9 Dec
2008 by Phil

Zil-Garage: 100 Punkte

Vor nicht allzu langer Zeit, motzte mein Autobordcomputer (Marvin), ich solle den Ölstand prüfen. Also tat ich dies auch. Mein geschultes keine-Ahnung-habendes Auge, interpretierte die Ölstabmessung als “zu wenig Öl” (was auch stimmte).
Also füllte ich Öl nach (ist übrigens nicht dasselbe Öl wie das, was man zum Kochen braucht). Scheinbar aber zuviel, denn Marvin meinte weiterhin Ölstand prüfen. Mein geschultes keine-Ahnung-habendes Auge, interpretierte die Ölstabmessung als “zu viel Öl” (was auch stimmte). Allerdings kann man zuviel Öl nicht einfach so wieder rausnehmen. Also ging ich heute bei der Zil-Garage vorbei. Diese checkten schnell den Stand und sagten: “ja, zuviel Öl”. Er fragte ob ich das Auto stehen lassen könne und Morgen wieder kommen könnte um es abzuholen. Ich sagte ja, aber trotzdem telefonierte der Mensch schnell mit einem anderen Mensch und meinte dann: “Kaffee?”.
Wenn ich gefragt werde “Kaffee?” sage ich nicht nein, und nahm an einem Tischchen Platz, und begann zum Kaffee die Zeitung zu lesen.
20 Minuten später kriege ich den Autoschlüssel zurück mit dem Kommentar: “lassen Sie das nächste mal doch einfach uns das Öl nachfüllen”. Ich sagte “OK” und “Wieviel schulde ich Ihnen?”. Es hiess dann: “Das ist schon OK so”.
Yeah ! Garagenservice in anspruch nehmen, und statt bezahlen zu müssen noch einen Kaffee bekommen. Na, das nenn ich Service! Das Ziel mich damit als Kunden zu binden haben sie jedenfalls erreicht.

8 Dec
2008 by Phil

Hello Pottwalblog.ch

Nachdem der pottwalblog auf pottwal.blogspot.com seit Anfangs Jahr ziemlich konstant gepflegt wurde, und in diesem Jahr schon über 200 Einträge gemacht wurden, gehts nun hier weiter.
Im Januar beginnt ein temporär neues Leben, da schadet es auch nicht, die Internetpräsenz zu aktualisieren.
Selbstverständlich wird es nebst den “normalen” Einträgen, hier jede Menge Reiseberichte und Fotos vom anderen Kontinent geben.
In diesem Sinne: Pottwalblog ist tot, hoch lebe der Pottwalblog.

P.S. Design by FP-Productions 😉

8 Dec
2008 by Phil

Father and son

So, ich darf auch mal Star Warseln, und ich sag nur…. jöööööööö 🙂

Quelle

6 Dec
2008 by Phil

Alapilio Musical – Kritik

Eine kritische Betrachtung des Alapilio Muiscals:

Story

Grundsätzlich
Die Story ist aus meiner Sicht der grösste Schwachpunkt. Klar erwarte ich nicht von einem Musical, dass es das Rad völlig neu erfindet. Die Grundsätze sind dieselben wie immer bei Musicals. Zuerst eine Heile Welt, dann ein Problem dass es zu Lösen gibt, das Problem wird irgendwie gelöst, und durch die Geschichte durch noch eine kleine Lovestory. Aber:

Die Moralpredigten
Was mich störte, waren die vielen moralischen Aspekte. Überdeutlich kamen die altbekannten Botschaften rüber;”Gewalt ist scheisse, man kann ja reden”, “Wir sollten aufhören unseren Planeten zuzumüllen”, “Klimaerwärmung”, “Es herrscht Krieg und ich armes Kind musste auswandern”, “ich ausgewandertes Kind werde vom Staat zurückgewiesen” e.t.c.
Klar, das sind alles wahre Gegebenheiten. Doch wenn ich ein Musical schaue, für das mit “zauberhaftes Musical” geworben wird, erwarte ich farbenfrohe Unterhaltung die Freude ausstrahlt. Ich will nicht all die tristen Themen die ich tagtäglich schon zu Gesicht bekomme, nochmals aufgestempelt bekommen. Ich erwarte ablenkende Unterhaltung. Tja, falsch erwartet.

