Archiv für die Kategorie ‘Phil’s Life’

11 Dec
2008 by Phil

Music Engineering

Gestern Abend war wieder mal “absounden im RĂŒmli” angesagt. Zusammen mit Hans, the human beatmachine (bot beatmachines are better 😉 ) wurde mal wieder ordentlich gejammt.

und wie immer war es lĂ€ss, und hĂ€tte man es aufgenommen und publiziert wĂ€rs jetzt der Winterhit schlechthin und ich wĂ€re sowas von berĂŒhmt, dass ich nicht mal mehr ein ErdnĂŒssli schĂ€len könnte ohne dabei von einem Papparazzi fotografiert zu werden.

10 Dec
2008 by Phil

Vorhersage

Nach den heutigen Bundesratswahlen wird es wieder irgend eine grosse Politkrise mit viel trara geben. Als Strafe wird es drei Tage lang ununterbrochen das böse Weisse vom Himmel Schneien, und die Welt langsam unter sich begraben.
Wenn dann die alte Welt begraben ist, wird eine neue Lebensform heranwachsen, die weder Politik noch Wirtschaft noch verschiedene LĂ€nder kennt und einfach mal ne zeitlang den Weltfrieden geniessen wird.
Oder, fĂŒr den unwahrscheinlichen Fall dass die Weltbegrabung nicht stattfinden wĂŒrde, werden Skigebietbetreiber an den nĂ€chsten drei Tagen ganz viel Freude haben.

9 Dec
2008 by Phil

Zil-Garage: 100 Punkte

Vor nicht allzu langer Zeit, motzte mein Autobordcomputer (Marvin), ich solle den Ölstand prĂŒfen. Also tat ich dies auch. Mein geschultes keine-Ahnung-habendes Auge, interpretierte die Ölstabmessung als “zu wenig Öl” (was auch stimmte).
Also fĂŒllte ich Öl nach (ist ĂŒbrigens nicht dasselbe Öl wie das, was man zum Kochen braucht). Scheinbar aber zuviel, denn Marvin meinte weiterhin Ölstand prĂŒfen. Mein geschultes keine-Ahnung-habendes Auge, interpretierte die Ölstabmessung als “zu viel Öl” (was auch stimmte). Allerdings kann man zuviel Öl nicht einfach so wieder rausnehmen. Also ging ich heute bei der Zil-Garage vorbei. Diese checkten schnell den Stand und sagten: “ja, zuviel Öl”. Er fragte ob ich das Auto stehen lassen könne und Morgen wieder kommen könnte um es abzuholen. Ich sagte ja, aber trotzdem telefonierte der Mensch schnell mit einem anderen Mensch und meinte dann: “Kaffee?”.
Wenn ich gefragt werde “Kaffee?” sage ich nicht nein, und nahm an einem Tischchen Platz, und begann zum Kaffee die Zeitung zu lesen.
20 Minuten spĂ€ter kriege ich den AutoschlĂŒssel zurĂŒck mit dem Kommentar: “lassen Sie das nĂ€chste mal doch einfach uns das Öl nachfĂŒllen”. Ich sagte “OK” und “Wieviel schulde ich Ihnen?”. Es hiess dann: “Das ist schon OK so”.
Yeah ! Garagenservice in anspruch nehmen, und statt bezahlen zu mĂŒssen noch einen Kaffee bekommen. Na, das nenn ich Service! Das Ziel mich damit als Kunden zu binden haben sie jedenfalls erreicht.

8 Dec
2008 by Phil

Hello Pottwalblog.ch

Nachdem der pottwalblog auf pottwal.blogspot.com seit Anfangs Jahr ziemlich konstant gepflegt wurde, und in diesem Jahr schon ĂŒber 200 EintrĂ€ge gemacht wurden, gehts nun hier weiter.
Im Januar beginnt ein temporÀr neues Leben, da schadet es auch nicht, die InternetprÀsenz zu aktualisieren.
SelbstverstĂ€ndlich wird es nebst den “normalen” EintrĂ€gen, hier jede Menge Reiseberichte und Fotos vom anderen Kontinent geben.
In diesem Sinne: Pottwalblog ist tot, hoch lebe der Pottwalblog.

