Archiv für die Kategorie ‘Phil’s Life’

12 Jun
2017 by Phil

Blogstatistik

Es ist kein Geheimnis: Ich habe in letzter Zeit hier immer weniger gepostet. Lange hab ich mich noch hie und da gezwungen mal wieder was zu schreiben, damit weiterhin eine gewisse Grundaktivität herrscht. Eigentlich hatte ich aber nur noch selten die Motivation, hier etwas zu veröffentlichen.
In den letzten 10 Jahren hat sich viel verändert. Das Internet, wie mit Inhalten im Internet umgegangen wird, aber vor allem auch Ich mich selbst. Wo ich früher all meine Internetfunde sofort mit allen teilen wollte, bin ich heute irgendwie abgestumpfter und es braucht schon mehr, damit mich etwas überhaupt selbst fasziniert. Die Motivation, einen Internetfund noch mit eigenen Worten zu umfassen und neu zu publizieren ist zurzeit nur noch selten da.
Wenn man sich die Posting-Statistik der letzten Jahre anschaut, sieht man, dass die “Goldenen Zeiten” des Pottwalblogs wohl mindestens vorerst mal vorbei sind:

Ich habe mit meinem Blog viele Leute erreicht und bin sehr zufrieden mit meiner Leserstatistik. Umso schwieriger war es, mich bewusst zu entschliessen, dass ich das regelmässige Bloggen vorerst nicht mehr verfolge.
Der Pottwalblog bleibt weiterhin bestehen und vielleicht tröpfelt auch hie und da wieder mal ein Beitrag raus und vielleicht wird daraus irgendwann dann plötzlich wieder etwas Regelmässigeres.
Vorerst wird es hier aber ruhiger bleiben und ich werde einfach nur noch dann etwas schreiben, wenn der Wunsch dafür von alleine aufkommt.
Für alle, die weiterhin regelmässig etwas zu lesen haben möchten, hier ein Auszug meiner Quellen, die ein relativ breites Inhaltssortiment bieten:

Dies ist kein Abschied oder so, aber trotzdem möchte ich allen regelmässigen BesucherInnen für die jahrelange Treue danken und hoffe, dass dieser Blogpost für niemanden den Weltuntergang bedeutet (ich denke nicht 🙂 )

2 May
2017 by Phil

Vorsicht mit dem Selfiestick


Das hier darf man im Ueno Park in Tokyo alles nicht machen. Plus Dinge, worauf man aufpassen soll. Zum Beispiel, dass man niemanden mit dem Selfiestick eins in die Fresse schlägt.
Nett auch hier wieder: Es wäre ja viel zu direkt, solche Aufforderungen und Hinweise wie unten am Schild einfach so zu erwähnen. Darum sagt ein Kirschblütenmännchen was man tun soll und was nicht. Ist ja viel herziger so.

Da wär dann gleich nochmal ein Beispiel, dass es einfach netter ist, wenn ein Maskottchen sagt, man soll die Türe links oder rechts davon benützen…

Hätte ich mich ein bisschen mehr geachtet, hätte ich wohl noch ganz viele solche Beispiele fotografieren können. Nächstes mal dann.

30 Apr
2017 by Phil

Der Emergency-Fisch 2017


Ich bin 2012 schon mal so einer Tafel in Tokyo begegnet und dachte mir, dass das wohl ein Unikat sein muss. Aber scheinbar ist das tatsächlich das offizielle Schild für eine Notfall-Spur. Ich kopier hier einfach mal den Text meines Artikels von 2012 rein:

Originalton Schildhersteller:

“Oh, wir haben eine zu grosse Tafel bestellt…. Hmmm, was sollen wir tun? Wir könnten die Schrift grösser machen, so dass man die Tafel schon von weiter her lesen könnte. Oh, oder wir könnten mit einem Piktogramm verdeutlichen, dass diese Spur nicht befahren werden sollte. Wir könnten auch nach “emergency symbol” oder “earthquake symbol” bildergooglen…
Nein! Weisst du was? Bilden wir doch irrelevanter weise einen fucking farbigen happy grinsenden Fisch ab.”

27 Apr
2017 by Phil

Fernbedienung für die Badewanne


In meiner Wohnung in Tokyo hatte es in der Küche eine Fernbedienung. Wofür? Für das Bad!
Ich konnte von der Küche aus Wasser ins Bad einlaufen lassen – inkl. Einstellung der Wassertemperatur und der Füllmenge. Braucht es das? Wahrscheinlich eher nicht, denn das Bad ist gleich um die Ecke. Ich habe den Weg von der Küche zum Bad in einem Video aufgenommen. Ebenfalls zu sehen: Meine Kochkünste.