Und die Moral von der Geschicht
Man kann die ganzen Moralpredigten ja auch an sich vorbeirieseln lassen. Aber wenn man die Botschaften konsequent ernst nimmt, muss man auch die Botschaft ernst nehmen, dass wenn man als Ausländer vom Staat zur Ausreise gezwungen wird, lediglich schnell einen Schweizer heiraten muss, um im Land bleiben zu dürfen. Das wär dann die logische “Moral aus der Geschicht”, was wahrscheinlich nicht so gedacht ist, und man daher all die anderen Moralsachen nicht mehr so ernst nehmen kann.
Man merkt beim Lesen dieser Zusammenfassung bereits: Was nach farbenfrohen, fröhlichen halb-fantasy-Musical tönt, ist eigentlich ein tristeres moral-drama mit wenigen fröhlichaspekten.

Musik

Die Musik ist, wie die Story bestimmt auch, geschmackssache. Rein Qualitativ war die Musik hochstehend. Fast alle Texte konnte man problemlos verstehen und es war gut abgemischt. Mir persönlich waren die Kompositionen zu wenig “bombastisch”. Ich bin da eher Fan von klassischem wie “Evita” oder “Jesus Christ Superstar”, wos dann so richtig Fett daherkommt.
Die Band spielt ziemlich rockig, und dazu gibt es entweder Solos, oder Komplettchorgesang mit rund 30 Leuten. Oft tönte es aber nicht viel anders als klassische Pop-Songs die man im Radio hört. Zum Teil hatte es schon richtig Schlager-Allüre (bei den kitsch-liebes-szenen), wo ich einfach mit dem Musikstil schon nichts anfangen kann.
Ich bin der Meinung, dass wenn man schon so viele Leute auf der Bühne hat, das ganze auch entsprechend Fett tönen darf. Und mit Fett meine ich nicht nur die Instrumente, sondern eben auch der Gesang, der viel völler hätte daherkommen können.

Machart

Gesang
Meiner Ansicht nach, waren alle Sänger und Sängerinnen gut bis sehr gut. Allerdings war niemand dabei bei der/dem ich jetzt hätte sagen müssen:”wow, diese Stimme haut mich jetzt wirklich um”.

Tanz
Auch Tanzmässig war immer etwas auf der Bühne los. Die Tänze waren sehr abwechslungsreich. Von Balletähnlichem bis Breakdance war alles mal zu sehen. Da gibts meinerseits nichts auszusetzen.

Bühnenbild
Da muss ich schon mal sagen, dass ich erwartet hatte dass das ganze grösser ist. Ich war daher ein wenig enttäuscht von der “kleinigkeit” der Bühne. Das Bühnenbild ist gut umgesetzt, und wurde mit zusätzlichen Elementen wie künstlichen Kerzen auch immer wieder mal aufgewertet. Trotzdem machte das ganze irgendwie einen ziemlich statischen Eindruck, welcher die Performance emotionsmässig nicht unterstützen konnte.

Fazit

Wer sonst kein Musical-Liebhaber ist, wird wahrscheinlich auch keine Freude an diesem Musical haben. Es fehlt das Pompöse, Grossartige was gewisse Musicals mit sich bringen, und jeweils auch Musicalunerfahrene begeistern können.
Wenn man sich im klaren ist, dass es nicht ganz so ein farbenfrohes, fröhliches Musical ist, wie Plakate oder ähnlich anmuten lassen, wird man bestimmt nicht so enttäuscht von der Story wie ich, und kann sich durchaus unterhalten lassen. Musikalisch ist es kein Highlight, aber gut umgesetzt.


