Neu arbeite ich für
September 2nd, 2009 by PhilEin amerikanisches Unternehmen.
Richtig, es ist kein Geheimnis und ich darf das hier sagen. Die Firma in der ich Arbeite gehört nun zu 100% einem amerikanischen Grosskonzern.
Ob und inwiefern sich etwas für mich verändern wird kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Solange ich meine Arbeit wie gewohnt weiterführen kann und meinen Lohn kriege habe ich dagegen nichts einzuwenden.
Was mich aber schon stört, ist der Gedanke jetzt zu so einem Mammut-Konzern untergeordnet zu sein. Bisher war die ganze Firma mit dem Big Big Boss „per Du“ und man wusste, es gab keinen höheren mehr und man weiss bei wem die Firma in den Händen liegt e.t.c..
Neu ist der Big Big Boss ein Herr soundso aus Deutschland und der unterliegt einem noch grösserem Boss aus England und dieser hat einen Boss aus Amerika u.s.w.
Wo der Chef noch „nahe“ an den Mitarbeitern war, fühlte man sich irgendwie gut aufgehoben. Jetzt hab ich so das Gefühl, dass es einen Chef dem 40000 Mitarbeiter oder so unterliegen kaum auf Mitarbeiterebene denkt, sondern halt eben nur ans grosse Ganze. Und genau das stört mich.
Auch war ja früher mal geplant nach Steinach in ein eigenes, schönes, neues Firmengebäude am See zu ziehen. Dies auch mit der Idee dem Unternehmen ein gewisses Image zu geben und ich denke nicht zuletzt auch um den Mitarbeitern attraktive Büroräume offerieren zu können.
Diese Pläne sind jetzt auf einen Schlag gestrichen worden, mit dem offiziellen Kommentar dass man das als Teil eines Grosskonzern nicht nötig hat und das Geld besser in Technologien und bla investiert. Eben… es geht nur noch um den Umsatz und um möglichst schnelles vorwärtskommen.
3 Kommentare zu “Neu arbeite ich für”
hans:
2. September 2009 at 07:30du jo gell, me werdeds gseh. susst mached mer den üsi eige firma uf. mit BJ&N.
Chrigl:
2. September 2009 at 09:5770k Mitarbeiter. nicht 40k.
Und ja, es geht nur noch um Umsatz. Zuerst kam ein Satz wie “Wir werden den individuellen Charakter dieses Unternehmens am Leben erhalten”, und gleich danach ein Satz wie “Ihr müsst bis dann und dann mindestens einen Umsatz von so und soviel erwirtschaften”.
Und so Formulierungen wie “Das liegt nicht im Interessen eines Grosskonzerns” oder “Diesbezüglich haben wir NOCH nichts in der Pipeline” lassen mich dann doch eher daran zweifeln, ob diese Übernahme wirklich soviel Vorteile und Chancen für uns bringt, wie uns versprochen wurde.
*:
2. September 2009 at 17:02tönt nid so viu versprächend.. =/