P.S. Design by FP-Productions 😉

6 Dec
2008 by Phil

Alapilio Musical – Kritik

Eine kritische Betrachtung des Alapilio Muiscals:

Story

GrundsÀtzlich
Die Story ist aus meiner Sicht der grösste Schwachpunkt. Klar erwarte ich nicht von einem Musical, dass es das Rad völlig neu erfindet. Die GrundsÀtze sind dieselben wie immer bei Musicals. Zuerst eine Heile Welt, dann ein Problem dass es zu Lösen gibt, das Problem wird irgendwie gelöst, und durch die Geschichte durch noch eine kleine Lovestory. Aber:

Die Moralpredigten
Was mich störte, waren die vielen moralischen Aspekte. Überdeutlich kamen die altbekannten Botschaften rĂŒber;”Gewalt ist scheisse, man kann ja reden”, “Wir sollten aufhören unseren Planeten zuzumĂŒllen”, “KlimaerwĂ€rmung”, “Es herrscht Krieg und ich armes Kind musste auswandern”, “ich ausgewandertes Kind werde vom Staat zurĂŒckgewiesen” e.t.c.
Klar, das sind alles wahre Gegebenheiten. Doch wenn ich ein Musical schaue, fĂŒr das mit “zauberhaftes Musical” geworben wird, erwarte ich farbenfrohe Unterhaltung die Freude ausstrahlt. Ich will nicht all die tristen Themen die ich tagtĂ€glich schon zu Gesicht bekomme, nochmals aufgestempelt bekommen. Ich erwarte ablenkende Unterhaltung. Tja, falsch erwartet.

Und die Moral von der Geschicht
Man kann die ganzen Moralpredigten ja auch an sich vorbeirieseln lassen. Aber wenn man die Botschaften konsequent ernst nimmt, muss man auch die Botschaft ernst nehmen, dass wenn man als AuslĂ€nder vom Staat zur Ausreise gezwungen wird, lediglich schnell einen Schweizer heiraten muss, um im Land bleiben zu dĂŒrfen. Das wĂ€r dann die logische “Moral aus der Geschicht”, was wahrscheinlich nicht so gedacht ist, und man daher all die anderen Moralsachen nicht mehr so ernst nehmen kann.
Man merkt beim Lesen dieser Zusammenfassung bereits: Was nach farbenfrohen, fröhlichen halb-fantasy-Musical tönt, ist eigentlich ein tristeres moral-drama mit wenigen fröhlichaspekten.

Musik

Die Musik ist, wie die Story bestimmt auch, geschmackssache. Rein Qualitativ war die Musik hochstehend. Fast alle Texte konnte man problemlos verstehen und es war gut abgemischt. Mir persönlich waren die Kompositionen zu wenig “bombastisch”. Ich bin da eher Fan von klassischem wie “Evita” oder “Jesus Christ Superstar”, wos dann so richtig Fett daherkommt.
Die Band spielt ziemlich rockig, und dazu gibt es entweder Solos, oder Komplettchorgesang mit rund 30 Leuten. Oft tönte es aber nicht viel anders als klassische Pop-Songs die man im Radio hört. Zum Teil hatte es schon richtig Schlager-AllĂŒre (bei den kitsch-liebes-szenen), wo ich einfach mit dem Musikstil schon nichts anfangen kann.
Ich bin der Meinung, dass wenn man schon so viele Leute auf der BĂŒhne hat, das ganze auch entsprechend Fett tönen darf. Und mit Fett meine ich nicht nur die Instrumente, sondern eben auch der Gesang, der viel völler hĂ€tte daherkommen können.

Machart

Gesang
Meiner Ansicht nach, waren alle SĂ€nger und SĂ€ngerinnen gut bis sehr gut. Allerdings war niemand dabei bei der/dem ich jetzt hĂ€tte sagen mĂŒssen:”wow, diese Stimme haut mich jetzt wirklich um”.

Tanz
Auch TanzmĂ€ssig war immer etwas auf der BĂŒhne los. Die TĂ€nze waren sehr abwechslungsreich. Von BalletĂ€hnlichem bis Breakdance war alles mal zu sehen. Da gibts meinerseits nichts auszusetzen.

BĂŒhnenbild
Da muss ich schon mal sagen, dass ich erwartet hatte dass das ganze grösser ist. Ich war daher ein wenig enttĂ€uscht von der “kleinigkeit” der BĂŒhne. Das BĂŒhnenbild ist gut umgesetzt, und wurde mit zusĂ€tzlichen Elementen wie kĂŒnstlichen Kerzen auch immer wieder mal aufgewertet. Trotzdem machte das ganze irgendwie einen ziemlich statischen Eindruck, welcher die Performance emotionsmĂ€ssig nicht unterstĂŒtzen konnte.

