19 Jan
2009 by Phil

Hier wohne ich

So, nun mal ein paar infos zu meinem neuen zuhause: Im oberen Stock der mittlere Balkon ist meines.


Größere Kartenansicht

Man beachte die cherry blossom trees gleich um die Ecke (werd ich wohl erst in ein par Wochen auch so zu sehen kriegen)


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Wo das auf einer Karte von oben her ist sehr ihr Hier. Von Microsoft maps.live.com gibts auch einen BirdView

Dann zu meinem Zimmer:

16 Jan
2009 by Phil

Tintin

Tintin et Milou (zu Deutsch: Tim und Struppi) wurden anfangs Woche 80. Dies stand sogar in “The Japan times”. Ich wusste dass es nicht gerade der neuste Comic ist, aber dachte nicht dass der schon sooooo alt ist. Natürlich hab ich zuhause alle Bände(r?) und natürlich auf Französisch.

Jetzt aber das coolste: Steven Spielberg macht 2010 eine Comicverfilmung von “Tintin”. Ich bin mal gespannt welches Band oder welche Bände er für die Story nimmt. Auch wenn die möglichkeit einer Enttäuschung besteht, ist es natürlich schon cool zu wissen, dass sich eine Grösse wie Steven Spielberg der Verfilmung von Tintin annimmt.
Naja, zuerst kommt jetzt aber mal “Fanboys“… hoffentlich ist der Film auch so cool wie der Trailer(wobei man natürlich schon ein wenig geeky sein muss um dies cool zu finden).

15 Jan
2009 by Phil

Hallenbad im Wohnzimmer

Irgendwann wird ich nicht mehr jeden Tag schreiben was ich alles so mache, aber im moment gibt’s halt grad immer wieder mal was neues. Zum Beispiel meine Waschmaschine.
Ich hatte heute Nachmittag einen Anfall von Kleider-Wasch-Elan und wollte mal testweise einige Kleider waschen. Also rein in die Waschmaschine (ein Wunder dass man die nicht von Hand ankurbeln muss), Wasserhahn aufdrehen. Soweit so gut, die Innereien der Waschmaschine beginnen sich mit Wasser zu füllen, welches dann ziemlich direkt wieder absickert, folglich: Wasserhan aufgedreht lassen. Plötzlich merke ich dass das Wasser im Auffangbehälter unter der Maschine minim bis gar nicht abläuft und schon Randvoll ist. Schnell Wasserhahn zudrehen, aber das Restwasser in der Maschine läuft natürlich noch raus und überflutet meine/n Küche/Gang.
Ich öffne die Wohnungstür und schaufle mit einem Fotorahmen das Wasser aus der Wohnung. Zum Glück ist der Bodenteil so ein Plastik-Pseudo-Holz-Ding und saugt das Wasser nicht auf. Unterdessen ist der Boden wieder trocken, ich werde der Sache aber natürlich noch nachgehen.
Heute hab ich es auch hingekriegt, dass die Klimaanlage turbomässig heizt und jetzt die am-limit-warmen Tage vorbei sein sollten.
In der Schule gings heute gelassener zu und her. Einzig den Amerikaner neben mir verstehe ich fast nicht, wenn er sein Englisch leise und schnell vorbrummelt. Da hab ich mit all den nicht-native-english speaker wesentlich weniger Mühe.
Ich freue mich jedenfalls aufs Wochenende, da ich jede Menge Sachen habe die ich gerne mal erledigen möchte u.A. Zimmer aufräumen, ausschlafen, lesen, gamen e.t.c. die zwischen Schule, arbeiten, essen, Blog pflegen, und internetkaffee besuchen nicht mehr so drin liegen.

Hier übrigens noch ein Foto aus dem Buch mit der Lektion vom ersten Schultag:

14 Jan
2009 by Phil

First (real) schoolday

I met a lot of people here. Yesterday evening my neighbour from sweden invited me and some others to diner. He is a chief cook and ran a pizzeria for 4 years in sweden, so the food he cooked was very nice. Better as my spaghetties i cooked today for myself.

The japanese course goes really straight forward. I will have to repeat every day for an hour at minimum. If i don’t do so, i will be fucked up within days.
My dayly program goes like this: leave at 7:45 in the morning for school and be back at around 14:00. Then i have to cook and eat and starting work for little more then 4 hours. Then repeating for school, looking for the time – oh, already 20:00, going to the internet caffee to synchronize with the rest of the world. So if someone thinks it’s just like holiday: It’s „finster“ in the ass !!