Wie im Video zu sehen ist, kann man dieselben Badeinstellungen ebenfalls im Bad selbst vornehmen. Es ist also wirklich nur eine Fernbedienung in der Küche und nicht die einzige Möglichkeit, das Bad vorzubereiten.
Wenn das Bad bereit war, ertönte eine Glockenmelodie und die Frauenstimme sagte mir, dass das Bad jetzt bereit sei. Das war tatsächlich praktisch.

26 Apr
2017 by Phil

Elektroschock auf dem WC


Wir würden wohl eher einfach ein Schild machen auf dem steht: “Nur im Sitzen pinkeln”. Offenbar ist es in Japan aber OK, wenn man trotz Pissoir nebenan, im stehen pinkelt.
Da darf man sich auch die Frage stellen: Ist das ein rein präventives Schild, oder wurde es nach einem Präzedenzfall nachträglich montiert?

25 Apr
2017 by Phil

Was denn jetzt?


So, ich bin zurück und hab einige Fotos bereit. Erstmal aber den Koffer leeren und die Foto aussortieren…

10 Apr
2017 by Phil

Ratet mal…


…wo ich morgen hinfliege…

20 Dec
2016 by Phil

Rogue One – Everything wrong on Scarif


Rogue One ist ein ganz-OK-Film, der aber nur ein knapp durchschnittlicher Sci-Fi Film wäre, wenn es nicht Star Wars wäre. Dass die erste Hälfte ein bisschen harzig ist und es gegen den Schluss abgeht wie ein Zäpfchen, steht überall schon geschrieben. Ich hatte vor lauter WTFs? aber teilweise echt mühe, den Film noch irgendwie ernst zu nehmen.
Disclaimer: Ich habe ihn jetzt erst einmal gesehen und war auch einigermassen müde dabei. Wer mich also korrigieren will: Nur zu.

WARNING, SPOILERS AHEAD
Es beginnt damit, dass die streng bewachten Daten in einem freistehenden Turm sind. Wer macht denn sowas? Wieso nicht irgendwo unterirdisch in einem Canyon?
Die Daten sind auf lauter einzelnen “Festplatten” gespeichert. Kann man schon so machen. K-2SO steht ausserhalb des Raumes und findet auf einer Konsole heraus, in welchem Slot die Festplatte sitzt. Der entsprechende Festplattenplatz wird beleuchtet. Was ist denn das für ein System, das zwar den korrekten Ort kennt, aber es nicht schafft, den Roboterarm automatisch dorthin zu fahren? Muss man alles manuell machen.
Und überhaupt: Man kriegt es hin, Daten per Satellitenschüssel ins All zu senden. Intern vom Festplattenslot zur Antenne gibt es aber keine Verbindung? Man muss die Festplatte zur Antenne hoch bringen und dort passt sie natürlich super rein und man sendet die Daten dann. Zuerst muss die Schüssel aber noch aktiviert/ausgerichtet werden. Die Konsole dazu ist nicht direkt bei der Schüssel sondern völlig grundlos zuäusserst auf einem dünnen, superhohen Steg. Wer denkt sich denn so was aus?

Unterdessen ist die Rebellenflotte im All angekommen und schickt einige X-Wings auf den Planeten. Danach machen sie nichts mehr. Sie stehen bisschen im All rum und…. warten. Sie kommen nicht von selbst auf die Idee, das Schild zu zerstören um Verstärkung auf den Planeten zu senden. Auch um vom Planeten zu fliehen, müsste das Schild ja wieder deaktiviert sein. Aber nein… hängen wir mal bisschen rum. Erst als unten alle Rebellen ihr Leben geopfert haben um die Meldung “Hey Kumpels, wir fändens gut wenn das Schild nicht mehr wäre” abzusetzen, setzt man sich mal ein bisschen in Bewegung.

Für mich war da alles viel zu künstlich aufgebaut und viel zu weit hergeholt. War schön anzusehen und so, aber plausibel erschien es mir nicht. Und wieso genau hat Jyn’s Vater in der Meldung ihr nicht gleich gesagt, wo die Schwachstelle des Todessterns ist? Dann hätte sie sich den Scarif-Ausflug sparen können…

Gegenüber Scarif erscheint mir die ganze Wie-gelangen-R2-D2/C3PO-aufs-Raumschiff Geschichte wie ein Firstworld-Problem-Plothole. Gerne lasse ich mich aber belehren. Ende.