Fazit

Wer sonst kein Musical-Liebhaber ist, wird wahrscheinlich auch keine Freude an diesem Musical haben. Es fehlt das Pompöse, Grossartige was gewisse Musicals mit sich bringen, und jeweils auch Musicalunerfahrene begeistern können.
Wenn man sich im klaren ist, dass es nicht ganz so ein farbenfrohes, fröhliches Musical ist, wie Plakate oder Àhnlich anmuten lassen, wird man bestimmt nicht so enttÀuscht von der Story wie ich, und kann sich durchaus unterhalten lassen. Musikalisch ist es kein Highlight, aber gut umgesetzt.


5 Dec
2008 by Phil

Ende der Stromstory

Am Morgen um 1 kam dann mein Mitbewohner nach Hause, und schwirrte trotzt sms-warnung verwirrt umher und versuchte all das, was ich auch schon versucht habe nochmals aus. Seine grösste Sorge war im ĂŒbrigen, dass er am nĂ€chsten Tag nich Kochen könnte.
Also machten wir uns auf den Weg zum Keller. Dort gabs noch zwei Old-School-root-chiefmaster-Sicherungen fĂŒr unsere Wohnung. Bei beiden ist die Feder eigentlich nicht herausgespickt, was mich zu der Annahme gefĂŒhrt hatte, dass die schon in Ordnung seien.
Ein Substitutionales Ausschlussverfahren brachte die Klarstellung: Eine unser beiden Root-Sicherungen war tatsĂ€chlich durchgebrannt. Jetzt war nur noch die Frage: wo kriegt man um 1:15 noch so eine Sicherung irgendwo her ?… ja ganz klar.. die Kinder im Stock darĂŒber waren doch eh schon am schlafen… man kann also getrost dessen Sicherung rausdrehen und bei uns verwenden.
Und siehe da… es lief wieder alles. Ich war heute Morgen um halb 2 also damit beschĂ€ftigt, den KĂŒhlschrank mit dem Balkon-Backup wieder aufzufĂŒllen.

P.S. Wir haben unsere eigene Herd-Sicherung als Ersatz verwendet, nicht die vom Kinderzimmer der anderen Wohnung.

4 Dec
2008 by Phil

Strom futsch, und zwar (fast) ganz

Soeben wollte ich im wohnzimmer kurz noch ein bisschen Klavier spielen. Also Licht an…. und da passierte es. Es gab einen Knall und es wurde dunkel. OK, es hat die Sicherung rausgehauen. Das passiert nicht zum ersten mal. Also Sicherung wieder raufhebeln. Zuerst passierte nichts, dann, ca. 2 Sekunden spĂ€ter passierte immer noch nichts. Strom ist tot. Nur in unseren Zimmern stromt es noch. Auch der KĂŒhlschrank ist tot, so dass ich den ganzen Inhalt auf den Balkon transportieren musste.
Auch im Fensterlosen Badezimmer/WC hats keinen Strom mehr. Man muss also die TĂŒr offen lassen wenn man was sehen will. Und der Venti der jeweils den Kackgestank irgendwohin wegsaugt funktioniert natĂŒrlich nicht.
Naja, ist jetzt mal halb so wild…im Zimmer funktioniert noch, so dass ich getrost meine Heroes-Folge auf dem Beamer schauen kann. Und fĂŒrs Internet geh ich jetzt halt einfach ĂŒber so ein ungesichertes Fremd-WLAN… funktioniert Tadellos.
Morgen muss da aber dann einer antraben und this bug fixen.

4 Dec
2008 by Phil

iPhone – Die Wahrheit

Aaaaaah, Hilfe. Ich habe diese Nacht getrÀumt dass ich mir eine iPhone gekauft habe. Dabei sind erstaunliche Facts zum vorschein gekommen:
Wenn man das iPhone öffnet, merkt man, dass der Display nur halb so gross ist wie das was man eigentlich sieht. Es handelt sich um einen einen kleinen Display mit einer fĂŒr dessen grösse ziemliche hohen Auflösung. Mittels Lupeneffekt fĂŒllt dann das kleine Bild den grösserern “Display” der in wirklichkeit nur eine Lupe ist um den darunterliegenden miniDisplay auf Vollbild zu strecken.
Erstaunlich was man in TrÀumen alles herausfindet.
Ich mag mich aber auch erinnern, dass ich im Traum den Hans ausgelacht habe, da ich ein iPhone hatte und er immer noch nicht.