15 Mar
2009 by Phil

Ich bin in der Top 3

Ha, wer hätte das gedacht? Heute habe ich auf meiner Vimeo-Seite festgestellt, dass tatsächlich auch wildfremde Menschen meine Japan-Videos ansehen und sogar kommentieren. Theoretisch müsste ich bei Kommentaren per mail benachrichtigt werden, aber so wies aussieht sind die unbemerkt im Spam-Ordner gelandet.
Curtis hat eins meiner Videos in seinem Blog auf Platz drei seiner wöchentlichen Video-Top3 gesetzt. Das finde ich ziemlich cool.

14 Mar
2009 by Phil

Tokyo vom 45. Stock

In der Nacht auf Heute stürmte es ziemlich. So fest dass ich mich manchmal fragen musste ob ich denn wirklich noch Wände um mich herum habe. Das schlechte Wetter zog sich weiter durch den Tag und so entschied ich mich, ein wenig zu Arbeiten und dafür mal an einem schönen Wochentag frei zu nehmen.
Als dann Abends der Regen endlich aufhörte entschied ich mich, noch in die Stadt zu gehen um noch ein par Fotos von der Oper zu schiessen. Danach gings weiter richtung Park Hyatt, dem Lost in Translation Hotel.

Das gute an japanischen Wohn-Hochhäuser ist, dass das Treppenhaus nicht drinnen, sondern draussen ist. Um eine bessere Sicht auf das Park Hyatt zu haben, machte ich mich auf irgendwelchen Hochhäusern einfach mal auf den Weg zum obersten Stock. Meistens war die Sicht aber doch nicht so gut. Die beste Sicht hatte ich von einem Block aus, wo ich die Feuerleiter hochstieg… ich meine, es war nicht abgesperrt und ich kann ja allfällige japanische Verbotsschilder nicht lesen. Trotzdem kam ich mir ein wenig vor wie ein Einbrecher. Dafür entstand dieses Foto:
parkhyatt

Auf dem Weg zum “Tokyo Metropolitan Government Building” hatte ich noch einige gute Fotoaussichten auf 6-Spurige Strassen, welche jedoch praktisch leer waren und ich daher nicht so tolle Autolichtstreifenfotos machen konnte.
Nachts zwischen den Wolkenkratzer herumzuschlendern ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen hier. Es ist irgendwie alles so gross und all diese Lichter, und doch ist es erstaunlich ruhig. Da es sich meistens um Bürohochhäuser handelt, sind die Strassen Abends beinahe leer und es ist ziemlich still. Zwischen drin mal wieder ein Hotel, welches Chill-Musik vor dem Eingangsbereich abspielen lässt. Herrlich.

Das Problem ist, man kann das nicht so Fotografieren wie man es erlebt. Wenn man direkt vor einem Hochhaus steht und fotografiert sieht es nicht so toll aus, und Hochhäuser die weiter weg sind kann man nicht fotografieren, da auf der anderen Strassenseite gleich schon wieder ein Hochhaus die Sicht blockiert. Da gibt es nur eins: Man muss hoch hinauf.

Ich machte mich also auf den Weg zum Observatorium des TMGB im 45. Stock. Oben angekommen, stellte ich fest dass die Aussicht toll ist. war ich völlig hin und weg und musste mir das ganze zuerst mal in aller Ruhe reinziehen bevor ich mich ans Foto schiessen machen konnte, denn die Aussicht ist wirklich toll. Fucking Ass(Eye?)-kicking Aaaaammmmmaaaazing. Sorry, da kann der Sternenhimmel gleich einpacken.

Die Aussicht ist etwa so umwerfend wie 10 000 Sternschnuppen die gleichzeitig am Himmel erscheinen und das am Himmel schreiben was du soeben denkst, während dem neben dir das Londoner Symphonieorchester gerade “Leia’s News & Light Of The Force” ab 1:20 spielt und du gerade einen Löffel voll Ovomaltineschoggimousse über deine Zunge zergehen lässt.
Oder anders gesagt: soooooooooo viele Lichtlein wohin das Auge auch reicht.

shinjuku1
shinjuku2

shinjuku3 Noch mehr Bilder gibt es in meiner Bildergalerie.

Auf jeden Fall weiss ich, dass ich vor meiner Abreise auf jeden Fall nochmals dorthin gehen werde. Es ist einfach ein must-seen für alle Tokyogänger. Ich kann es nicht glauben dass ich das bei meinem ersten Tokyobesuch vor zwei Jahren verpasst habe.

14 Mar
2009 by Phil

Konsolen und Plastikgirls

Akihabara ist der Ort in Tokyo, wo man den ganzen Elektro- und Mangakram findet. Nebst den üblichen “Media-Markt-Style” Grosselektrohändler, gibt es da auch Shops die sich auf den Verkauf von alten Konsolen spezialisiert haben.
Supernintendo gefällig? Es hat genug…
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Oder doch lieber den handlichen Gameboy?
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Wie wärs mit uralten Star Wars Games für mir völlig unbekannten Spielkonsolen?
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Oder wieso nicht den “Famulator” kaufen?
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Nebst Elektrozeugs und Games gibt es in Akihabara auch jede Menge Anime-Shops und da gehört auch das Verkaufen von Anime-related Material dazu. Unzählige knapp bekleidete Girls-Figuren wie diese da:
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Wer nichts mit Girls-Figuren anfangen kann, für den gibt es auch Regalweise Transformer-zeugs. Fand ich zum Fotografieren aber weniger interessant;)

