Helfer in der Not
Heute darf ich mich mal wieder einen Alltagsheld nennen. Da bin ich gemütlich zu Fuss auf dem Heimweg, kreuze eine Fahrradfahrerin, laufe weiter und dann: *CRASHBOOMBANG*.
Da so ein *CRASHBOOMBANG* nicht ein Standardgeräusch ist welches die Wahrnehmungszentrale automatisch überhört, drehe ich mich um. Da liegt nun diese Frau mit ihrem Gefährt mitten in der Strasse.
Da kommen schon die ersten Autos und so nett wie ich bin, renne ich zur Unfallsstelle und signalisiere den Autofahrern, dass sie halten sollen. So mit herumfuchteln und so.
Ich helfe der Frau aufzustehen und nehme Sie zusammen mit dem Fahrrad von der Strasse weg. Verkehr fliesst weiter. Ich erkundige mich ob alles noch ganz sei (die Frau grenzte so an ein Alter wo man sich schon noch gut vorstellen kann, dass bei solch einem Crash mal schnell die hälfte der Knochen gebrochen sind oder so). Sie meinte aber es sei alles OK und bedankte sich noch.
Hätte sie jetzt mehr mit meinem Lebenszeitfortschritt konvergiert hätte ich sie noch zu einem Fullbodycheck nach Hause eingeladen. Aber das wäre hier nicht so ganz in meinem Interesse gewesen.
Trotzdem: Schon noch ein tolles Gefühl so kurzzeitig ein Light-Held zu sein.


2 Kommentare
hans:
24. February 2011 at 20:02haha grüssel
Anja:
5. March 2011 at 15:03Ach Dash, du bist doch immer ein Held! (wie macht man jetzt diese Herzchen, die sie immer auf Facebook verwenden.. weiss leider nicht, wie die Tastenkompi geht.. jetzt musst du es dir halt vorstellen 🙂