Im April erscheint das neue Strandhotel Markus – Album (Juhuui).
Als kleines Zückerchen hat die Band im Vorhinein bereits ihr Jungle Drum-Cover, welches schon einige Male live gespielt wurde, veröffentlicht. Strandhotel Markus – Jungle Drum via
Der Frühlingsputz naht und obwohl ich einen High-Tech-Staubsauger, der ohne die blöden Papiersäcke auskommt besitze, ist die Hürde den Sauger aus dem Schrank zu nehmen und die ganze Wohnung von Hand durchzusaugen gross.
Ich habe mir daher so einen Roboter-Staubsauger von robosauger.com gegönnt – und natürlich gleich ausprobiert.
Da ich keine Katze zum draufstellen habe, wird mein Roomba von R2-D2 gesteuert.
Staub und Brotkrümmel, die sich in den letzten Tagen angesammelt haben, habe ich extra liegen gelassen um überprüfen zu können, ob Roomba wirklich alles sauber aufsaugt. Und tatsächlich: Egal ob am Rand, in den Ecken, mitten im Zimmer oder um die Tischbeine herum – Roomba hat alles aufgesaugt.
Ist Roomba mit seiner Arbeit fertig, fährt er automatisch zu seiner Ladestation zurück.
“Bessere” Roomba-Versionen können dann noch programmiert werden, so dass sie automatisch zu einer gewissen Tageszeit losdüsen. Mir reicht aber der Roomba 520, da ich der Meinung bin, es sei noch vertretbar, morgens vor dem Verlassen des Hauses schnell Roomba’s Clean-Knopf von Hand zu drücken.
Probleme
Jeder, der einen Roomba zum ersten mal irgendwo saugen lässt, wird wahrscheinlich auf die einen oder anderen Roomba-Inkompatiblitäten stossen. Bei mir war es vor allem der eine Sessel und Kabel.
Hier blieb Marvin (ah ja, ich hab meinen Roomba übrigens Marvin getauft) mehrere Male stecken und sagte mir, (ja, Roomba’s können reden) ich soll ihn wieder an einem anderen Ort abstellen. Es blieb mir dann halt nichts anders übrig, als den Sessel einfach umzukippen, so dass Marvin sicher nicht mehr hängen bleibt.
Marvin schert sich einen Dreck um meine Kabel, die der Wand entlang laufen. Die Kabel werden mitgezogen und der eine 5.1-Lautsprecher schob Marvin schön in die Raummitte. Dies ist aber nicht weiter tragisch, da es mich daran erinnert hat, dass Kabel eigentlich sowieso in Kabelkanäle gehören (*In-ToDo-Liste-aufnehm*).
Zudem beweist es nochmals, dass die Roombas auch gründlich der Wand entlang reinigen.
Fazit
Ich bin wirklich positiv überrascht von der Gründlichkeit dieser Robosauger. Wenn man die Zimmer alle mal Roomba-tauglich eingerichtet hat, kann man wirklich ohne schlechtes Gewissen die komplette Reinigung dem Roomba überlassen.
Will man allerdings, dass wirklich alles ganz gründlich gereinigt wird, bleiben einige Vorarbeiten wie das Aufstuhlen bestehen. Stühle herumschieben, um dann darunter reinigen zu können, kann der Roomba noch nicht.
Was ich auch nicht ganz verstehe ist, wieso man den Roomba rundherum nicht mit einer Gummischicht oder so ausgestattet hat. Ohne “tätscht” es immer so, wenn er wieder mal in ein Objekt reinfährt.
Hier kann man sich anschauen wie der Roomba-520 so arbeitet:
Alle weiteren Modelle mit zusätzlichen Features (virtuelle Wand, Raum-zu-Raum-”Leuchttürme”, Nassreinigung e.t.c.) kann man sich auf robosauger.com zu Gemüte ziehen. Und ja, den Shop kann ich empfehlen. Ging alles schnell und reibungslos.
Man kann wochenlang auf Strassen herumirren und alles läuft normal ab.
