Endlich wieder mal Beauty-Tipps für die Ladies. Ihr wollt ein schlankeres Gesicht und Falten loswerden? Dann versuchts mal damit:


Zwei mal pro Tag dieses Ding in den Mund reinschieben und drei Minuten lang “a-i-u-e-o” sagen. Kostet auch nur 50 Franken und sieht überhaupt nicht dämlich aus. Ihr könnt die Übungen also problemlos auch auf dem Weg zur Arbeit im Zug durchführen. Erfolg ist garantiert!!! (Ich lehne jegliche Haftung ab)…
Für weitere Infos konsultiert bitte diese Infobroschüre.
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Ich lag diese Nacht also so im Bett und schlief. Dann erwachte ich, da irgendetwas nicht stimmte. Tatsächlich. Da floss Blut aus meinem linken Ohr….Schön aufs Kissen. Da ist man dann schon bisschen schockiert. Es war 2 Uhr Morgens, also wischte ich mir das ganze Blut aus dem Ohr weg, da es nicht mehr weiter am Bluten war. Dann ging ich wieder ins Bett. Schmerzen hatte ich keine.
Heute Morgen recherchierte ich dann ein bisschen im Internet. Gemäss den meisten Kommentaren in Foren e.t.c. hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon Tot sein müssen
Gemäss der 24-Stunden Helpline mit Ärzten und so der Versicherung, währe es empfehlenswert, wenn ich in den nächsten Tagen mal zum Arzt ginge.
Da ich schon gerne wissen wollte, was da jetzt mit meinem Ohr ist, ging ich zu einem Arzt. Glücklicherweise ist es nicht allzu schwierig auf Japanisch: “Da kam fucking Blut aus meinem Ohr” zu sagen und der Arzt weiss dann auch genau wo er nachschauen muss. Der Allgemeinmedizinarzt wollte sich eine Diagnose nicht zutrauen und meldete mich dann bei einem Nasen-Ohr-Dings-Arzt an. Eine Stunde später war ich dann beim zweiten Arzt, durfte erst mal eine Stunde warten und sagte dann wieder: “Da kam fucking Blut aus meinem Ohr”.
Er hatte da so Ohren-Schema-Bilder herumliegen und erklärte mir, dass das Trommelfell OK ist und ich einfach eine Infektion habe. Ich soll mir da die nächsten 5 Tage Medikament ins Ohr schütten und wenn es nicht besser wird nochmals vorbeikommen.
Ich kriegte dann einen Zettel mit den benötigten Medikamenten und ging dann zur Apotheke (gleich der Raum nebenan), wo eine sehr freundliche und hilfreiche Dame mir die Medikamente gab und mir alles schön langsam auf Japanisch erklärte. Und ich glaube ich bin ihr auch tatsächlich gefolgt. Zwei mal täglich 5 Tropfen Anal einführen.
Man kriegt dann das ganze schön verpackt mit dem Namen und so drauf:

Schmerzen hab ich keine… ausser ein bisschen Kopfweh. Ich habe mehr Angst davor, dass mir in mitten einer U-Bahn-fahrt wieder Blut aus dem Ohr läuft und ich damit eine Massenpanik auslöse… that would be AWESOME!!!!

Eine Radioaktiv nachleuchtende Lampe.
Ich weiss nicht so genau, wozu das gut sein soll. Wenn ich das Licht lösche, lösche ich es ja weil ich es dunkel haben will. Da will ich nicht, dass mein Zimmer noch in einem radioaktiv-styligem Schimmer weiterleuchtet. Zum Glück ist die Lampe im “Wohnzimmer” und nicht im Schlafzimmer.

Also einfach nochmals als Randnotiz: Auf dem Foto ist die Lampe ausgeschaltet….

