Das Zeug mit dem Kimono

So als Erinnerungsblabla mussten alle die dieses Semester die Schule abschliessen, in einen Kimono schlüpfen um ein richtiges Japan-Style Abschlussfoto zu schiessen. Wobei “schlüpfen” da definitiv das falsche Wort ist.
Wir wurden von vier kleinen Frauelis eingekleidet, welche alle mindestens 160 Jahre alt waren und man aufpassen musste, dass man nicht drauf steht wenn man sich mal umdreht.
Das Einkleiden daurte dann 10 Minuten. Pro Mann. Bei den Frauen wars dann etwas über 20 Minuten pro Person.
Ihr fragt euch jetzt, wieso das so lange dauert? Der Witz ist, dass man unter dem Kimono selbst erst mal Bondage-Mässig zusammengebunden wird und unter der obersten Schicht noch jede Menge Stofffetzen irgendwie angebracht werden, welche man dann schlussendlich gar nicht sieht. Dazu kommt, dass alles proportional und perfekt sitzen muss. Was auch ein Witz war, denn sobald alle Männer ihre Kimonos angezogen hatten und die Frauelis mit den Girl-Kimonos beschäftigt waren, machten wir tonnenweise Blödelfotos. Dies führte dazu, dass die Kimonos dann voller Falten waren und natürlich alles ande als perfekt ausgerichtet waren.
Das hier ist Marcus, der Problemfall:

Er ist eher gross und seine Körperproportion stimmen irgendwie nicht mit den Standard-Kimono-Proportionen überein. Er wurde dann gleich von zwei Kimono-Damen gleichzeitig bearbeitet, welche zu zweit aber immer noch 17 Minuten (ich habe gestoppt) brauchten bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden waren.
Kimono – serious business!


2 Kommentare
Iceflame:
4. September 2012 at 20:09Gibts das Gruppenfoto hier dann auch zu sehen? D:
Phil:
5. September 2012 at 13:09vielleicht 😉