Meine TV-Serien-Top-9 dieser Dekade (Update)
In den 90er Jahren waren Serien für mich noch ein Fremdwort. Ausser vereinzelten Knight Rider- oder MacGyver-Episoden habe ich nichts an TV-Serien konsumiert.
Dann bekam ich irgendwann mal alle 10 Staffeln Stargate SG-1 aufgedrückt, was dann meine Seriensucht auslöste.
Hier nun meine Top-9 (ich hätte ja gerne eine Top-10 gemacht, aber ich habe bisher wirklich “nur” 9 Serien verfolgt). Oh, und ich muss noch anfügen dass ich Grundsätzlich all diese Serien super finde, denn sonst hätte ich diese wohl nicht bis zum Schluss verfolgt.
Update: Ups, habe Terminator: The Sarah Connor Chronicles vergessen. Jetzt ists drin. Merci Raphi.
Platz 9: Stargate Atlantis

Ein würdiger Nachfolger von Stargate SG-1, mit einer Crew die mir sehr sympathisch war. Die meisten Episoden sind inhaltlich völlig unabhängig voneinander, sind sich Storytechnisch aber recht ähnlich. Die hin und wieder vorkommenden Episoden die sich auf bereits Geschehenes bezogen, sowie die mehrteiligen Episoden waren dafür Spitzenklasse.
Platz 8: Stargate SG-1

Der Ursprung aller Stargate-Serien mit ganzen 10 Staffeln. Im Gegensatz zu anderen Serien heisst es hier: Je weiter man kommt, umso besser wird es. Man beginnt mit der Crew bei Null und lernt Schritt für Schritt neue Technologien, Welten, Kreaturen e.t.c. kennen. SG-1 hat Inhaltsmässig sehr viel zu bieten und bezieht sich Storymässig immer wieder auf frühere Ereignisse. So muss es sein.
Platz 7: Terminator: The Sarah Connor Chronicles

Sarah Connor reist zusammen mit John Connor zurück in die Vergangenheit und versucht die Entstehung von Skynet zu verhindern. Viel Action und natürlich: ROBOTS!.
Die Serie ist zwar sehr unterhaltsam aber es fehlte so das gewisse Etwas um gegen die “grossen” ankämpfen zu können. So wurde die Show nach zwei Staffeln abgesetzt.
Platz 6: Stargate Universe

Zu Beginn konnte mich die neuste Stargate-Serie nicht überzeugen. Das änderte sich aber schnell. Stargate Universe geht mit der Zeit und bringt eine grössere Anzahl von Hauptcharakteren und beendet Episoden öfters mit Cliffhanger. Die Story spielt hauptsächlich nur an Bord des Raumschiffes ab. Statt Action sind Entscheidungen zwischen Leben und Tod sowie geheimnisvolle Charaktere das, was die Spannung ausmacht. Erinnert mich sehr an “Sunshine” einer meiner Lieblingsfilme dieser Dekade.
Vor allem macht es aber einen grossen Fehler der bisherigen Stargate-Serien (zumindest bisher) nicht. Es gibt keine tausende von Lichtjahren entfernten Ausserirdische die rein Zufällig auch Englisch reden…
Platz 5: Jericho

So, fertig Stargate. Die USA wird mit Atombomben angegriffen. Alle grossen Städte werden zerstört. Aber davon weiss man zu Beginn noch gar nicht allzu viel. Man verfolgt, wie das Dorf “Jericho” das ganze Schritt für Schritt mitbekommt und mit den Konsequenzen zu kämpfen hat (Radioaktivität, fehlender Nachschub an Rohstoffen, Plünderungen e.t.c.). Bald stellt sich auch heraus, dass der eine oder andere noch etwas mehr mit den Atomanschlägen zu tun hat.
Leider wurde die Serie nach einer Staffel abgesetzt. Aufgrund grosser Fanaufrufe, wurden dann noch 7 neue Episoden gedreht um die nach der ersten Staffel noch offenen Geschichte abzuschliessen.
Platz 4: Lost