Und Logitech heisst in Japan übrigens Logicool:
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13 Mar
2009 by Phil

Freitagsunterricht

So, nachdem ich so viel von Frau Hashimoto erzählt habe, hier mal ein Foto:

hashimoto

Das mit dem Filmen hab ich weggelassen, es ist doch ziemlich auffällig wenn auf dem Tisch eine Fotokamera steht die eingeschaltet ist und dauern richtung Lehrerin schaut.
Aber ich habe auf der Schulhomepage noch ein “Alle-Lehrkräfte-Foto” gefunden und unsere Lehrerinnen markiert:
teachers

1: Hashimoto-sensei, 2: Hasegawa-sensei, 3: Okada-sensei
Wobei “sensei” Lehrer oder Doktor heisst. Wie z.B. Dr. SoUndSo auf Deutsch.

Und weil ich den Fotoapparat gerade dabei hatte, hier noch ein kleiner Einblick in die Grammatik:
grammar

12 Mar
2009 by Phil

Wall-E Unterwegs

Ich weiss auch nicht, aber egal was er macht, es sieht einfach “Jööö” aus.

Wall-E’s Abenteuer, Bildersammlung

12 Mar
2009 by Phil

Google Everywhere

Was wäre wenn, Google überall wäre…
googleeverywhere

Hier die gesammte Fotosammlung.

11 Mar
2009 by Phil

Natto

Wenn man mit Japanern eine längere Diskussion hält, über sich selbst und dessen Erfahrungen in Japan, dann kommt bestimmt irgendwann die Frage:
natto o tabetta kotoga nai?
zu Deutsch: Hast du schon einmal Natto gegessen.

Man wird dies gefragt, weil alle Japaner wissen, dass Natto scheusslich riecht und widerlich aussieht. Wäre es nicht irgend ein altes traditionelles vor vielen vielen Jahren entdecktes Gericht, würde kein Mensch auf die Idee kommen, Natto zu produzieren, geschweige denn zu essen.

Um auf diese Standardfrage mal mit “Ja” antworten zu können um mein Gegenüber zu überraschen, hatte ich mir schon lange vorgenommen mal Natto zu essen. inspizieren und ein Happen voll davon herunterzuwürgen.
Die Gelegenheit ergab sich, als dann auch die Lehrerin mal fragte, wer schon mal Natto gegessen hat. Da es den meisten so ging wie mir, meinte Sie, sie würde uns mal mitbringen – was heute der Fall war. Heute war also mein Natto-Tag.

Aber was ist eigentlich Natto? Aus Wikipedia:

…ein traditionelles, sehr nahrhaftes japanisches Lebensmittel aus vergorenen Sojabohnen…
…Sojabohnen ungeschält zuerst in Wasser eingeweicht und dann gekocht. Anschließend wird die Masse mit dem Bakterium Bacillus natto beimpft und etwa drei bis fünf Stunden bei 42 °C bedampft…

Es handelt sich also um Bohnen angereichert mit Bakterien. Es riecht auch dementsprechend. Entsprechend ist auch die Verpackung so abgeriegelt, dass der Duft nicht nach aussen gelangen kann.
Das ganze schmeckt irgendwie halbwegs nach nichts und halbwegs nach “igitt”. Und das aussehen und der Gestank macht es einfach nicht besser.

natto2

An dieser Stelle ist wichtig anzumerken: Die Fäden die gezogen werden… das ist nich Käse… das ist Bakterienschleim!!!

Aber: Ja, ich habe schon mal Natto gegessen!!! do häsch en!!!
Natürlich werde ich, wenn ich von Japanern gefragt werde, auch noch ein wenig Übertreiben und Dinge sagen wie: Es ist köstlich und ich Esse jeden Tag einen Becher voll zum Frühstück.

11 Mar
2009 by Phil

Open Air St.Gallen 2009

So, das Programm ist da.
Aus meiner Sicht muss ich sagen, finde ich es nicht schlimm dass ich das diesjährige Open Air verpasse. Im grossen und ganzen habe ich die Bands, die ich gerne sehen würde, bereits einmal gesehn. Ausnahme: Polarkreis 18. Die stehen noch auf meiner “To-See-List”.
Sound ist natürlich Geschmackssache, aber wenn ich ans oasg gehen würde, würde mir zurzeit noch einen guten Electro-Act fehlen. Aber wer weiss, vielleicht kommt der ja noch am Freitag (“Special Guest”). Urs sieht das anders: “Gratuliere! Zwor nöd ganz min Gschmack, aber zum Glück wieder weg vom Elektro cho!”
Da kann man sich fragen, was denn Urs’ Geschmack eigentlich ist, denn Elektro hat es ja jetzt nicht mehr, Rock/Pop hat es reichlich und Hip Hop hat es ja auch. Und wenn man Vivaldi will, geht man nicht ans oasg.
Aber ich schweife ab.

Meine Empfehlung für die “kleingedruckten” Bands:
– Get Well Soon
– Polarkreis 18
– 2Raumwohnung

Von den “grossgedruckten” weiss ich einfach, dass Jan Delay Live ziemlich läss ist.

Na dann, allen open air gängern schon mal im Voraus: Viel spass und gutes wetter!