Wieder mal ein ganz wichtiger TV-Bericht: Ein Hund der wie eine Katze tönt. Natürlich begleitet von ganz viel “eeeeeeee”, “boooooaaaaah” und so vom japanischem Publikum.
Und an dieser Stelle für alle die ihn noch nicht kennen, den Katze-Bellen-Witz:
Wie bringt man eine Katze zum bellen? Man übergiesst sie mit Benzin und zündet sie an. Dann macht es nämlich ganz laut “WUFF”!
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Wir hatten hier schon mal einen “Stuhl in Space“. Überhaupt gab es, seit die Idee so bisschen aufgekommen ist, jede Menge an Videos von Leuten die eine Kamera an einen Wetterballon gefesselt haben und nette Videos/Fotos from Space gemacht haben. Die habe ich hier aber alle nicht gepostet.
Aus aktuellem “Ich wohne zurzeit in Tokio”-Anlass gehört das hier aber trotzdem Kommuniziert: Sushi in Space!
Das ganze ist eine Art “Werbefilm” für eine amerikanische Sushi-Kette. Wenn ich auf Google nach “Sticky Rice” suche ist der erste Treffer allerdings:

Tja, wohl eher suboptimal für die Restaurantkette…
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THE INTERNET!!!!
Ich weiss nicht, woher das Internet bei euch kommt, aber bei mir kommt es aus dieser Dose. Schon noch praktisch so ein Ding. Einfach Kabel einstecken und lossurfen. Ist ja aber auch Lebenswichtig das Internet und ich finde darum, dass so eine auffällige Dose durchaus legitim ist. Hab mich noch nicht getraut das Ding zu öffnen, da ich Angst habe mein Internet könnte kaputt gehen.
Auf jeden Fall lauerte auch noch einen Hub aus dem Jahre 1924 in der Wohnung herum:


Naja, nicht dass ich wirklich erwartet hätte, dass das hier ein echtes Käsefondue ist. Dafür sind ja die Asiaten zu “Lack toast and tolerant“.
Aber trotzdem, ein kleines Fünkchen Hoffnung blieb, welches beim Öffnen des Deckels sogleich wieder von einem Ninja weggeklaut wurde.

- Komisches Zeug aller Art sehen – 0 (das passiert einfach)
- In Tokio die ÖV benützen – 2
- Japanisch lernen (reden/hören) – 5
- Japanisch lernen (lesen/schreiben) – 8
- Bei der Waschmaschine die richtigen Knöpfe in der richtigen Reihenfolge drücken – 15
- Einen Bürostuhl in der IKEA im Westen Tokios kaufen und den dann mit ÖV nach Hause (Osten Tokios) transportieren – 100

So, dann baue ich das jetzt mal zusammen. Gebt mir ein Bier!
Eine Rettungsleiter.


Wieso ich genau eine Rettungsleiter habe, weiss ich auch nicht. Ich wohne hier im ersten Stock und könnte Problemlos ohne mir irgendwelche Knochen zu brechen vom Balkon springen.
Da hätte ich vorher noch ein anderes Problem: Die haben hier am Balkon ein Netz gespannt, welches eine schnelle Flucht vom Balkon aus unmöglich macht. Da muss man zuerst das Netz aushängen oder durchschneiden… hab das noch nicht so genau analysiert.
Die Story: Ich gehe also in den Buchladen und will mir ein handliches Wörterbuch kaufen. Ich finde dasselbe Wörterbuch, dass sich auch bei meinem letzten Aufenthalt bewährt hat. Das Exemplar das ich in der Hand halte, scheint aber schon bisschen “locker” und “auseinanderfallend” zu sein, so nehme ich einfach das, das dahinter stand. Es sieht ja auch GENAU gleich aus (OK, fast).
Schnurstracks gehe ich zur Kasse, kriege das Wörterbuch in einem Plastiksack zurück und gehe nach Hause… Dann das:

Tja, so kann das gehen. Hab dann mal im Android-Wörterbuch nachgeschaut was FUCK! auf Japanisch heisst. Bin da unter anderem auf folgendes gestossen:
yarinige:
having sex with a woman and then breaking off contact with her (esp. after telling her that you love her); wham-bam-thank-you-ma’am; hit it and quit it; fuck and chuck
Was es nicht alles für Wörter gibt…