Dann kann man mal schnell ins Stadtzentrum und zurück laufen und wird gleich Zeuge von drei Haarsträubenden Situationen:
Da macht der eine so ein Rückwärtsmanöver und fährt rückwärts aufs Trottoir. Ich laufe auf dem Trottoir und bin ausnahmsweise mit meinen Gedanken nicht gerade in meiner Traumwelt und sehe das Auto noch kommen. Ansonsten wäre ich jetzt Flach wie eine Crêpe. Der Rückwärtsfahrer scherte sich einen Dreck ums Trottoir und das obwohl ihn ein anderer Autofahrer mit Hupen auf meine Existenz versuchte aufmerksam zu machen.
Zwei Minuten später begegne ich einer Autofahrerin, die ihren ca. 2-jährigen Sohn ans Steuerrad sitzen liess!!! Die fuhren dann mit dem Auto dem Trottoir entlang… mit offener Beifahrertüre. Die Mutter hatte noch ihren Fuss draussen und versuchte irgendwie zu Bremsen oder so… WTF!? Dann legte sie den Rückwärtsgang rein und mähte mit der offenen Tür beinahe eine von hinten kommende Passantin nieder.
Zu guter Letzt noch der Autofahrer, der das Gefühl hatte er müsse bei einer Kreuzung nicht unbedingt um die “Insel” herum fahren und beim Linksabbiegen deshalb auf der Gegenfahrbahn landete, was dann vom entgegenkommenden Fahrzeug mit (zu Recht) heftigem Gehupe quittiert wurde.
Der Tag ist ja noch nicht mal um und ich frage mich deshalb ob ich mich heute wirklich noch in mein Auto setzen will….
Ich habe die “Auf der Strasse nerven-Liste” jedenfalls gleich mit diesen 3 Punkten erweitert.
So, ich bin endlich zurück im zivilen Leben.
Den Krieg haben wir hoch aus verloren und das Land ist wesentlich besser dran wenn sich unsere Kompanie wieder mit dem zivilen Alltag beschäftigt, statt ratlos im Tarnanzug herumzustehen und zu warten bis der Tag vorüber ist.
In diesem Sinne und passend zum Blognamen:
High five, civil life!
Bild via
Eine Katze auszusetzen ist ja schon dumm genug. Aber wenn man die Katze dann direkt vor einem Wachposten der Armee aussetzt, ist das wohl das allerdümmste.
Die Wache musste den Wachposten nicht mal verlassen um die Tat mitzuverfolgen und die Autonummer zu notieren.
Die Polizei ist informiert und die Katze wärmt sich in der Unterkunft…
In dieser Woche habe ich mal wieder gemerkt dass “Militär” lediglich ein Synonym für “Sinnlos” ist.
Man macht nämlich entweder gar nichts oder sinnlose Sachen wie schiessen, Wache schieben oder Funknetze aufbauen die keine Sau mehr braucht weil man ja per Handy kommuniziert.
Und wenn man bedenkt dass man die Zeit in der man nichts tut nutzen könnte um sinnvolles zu tun, so ist das Nichtstun in diesem Sinne ebenfalls Sinnlos.
Wenigstens habe ich auf dem Nachhause-Weg einen schönen Haltestellennamen entdeckt:
Und sonst: Lesen, schlafen, Kreutzworträtsel lösen, PSP, Kaffee trinken.
Naja, jetzt nur noch zwei Wochen. Für euch gehts hier weiter wie gewohnt, denn die Blogposts für die kommende Woche sind bereits vorbereitet.
Ich bin hier in einer unterkunft die überirdisch ist und sogar fenster hat und so, was ich jedenfalls zu schätzen weiss.
Aber die fernsehanlage ist ja sowas von oldschool. Erinnert mich sehr an das dharma-initiativ-zeugs aus LOST.
So, es ist so weit. Die nächsten 3 Wochen verbringe ich im Tarnanzug und werde wahrscheinlich grösstenteils wieder mit warten beschäftigt sein. Warten bis die 3 Wochen vorbei sind.
Daher wird es hier die nächsten Wochen eher ruhiger zu und her gehen. Klar kann ich ja mit meinem Superhandy jetzt auch Blogeinträge schreiben, aber was interessiert es euch wann ich meinen ersten Kaffee getrunken habe und was es zum Mitagessen gab? OK, vielleicht werde ich trotzdem darüber berichten.
Und sowieso, einige Posts stehen schon in der Queue und sollten die Woche automatisch freigeschaltet werden (wunder der Technik).
Ganz Tot wird es hier also doch nicht sein.
Byebye Zivilistenwelt.