Lost hat nicht umsonst jede Menge Awards bekommen. Diese Serie hat hohes Suchtpotential, denn fortlaufend kommen neue mysteriöse Ereignisse hinzu, welche man zuerst mal überhaupt nicht versteht. Die Lost-Story-Schreiber haben es hin gekriegt, den Zuschauer ständig an der Strippe zu halten und immer wieder kleine Erklärungshäppchen hinzuwerfen, damit die Aussicht auf eine allumfassende Erklärung immer schön bestehen bleibt. Es scheint so, als würde sich gegen den Schluss auch wirklich alles Erklären lassen. Zumindest soweit man das zurzeit beurteilen kann.
Platz 3: Heroes

Heroes ist eine der Serien, die je länger je schlechter wird. Aber Season 1 war so Top, dass es für den dritten Platz reicht. Es liegt auch hier daran, dass die vielen Charakter Schritt für Schritt zusammenkommen und zu etwas grossem Verschmelzen. Und natürlich Spezialfähigkeiten… Wooohooo… so wie ich, aber wenn ich euch sagen würde was ich spezielles kann, müsste ich euch töten (und könnte es auch). Sehr empfehlenswert auf Englisch, wo die Dialoge der beiden Japaner Hiro und Ando auf Japanisch mit Untertiteln geführt werden. Nicht so wie im Deutschen, wo dann einfach alles auf Deutsch synchronisiert ist.
Platz 2: Battlestar Galactica

Ich rede hier vom 2003-Remake. BSG ist die ultimative Sci-Fi-Serie schlechthin. Gäbe es da nicht noch diesen kleinen Rebellen, wäre BSG ganz klar auf Platz 1 meiner Liste.
BSG ist keine Weltraumballerei, sondern eine tiefgründig komplexe Story die Politik, Militär und Religion auf knapp 50’000 überlebende der menschlichen Spezies crashen lässt. Es geht darum, vor den Zylonen zu fliehen und die Hoffnung nicht zu verlieren.
Die Serie schafft eine unglaubliche Atmosphäre, welche die düstere Situation absolut glaubhaft rüberbringen kann. Dazu kommt noch ein überirdischer Soundtrack, der es in meine Most-Listened-Liste dieser Dekade geschafft hat.
Platz 1: Firefly

Eigentlich ist das eine sehr traurige Geschichte, denn die Serie wurde nach 14 Episoden bereits wieder abgesetzt. Doch man muss sich mit dem Zufrieden geben was man hat.
Firefly ist eine Badass-Weltraum-Schmuggler-Serie. Es ist Western im Weltraum. Rücksichtslos gewürzt mit feinsten sarkastischen Sprüchen. Es ist als hätte Han Solo seine eigene Serie bekommen. Und das trifft den Nagel genau auf den Kopf. Das ist es, was die Serie so ultimativ gemacht hat und es in Geek-Kreisen längst zum Kult geworden ist.
Die Crew ist wild zusammengewürfelt. Sie besteht aus: Ein waffengeiler Draufgänger, ein Priester, ein Doktor und seine psychisch gestörte Schwester, eine Prostituierte, eine hoffnungslos optimistische immerfröhliche Mechanikerin und einem Piloten mit seiner Kampfsau-Frau.
Zusammenghalten wird die Crew vom Captain, eben dem Han Solo-Typen, der mit der ganzen Situation zurechtkommen muss.
Auch hier gab es nach dem Absetzen der Show einen riesigen Fan-Aufruhr. Das führte dazu, dass nachträglich noch der Kinofilm “Serenity” gedreht wurde, den ich sehr empfehlen kann.
So, das war Sie, meine Liste. Sehr vielversprechend sieht das Remake von “V” aus, welches ich aber noch nicht in meine Liste nehmen wollte da erst 4 Episoden veröffentlicht wurden.
P.S.: Natürlich interessiert es mich, was ihr zu dieser Liste zu sagen habt. Was ist deine Top-Serie?
Cleverbot hat keine Ahnung!

cleverbot.com – viel Spass beim chatten.
Millenium Falken – Bett
Nur keine Angst, ich mutiere nicht zu einem Star Wars-Blog. Auch wenn ich das mit dem Lego-Millenium Falken jetzt schon einige male gebracht habe, muss jetzt das auch noch sein:
Ein selbstgebasteltes Millenium Falken-Bett. Das hier ist die einzig wahre Existenzberechtigung für runde Betten.