After school, when i’m talking to other people, i always speak english. It’s really cool and i even started to think in english too. Wait… damn i’m just writing this post in english.

Am Morgen ist es übrigens so, dass die Metro völlig vollgestopft ist und ich mich etwa drei Stationen lang wie in einer Sardinenbüchse fühle. Zum Glück steigt ein grosser Teil nach drei Stationen wieder aus. Und ja, Fotos und so folgen noch. Wie gesagt, so viel Zeit hab ich da eigentlich gar nicht, aber es ist ja schon bald Wochenende.

13 Jan
2009 by Phil

Erster Schultag

Meine Wohnung ist unterdessen einigermassen warm und mein Packet mit den Waermeren Kleidern und dem Geschaeftsnotebook ist auch angekommen.

In der Schule gibts einen 2-Stuendigen test, den ich nach 3 minuten bereits abgeben konnte da ich nichts von dem ganzen zeugs lesen konnte. Ging aber gluecklicherweise nicht nur mir so. Danach folgten diverse Infos zu diesem und jenem. Morgen gehts dann richtig los mit den ersten Unterrichtsstunden.

Ich fuehle mich in Tokyo einiges wohler als in Bangkok. Hier ist alles schoen geregelt und die Leute halten sich auch dran. Die Autos halten sogar fuer Fussgaenger… wie in der Schweiz. Auch die Luft ist da wo ich wohne einigermassen frisch. Ich werde meine 5 Monate hier also gut ueberstehen hab ich das Gefuehl. Wobei vielleicht werdens auch nur drei Monate, fuer den unwahrscheinlichen Fall dass ich mein 3Monatiges Visa nicht verlaengern kann.

So, dann werd ich jetzt mal ein bisschen arbeiten, bevors dann ins Bett geht.

12 Jan
2009 by Phil

Ankunft in Tokyo

Meine Ankunft in Tokyo war nicht gerade Reibungslos. Es begann schon damit, dass mein Gepaeck wieder mal als letztes aufs foerderband geworfen wurde, und ich deshalb ewigs warten musste. Danach wollte der Herr am Zoll auch noch mein Handgepaeck durchwuehlen, wobei wieder einige Minuten verstrichen… und das obwohl ich ja eigentlich abgeholt werden sollte und ich die auf mich wartende Person nicht zu lange warten lassen wollte.

Es gab aber keine auf mich wartende Person. Ich telefonierte auf die Notfallnummer meines Abholdienstzettels, und die meinten dann ich haette keinen Abholdienst bestellt. Aergerlich, aber kann man nix machen. Immerhin hatte ich die Wegbeschreibung zu meinem Zimmer bei mir, und kaufte mir das entsprechende Busticket. Nach eneinhalb Stunden Busfahrt(welche in Thailand wahrscheinlich nur halb so lange gegangen waere, da der Japanerbus tatsaechlich immer bei Rot haltete und sich an Geschwindigkeitslimiten hielt) kam ich an der Station an, wo es hiess soll ich ein Taxi nehmen. Das tat ich, und der Fahrer wusste nich genau was mit der er mit der Adresse anfangen soll die ich ihm gab. Er fuhr trotztdem mal los, und ich erklaerte ihm irgendwie (englisch konnt er nicht) er soll auf die Telefonnummer anrufen, die koennen ihm dann den Weg beschreiben.

Schlussendlich waren wir (der taxifahrer und ich) angekommen und der Taxifahrer irrte wie wild draussen rum mit der Kontaktperson telefonierend um den hinterlegten Schluessel zu finden, waehrend dem ich im warmen Taxi wartete. Doch dann hatte ich alles, Schluessel und Zimmer. es war unterdessen 11 Uhr abends.

Das letzte grosse Problem: Das Zimmer war nicht geheizt. Ich weiss nicht wie kalt es war, aber beim Ausatmen bildete sich da diese “Rauchwolke” vor dem Mund, was also schon auf ziemlich kalt hinweist. Eine Heizung hat es keine. Aber Kerzen. Ich zuendete alle Kerzen die ich finden konnte und stellte alles ein was irgendwie warm gab. Zwei Foens, alle meine Ladegeraete und begann dann noch sinnlos wasser zu kochen.

