Normalität erreicht
Naja, fast. Nachdem sich die Welt für rund einen Monat nicht mehr um die Sonne, sondern um Deutschland gedreht hat, hat auch dies wieder ein Ende. Bis das ganze aber engültig aus der Welt geschaffen ist wirds wohl noch bisschen dauern. Das finale Abschiedsspiel habe ich demonstrativ nicht geschaut, und habe mir stattdessen Peter Jacksons King Kong reingezogen. Der Film ist meiner Ansicht nach, der beste Kinofilm die grösste Filmbudgetverschwendung… würde aber noch mehr einspielen wenn man Ihn in der Apotheke als Schlafmittel beziehen könnte.
Es ist natürlich nicht so, das der digitalisierte Riesenaffe highlight meines Wochenendes gewesen wäre. Da war noch so ein Familienfest zum 80. Geburtstag meines Grossvaters. Die 2,5-Stündige Rosskutschenfahrt mit durchschnittlichem Sonntagsradfahrertempo war natürlich der oberburner. Solche Adrenalinschübe habe ich bisher selten erlebt, vor allem dann wenn die Autofahrer der Autokolonne die hinter uns herfuhren einen Blick aufsetzten der in etwa sagte: “man sollte euch alle lynchen und dann Pferdesteak auf den Grill hauen”. Aber jetz ists ja vorbei… Normalität erreicht. Und genau dies ist das nächste Problem – Normalität heisst: Weiterhin Schule und keine Ferien… schade eigentlich.


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