In meiner Wohnung hat es zwei solche Dinger. Ich habe keine Ahnung wofür die sind. Beim Drehknopf heisst es “stop” und “offen”. Wahrscheinlich irgendeine Gasleitung oder so, denn ich kann den Anschluss auch nach aussen schwenken. Wozu man einen solchen im Wohnzimmer braucht weiss ich allerdings auch nicht. Die beiden Anschlüsse scheinen aber abgestellt zu sein. Passiert jedenfalls nichts wenn ich den Hahn öffne und ein Streichholz hinhalte.


Auf dem Deckel steht übrigens nichts von Gas, aber so ungefähr oben: “Abdeckung drücken gummi rohr öffnung wegmachen”. unten: “Bei Gebrauch diesen Teil schliessen”.
Wer Wissenswerte Informationen hat darf sich gerne melden
Wie in jeder Stadt, gibt es auch in Tokio so einige Parks. Im Park fühlt man sich dann wirklich so ein bisschen wie in der “richtigen” Natur. Im Hintergrund ist die Stadt aber oft weiterhin zu sehen. Hier einige Park mit City-Hintergrund-Fotos. Mir gefällt diese Mischung irgendwie.

Der MondEine Strassenlampe scheint durch die Kirschblüten.
Zurzeit ist in Japan “Hanami”-Zeit. Hanami (花見) bedeutet 1:1 übersetzt “Blumen anschauen” ist jedoch mehr als nur das. Hanami bedeutet: Möglichst viel Alkohol, Esswaren und Freunde in einen Park schleppen und dort auf einer (zu 98% blauen) Plastikmatte möglichst unter einem Kirschblütenbaum picknicken. Im Prinzip wie ein Open Air, einfach ohne Zelt und ohne Konzerte.
Ich war Gestern um 20:30 unterwegs im Yoyogi-Park. Es war schon recht kühl und die meisten hatten ihr Hanami bereits beendet. Einige verharrten aber weiterhin auf ihren blauen Plastikmatten. Hier einige Fotos (nicht immer ganz scharf, aber es war ja auch fucking dunkel):
Das hier ist nur EIN Abfallberg von verdammt vielen. Aber immerhin kriegen die es hier grösstenteils hin, ihren Abfall zu den entsprechenden Abfallstellen zu bringen.

Alle denken immer: Aaaaah, Kirschblüten… wunderschön und romantisch und bla. Wenn man da aber in einem Park herumläuft um schöne Kirschblütenszenarien zu sehen muss man sich teilweise durch mehr Leute hindurchquengeln als in der U-Bahn.
Wenn man dann auch jedesmal kurz stoppt damit man den Leuten beim Fotografieren nicht vor die Linse läuft, kommt man eigentlich gar nirgends mehr hin.
Es wird wohl Orte in Ländlicheren Gebieten geben, wo man in Ruhe zwischen Kirschblüten herumlaufen kann. In Tokyo ist das aber so gut wie nicht möglich. Hier ein Foto geschossen an einem Freitag Nachmittag:

Jetzt könnt ihr euch vorstellen, wie das am Wochenende zu und her geht…
Wegen Wind.
Das ganze begann heute Morgen, als ich von meinem Vermieter eine E-mail bekommen habe:
STRONG WIND WARNING
[...]
Please double check and CLOSE DOORS and WINDOWS tightly (in your room, common areas, and entrances).
Please also double check the location of your personal belongings, papers, letters, and bags (and remove them if necessary).
Please watch your head and be careful of gusty winds and possible heavy rain that may damage trees and signs if you are outside.
Ich so: “yeah, whatever” und ging wie üblich zur Schule. Die startete auch ganz normal, bis dann plötzlich eine vom Office ins Schulzimmer kam und meinte, die Schule schliesse jetzt. Wir sollten möglichst schnell nach Hause gehen, da die Bahnlinien wegen starkem Wind sukzessiv ihren Betrieb einstellen würden
Meine Bahnlinie war bereits ausser Betrieb also musste ich meinen Heimweg auf U-Bahn-only rerouten. Die U-Bahn war völlig überfüllt, wohl mit lauter Personen die ebenfalls verfrüht auf dem Heimweg waren.
Tja, jedenfalls bin ich jetzt @home und es kann von mir aus so fest weiterwinden wie es will.
Update:
Japan’s Strongest Storm Since 1959 Forecast to Slam Into Tokyo

Obwohl ich superschlecht zeichnen kann, spielte ich schon immer gerne Montagsmaler. Es geht ja dabei nicht darum, dass die Zeichnung möglichst gut aussieht, sondern den Begriff möglichst gut zu erklären.
Ich habe die letzten Tage einige Zeit mit der App “Draw Something” verbracht. Damit kann man mit Freunden oder wildfremden Leuten Montagsmaler spielen. Das mit den Benachrichtigungen wenn man wieder an der Reihe ist, scheint noch nicht ganz so toll zu funktionieren und die Begriffe gibts halt nur auf Englisch. Trotzdem macht das ganze ziemlich Spass, daman jeweils auch den ganzen Zeichnungsvorgang des Mitspielers sieht.
Wer mit mir zeichnen will startet ein neues Spiel und fügt mich mit der e-mail “phil^ät^pottwalblog.ch” hinzu.
Link zu den Apps:
Früher, also so ein bisschen länger her als gerade gestern, wurden Animes noch ohne PC’s hergestellt. Dafür benutzte man sogenannte Cels. Der gewünschte Animationsschritt wurde auf eine transparente Folie gezeichnet. So konnten mehrere Layer übereinander gelegt werden.
An der Anime-Messe habe ich mir ein Überaschungs-Pack mit solchen Cels gekauft. Ich habe keine Ahnung von welchen Animes die Dinger sind. Wahrscheinlich eher weniger berühmte, sonst wärs wohl um einiges teurer gewesen.
Unten seht ihr so ein 2-Layer Cel. Auf zwei Papierblättern werden jeweils die entsprechenden Layerinhalte skizziert und dann auf Folie gezeichnet. Die Folienrückseite, auf der man gut sieht dass das Ganze von Hand gemalt ist, sieht schon recht creepy aus.

Einen Unterwäschenautomat habe ich bisher noch nicht gefunden, aber dafür bin ich heute diesem Blumenautomat in Shinjuku begegnet.

Ein Teil von dem, was ich mir an der Anime-Messe ergattert habe: Es handelt sich um Abbildungen von Gamera-Filmposter. Genau, Gamera ist diese fliegende Schildkröte und wer mehr darüber wissen will benutze das Internet. Ich fand einfach dass diese Motive recht awesome sind…