Irgendwann fiel mir die Klimaanlage auf, und ich kriegte es hin, dass da langsam warme Luft raustroepfelte. Ja und langsam waermte es sich auf. Ich bin jetzt in der Stadt und hab die Klimaanlage laufen gelassen… bis heute Abend sollte in der Wohnung normalzustand herrschen. Das Zimmer ist klein, aber hoch und hell und hat sogar eine Alarmanlage und eine Waschmaschine. Beides kann ich aber nicht bedienen, da alles auf japanisch angeschrieben ist. So, morgen ist erster Schultag.

8 Jan
2009 by Phil

Die vergangenen Tage

Nach unserem Tauchkurs erholten wir uns die vergangenen Tage. Sprich: ausschlafen, in den Pool springen, lesen, essen, an den strand gehen e.t.c…. fuer 8 franken am tag mieteten wir uns einen Roller und cruisten damit in der Gegend herum. Irgendwo konnte man Minigolfen, was aber schlussendlich lasch war weil beide gleich viel Punkte hatten und danach niemand den anderen fertig machen konnte.

Nach drei faulenztage gabs wieder einen Tauchtag. Diesmal sahen wir viele Schildkroeten und einen Stachelrochen. Sogar zwei Schildkroeten bei ihrem Liebespaarungstanz oder so konnten wir beobachten.

Morgen gibts einen Tagesausflug zu einem Stausee und hoehlen und so…. Bericht darueber sowie weitere Fotos komme dann naechste Woche.

Uebrigens: Beat hats heute geschafft dass wir uns aus dem Bungalow ausgesperrt hatten…;)

4 Jan
2009 by Phil

Wir sind Taucher

Nach zwei Tagen Theorie und Swimmingpool Tauchuebungen ging es die letzten zwei Tage raus ins Meer. Dafuer gehts knapp 2 Stunden lang auf einem Boot zu einer Insel mit vielen Korallenriffs und so. Die Bootsfahrt… ja das war so ne sache. Am ersten Tag hat mich die Seekrankheit voll erwischt und ich durfte auch paar mal so richtig schoen ins Meer kotzen. Dabei war ich nicht der einzige… noch etwa drei weitere hab ich an diesem Tag beobachtet… Einmal hab ich mit einem anderen sogar Synchron gekotzt,
Zum glueck waren wir dann mal bei den Riffs angekommen und durften abtauchen… unter wasser wars dann schoen ruhig. Im Meer ists wirklich toll. Viele viele bunte Fische (auch nemos) aber auch Schildkroeten, Kugelfische, Quallen und Tintenfische haben wir schon gesichtet.
Am zweiten Tag hauten wir uns vor der Bootsfahrt eine Anti-Seekrankheit-Pille rein, die zum glck auch wirkte, denn der Seegang war noch uebler als am Vortag. Da gabs auch diesen Oeึstereicher, der die halbe Fahrt am Kotzen und den Rest am herumliegen war, so schlecht ging es ihm… tja.. nix mit Tauchen.
Auf dem Boot gibt’s immer zwei Tauchgaenge pro Tag, mit Pausen zwischen drin… wegen dekompressionszeug und so. Am zweiten Tag hatten wir scheinbar enorm Glueck, da wir gleich bei beiden Tauchgaengen einen Manta sahen (so eine art riesen-rochen). Ist schon ziemlich beeindruckend wenn so ein Teil ganz nah ber einem Hindurchschwimmt, und auch ein bisschen Nervenkitzelnd wenn man weiss, dass es nichts dazwischen gibt, was einem vor ihm schuetzt.
Alle Meereslebewesen sind Tauchern gegenber grundsaetzlich friedich gesinnt, solange man sie in Ruhe laesst. So liessen wir beide male den etwa Mann/Frau-Grossen Manta an uns vorbeigleiten waehrend wir uns moeglichst nicht bewegten.
Tja und jetzt sind wir zertifizierte Ultimate-DeepWater-Extreme-SharkKilling-MinimalAirUsing-Ultra-Super-Diver. Daher goennten wir uns jetzt mal einen freien Tag zum ausschlafen, und werden an einem der naechsten tage bestimmt wieder aufs Boot gehen, zum Meer hinausfahren und Fische beobachten gehen.