5 Dec
2008 by Phil

Ende der Stromstory

Am Morgen um 1 kam dann mein Mitbewohner nach Hause, und schwirrte trotzt sms-warnung verwirrt umher und versuchte all das, was ich auch schon versucht habe nochmals aus. Seine grösste Sorge war im übrigen, dass er am nächsten Tag nich Kochen könnte.
Also machten wir uns auf den Weg zum Keller. Dort gabs noch zwei Old-School-root-chiefmaster-Sicherungen für unsere Wohnung. Bei beiden ist die Feder eigentlich nicht herausgespickt, was mich zu der Annahme geführt hatte, dass die schon in Ordnung seien.
Ein Substitutionales Ausschlussverfahren brachte die Klarstellung: Eine unser beiden Root-Sicherungen war tatsächlich durchgebrannt. Jetzt war nur noch die Frage: wo kriegt man um 1:15 noch so eine Sicherung irgendwo her ?… ja ganz klar.. die Kinder im Stock darüber waren doch eh schon am schlafen… man kann also getrost dessen Sicherung rausdrehen und bei uns verwenden.
Und siehe da… es lief wieder alles. Ich war heute Morgen um halb 2 also damit beschäftigt, den Kühlschrank mit dem Balkon-Backup wieder aufzufüllen.

P.S. Wir haben unsere eigene Herd-Sicherung als Ersatz verwendet, nicht die vom Kinderzimmer der anderen Wohnung.

4 Dec
2008 by Phil

Strom futsch, und zwar (fast) ganz

Soeben wollte ich im wohnzimmer kurz noch ein bisschen Klavier spielen. Also Licht an…. und da passierte es. Es gab einen Knall und es wurde dunkel. OK, es hat die Sicherung rausgehauen. Das passiert nicht zum ersten mal. Also Sicherung wieder raufhebeln. Zuerst passierte nichts, dann, ca. 2 Sekunden später passierte immer noch nichts. Strom ist tot. Nur in unseren Zimmern stromt es noch. Auch der Kühlschrank ist tot, so dass ich den ganzen Inhalt auf den Balkon transportieren musste.
Auch im Fensterlosen Badezimmer/WC hats keinen Strom mehr. Man muss also die Tür offen lassen wenn man was sehen will. Und der Venti der jeweils den Kackgestank irgendwohin wegsaugt funktioniert natürlich nicht.
Naja, ist jetzt mal halb so wild…im Zimmer funktioniert noch, so dass ich getrost meine Heroes-Folge auf dem Beamer schauen kann. Und fürs Internet geh ich jetzt halt einfach über so ein ungesichertes Fremd-WLAN… funktioniert Tadellos.
Morgen muss da aber dann einer antraben und this bug fixen.

4 Dec
2008 by Phil

GTA IV für PC – FAILED

Seit gestern ist GTA 4 auch für den PC erhältlich. Ich hatte mir ein par mal ernsthaft überlegt, ob ich mir das noch kaufen soll. Aber für die kurze Zeit die ich noch hier verbringe lohnt es sich nicht mehr.

Aber: So wies aussieht hätte ich es auch sonst nicht gekauft. Auf den meisten PC’s läuft es nicht recht, man muss die SecuROM kopierschutzsoftware installieren, man ist gezwungen sich bei den Microsoft Live services anzumelden um überhaupt speichern zu können, und noch eine Social-Software die man installieren muss um das Spiel überhaupt starten zu können. Falls es überhaupt startet, und nicht direkt abstürzt.
Bei World of Games hat das Spiel daher eine Benutzerbewertung von Lächerlichen 40%. Es wird da regelrechtes Bashing durchegführt.
PC Games Hardware schreibt gleich: “wieso man das Spiel zum Start nicht kaufen soll” und listet auf, was alles nicht funktioniert… respektiv, dass es manchmal funktioniert.. aber meistens nicht.
Für mich ist das Spiel daher vorläufig gestorben. Vielleicht gibts bis im Sommer dann eine gepatchte lauffähige Version.

4 Dec
2008 by Phil

Wieder mal .ch

Einmal mehr kann ich über die unseriösität der .ch-Zeitung lästern:

Ist die Nanda nun 18 oder 21 ?
Das super-unscharfe Foto ist übrigens nicht von mir, sondern vom Claudio, der immer noch zuhause sitzt statt endlich mal loszureisen.