Mein neuster Freund: Roomba

February 28th, 2010 by Phil

Der Frühlingsputz naht und obwohl ich einen High-Tech-Staubsauger, der ohne die blöden Papiersäcke auskommt besitze, ist die Hürde den Sauger aus dem Schrank zu nehmen und die ganze Wohnung von Hand durchzusaugen gross.

Ich habe mir daher so einen Roboter-Staubsauger von robosauger.com gegönnt – und natürlich gleich ausprobiert.
Da ich keine Katze zum draufstellen habe, wird mein Roomba von R2-D2 gesteuert.

Staub und Brotkrümmel, die sich in den letzten Tagen angesammelt haben, habe ich extra liegen gelassen um überprüfen zu können, ob Roomba wirklich alles sauber aufsaugt. Und tatsächlich: Egal ob am Rand, in den Ecken, mitten im Zimmer oder um die Tischbeine herum – Roomba hat alles aufgesaugt.
Ist Roomba mit seiner Arbeit fertig, fährt er automatisch zu seiner Ladestation zurück.
“Bessere” Roomba-Versionen können dann noch programmiert werden, so dass sie automatisch zu einer gewissen Tageszeit losdüsen. Mir reicht aber der Roomba 520, da ich der Meinung bin, es sei noch vertretbar, morgens vor dem Verlassen des Hauses schnell Roomba’s Clean-Knopf von Hand zu drücken.

Probleme
Jeder, der einen Roomba zum ersten mal irgendwo saugen lässt, wird wahrscheinlich auf die einen oder anderen Roomba-Inkompatiblitäten stossen. Bei mir war es vor allem der eine Sessel und Kabel.

Hier blieb Marvin (ah ja, ich hab meinen Roomba übrigens Marvin getauft) mehrere Male stecken und sagte mir, (ja, Roomba’s können reden) ich soll ihn wieder an einem anderen Ort abstellen. Es blieb mir dann halt nichts anders übrig, als den Sessel einfach umzukippen, so dass Marvin sicher nicht mehr hängen bleibt.

Marvin schert sich einen Dreck um meine Kabel, die der Wand entlang laufen. Die Kabel werden mitgezogen und der eine 5.1-Lautsprecher schob Marvin schön in die Raummitte. Dies ist aber nicht weiter tragisch, da es mich daran erinnert hat, dass Kabel eigentlich sowieso in Kabelkanäle gehören (*In-ToDo-Liste-aufnehm*).
Zudem beweist es nochmals, dass die Roombas auch gründlich der Wand entlang reinigen.

Fazit
Ich bin wirklich positiv überrascht von der Gründlichkeit dieser Robosauger. Wenn man die Zimmer alle mal Roomba-tauglich eingerichtet hat, kann man wirklich ohne schlechtes Gewissen die komplette Reinigung dem Roomba überlassen.
Will man allerdings, dass wirklich alles ganz gründlich gereinigt wird, bleiben einige Vorarbeiten wie das Aufstuhlen bestehen. Stühle herumschieben, um dann darunter reinigen zu können, kann der Roomba noch nicht.
Was ich auch nicht ganz verstehe ist, wieso man den Roomba rundherum nicht mit einer Gummischicht oder so ausgestattet hat. Ohne “tätscht” es immer so, wenn er wieder mal in ein Objekt reinfährt.

Hier kann man sich anschauen wie der Roomba-520 so arbeitet:

Alle weiteren Modelle mit zusätzlichen Features (virtuelle Wand, Raum-zu-Raum-”Leuchttürme”, Nassreinigung e.t.c.) kann man sich auf robosauger.com zu Gemüte ziehen. Und ja, den Shop kann ich empfehlen. Ging alles schnell und reibungslos.

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