5 Apr
2010 by Phil

Star Wars In Concert – Ich war dabei

Kommen wir zum eigentlichen Grund, wieso ich übers Wochenende nach London verreist bin:

Star Wars In Concert war angesagt.

Zusammen mit Freunden aus England begab ich mich also zur O2-Arena (ehemals: the millenium dome). Die gesamte Arena ist schon ziemlich awesome fucking big und beherbergt jede Menge Shops, Bars, Restaurants und natürlich die Arena itself.
Je mehr man in die nähe der Arena kam, desto mehr erkannte man, dass da was Star Wars mässiges laufen muss: Menschen mit Star Wars T-Shirts, Hüte, Schuhe, Handschuhe, Jacken e.t.c. Und mit “Menschen” meine ich: Auch Frauen! wooohooo, es gibt sie wirklich, die Star Wars fangirls 🙂

Es hatte auch erstaunlich viel Kinder. Oft als Klonkrieger verkleidet ,oder mit Lichtschwerter rumfummelnd (ach wär ich gern wieder ein Kind).
Und dann waren da noch die “Profis”. Die, die halt wirklich so supergut verkleidet waren. Halt wie in echt.
Snipp aus einem Gespräch zwischen Sohn und Vater: “Daddy, these Stormtroppers are real, aren’t they?”

Kommen wir zum eigentlichen Thema: Das Konzert.

Ich sass etwa 5 Reihen vor der Bühne, und zwar so ziemlich exakt in der Mitte. Super Platz also!
Das Konzert begann so:

Hier zu schreiben es sei “Grossartig” und “Phänomenal” und so weiter, wäre alles untertrieben. Gerade dieser Einstieg hat mich also schon ziemlich emotional bewegt, etwa so wie

wenn 242 böse moll-Akkorde sich im selben moment in wunderbar klingende dur-Akkorde verwandeln während dem man einen Film mit 5 Happy ends schaut, ein Tiramisu isst, einen Brief mit Heiratsanträgen von 50 japanischen Jungfrauen öffnet, dazu einen Martini trinkt und das letzte teil des LEGO-Millenium-Falkens am richtigen Ort anbringt.

Anthony Daniels (C-3PO) führte uns durch die verschiedenen Musikthemen der einzelnen Personen und Zeitalter. Das geschah auf eine ziemlich witzige Art, in der er auch mal in die Rolle des Protokolldroiden schlüpfte.

Natürlich gings hier nicht nur um die alten Filme, sondern auch um die deutlich schlechteren neuen 3 Episoden. Aber das machte hier eigentlich gar nichts aus, denn wenn etwas bei den neuen Episoden gleich gut blieb, dann die Musik. So fehlte natürlich auch “The duel of the fates” inkl. Chor nicht.

Auf zwei Dinge hätte ich aber verzichten können: Eine 20-Minütige Pause für ein Konzert das Insgesamt 1:40 ging und zwischendurch noch untermalung mit Lasern.
Ich habe sonst überhaupt nichts gegen Laser und finde es an Konzerten immer wieder cool wenn ich mir meine Iris wegbrennen kann.
Aber hier passte es wie überhaupt nicht rein. Man hatte das Orchester und die Leinwand und das reichte bei weitem.
Glücklicherweise wurden die Laser nur bei zwei Tracks kurz eingesetzt… man hätte es also gut auch ganz weglassen können.

Zum krönenden Abschluss des Sonntages habe ich mir anschliessend im Kino noch Kick-Ass angeschaut. Mehr dazu im nächsten Post oder so.

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