Bed by Kayla Kromer
Star Wars: In Concert
Das ist Grossartig… Ich würd sagen, sogar Episch!!!
Und irgendetwas sagt mir, dass ich das keinesfalls verpassen sollte:
Der Star Wars Soundtrack live vorgespielt von einem Symphonie-Orchester inkl. Chor. Dazu die passenden Filmszenen auf der fucking grössten LED-Leinwand die je jemand auf eine Tour mitgenommen wurde.
Aber seht selbst:
So, jetzt aber das “Problem”. In die Schweiz kommt das Spektakel natürlich nicht.
Es gibt Vorstellungen in Deutschland, die sind alle aber ziemlich nördlich(Oberhausen & Hamburg) und passen mir Datumstechnisch nicht wirklich(31.3./8.4.).
Da wären also noch Paris am Mittwoch 17.03 oder London am 3.4 + 4.4.
Klarer Favorit zurzeit: London. Das ist a) am Wochenende, und b) Easyjet fliegt dort günstig hin und zurück.
Ich werde die Sache im Verlauf der kommenden Woche anpacken. Falls irgendwer noch Interesse hat, kann sich unverbindlich bei mir melden.
Katzen auf Roomba-Staubsaugerroboter
In Staubsauger-Robot habe ich den Roomba Staubsauger (inkl. Hund-schlagender-Katze) bereits kurz vorgestellt. In diesem Post gibt es nur Eines, und davon dafür mehrere:
Katzen die auf Roomba-Staubsaugerroboter stehen/sitzen/liegen.
Solche Sauger kann man sich übrigens im Roomba Onlineshop kaufen.
Nie mehr vergessen wem ich was verliehen habe.
Ich bin wahrscheinlich bei weitem nicht der einzige der dieses Problem kennt:
Freunden verleiht man gerne mal DVD’s, Bücher, Hörkassetten, Hamster, odersonstwas. Zwei Jahre später oder auch früher aber vielleicht auch später kommt man auf die Idee, dass man die besagte DVD gerne mal wieder sehen möchte. Erst da fällt einem auf, dass das genannte Objekt sich nicht mehr in der Sammlung befindet und man erinnert sich wieder, das Teil mal jemandem verliehen zu haben. Aber wem? WEM? – Kein Plan mehr.
Man könnte sich einen Zettel machen, auf dem man sich notiert wem man was gegeben hat. Doch so ein Zettel ist natürlich höchst-verlieren-gefährdet.
Unterdessen gibt es aber für alles auch etwas im Internet und so bin ich auf die Webseite rentoni.com gestossen:

Nachdem man sich registriert hat (username, e-mail, pw) kann man sich gleich mit den angegebenen Daten einloggen und ganz einfach eine Liste mit ver- und ausgeliehenen Dingen erstellen.
Es kann sogar jeweils eine Verleih-Deadline angegeben werden an die man dann per Mail dann erinnert wird. Hauptsache ist aber, man sieht bei wem sich was befindet. Und das ist super.
Für mich ist die Webseite jedenfalls genau das richtige. Zettel gehen bei mir gar nicht und das mit dem “einfach im Kopf merken” hat sich unterdessen als unbrauchbar herausgestellt.
Frohe Weihnachten
Ich wünsche euch allen schöne, chillige, besinnliche Weihnachten. Lasst euch nicht stressen und geniesst es dass ihr nicht zuerst 5 Minuten Schnee schaufeln müsst bevor ihr mit dem Auto zu euren Verwandten fahren könnt.
Für mich beginnt jetzt jedenfalls eine harte Zeit. Heute vor einem Jahr bin ich vor dem Weihnachtsgetuhe geflüchtet und nach Thailand gereist. Anschliessend kam dann mein Tokyo-Aufenthalt und ich werde hier mit dem “Vor rund einem Jahr”-Feature ständig daran erinnert was für tolle Sachen ich vor einem Jahr erlebt habe.
Aber man soll ja nicht zu sehr der Vergangenheit nachtrauern und darum ist heute Abend nach dem besinnlicheren Teil grosse Party angesagt:)


