Foto von innerhalb einer Welle zu kriegen. Probably.


2007 hüpfte ich wie eine junge Gazelle schnell auf den Mt. Fuji. Unten ein Foto meiner Füsse von nach der Besteigung. Das ist keine Sonnenbräune, das ist alles Fuji-Fucking-Vulkanstaubgesteinwhatever.
Anyway, man kann jetzt die Aussicht dort oben auch am PC geniessen. Mit Streetview, hurraa. Auf dem Google-Maps Blogeintrag dazu schreiben die, es wurde unter anderem gemacht damit die Japaner besser einschätzen können worauf sie sich da einlassen. Das ist ja nicht einfach irgend so ein Hobby-Berg und es ist schon so, dass das viele unterschätzen.
Aber entsprechend wird auf dem Fuji damit auch Geld gemacht. Es werden z.B. ab einer gewissen Höhe dann kleine Luftflaschen für die Atmung verkauft. Diejenigen die das Gefühl haben es sei wegen der Höhenluft dass sie nicht mehr vorankommen, kaufen so eine Flasche und gut ist.
OK, hier jetzt noch meine Füsse von nach dem Fuji-Trip. Ich hätte auch einige Fotos vom Gipfel oder so posten können, aber ich dachte, die Füsse interessieren mehr. Für die Aussicht hat man ja Streetview.


Zurzeit kann man auf humblebundle.com 8 Games von EA kaufen und zwar eigentlich Gratis. Den selbst bestimmten Betrag geht nämlich zu 100% an wohltätige Organisationen.
Wer also seine Game-Sammlung vergrössern und Gleichzeitig eine gute Tat vollbringen will sollte zuschlagen solange das Angebot noch gilt.